Bologna-Prozess

Dr. Eva-Maria Stange: "Umstellung auf europakonforme Studiengänge wird sich an der Qualität entscheiden"

"Die Vielzahl der bereits akkreditierten Bachelor- und Master-Studiengänge ist ein Gradmesser für den erfolgreichen Weg, den die sächsischen Hochschulen bei der Umsetzung des Bologna-Prozesses gehen", sagte Sachsens Wissenschaftsministerin Dr. Eva-Maria Stange im Vorfeld einer Podiumsdiskussion zum Thema "Der sächsische Weg nach Bologna: Chancen und Risiken" am heutigen Mittwoch an der TU Dresden. Sie sei zuversichtlich, dass Sachsens Hochschulen die erste Phase des Bologna-Prozesses, mit der Umstellung auf modularisierte Studiengänge, bis 2010 abschließen könnten. mehr

11.07.2007 Pressemeldung Sächsisches Staatsministerium für Wissenschaft, Kultur und Tourismus

Studierende fit für den Job machen: Arbeitsmarktkompetenzen stärken, Persönlichkeiten bilden!

Um erfolgreich im Arbeitsleben zu sein brauchen Studierende ein ganzes Bündel an berufsrelevanten Qualifikationen und Kompetenzen. Dazu gehören fachliche und methodische Kompetenzen ebenso wie personale und soziale. Die Beschäftigungsfähigkeit zu stärken ist ein zentrales Ziel des Bologna-Prozesses. Dies erklärten das Bundesbildungsministerium (BMBF), die Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA), der Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI), die Kultusministerkonferenz (KMK) und die Hochschulrektorenkonferenz (HRK) am Montag gemeinsam im Rahmen einer Tagung zu diesem Thema in Berlin. mehr

09.07.2007 Pressemeldung Bundesministerium für Bildung und Forschung

Auf dem Weg nach Bologna: Fachbereich Rechts- und Wirtschaftswissenschaften führt neue Studiengänge ein

(bikl.de/idw) Der Fachbereich Rechts- und Wirtschaftswissenschaften der Johannes Gutenberg-Universität Mainz führt mit dem Bachelor of Science in "Wirtschaftswissenschaften" sowie dem Bachelor of Science in "Wirtschaftspädagogik" zum kommenden Wintersemester 2007/08 neue Studiengänge ein. Diese Studiengänge treten an die Stelle der bisherigen Diplomstudiengänge "Betriebswirtschaftslehre", "Volkswirtschaftslehre" sowie "Diplom-Handelslehrer" und werden voraussichtlich im Wintersemester 2008/09 (Wirtschaftspädagogik) und Wintersemester 2009/10 (Volkswirtschaftslehre und Betriebswirtschaftslehre) von darauf aufbauenden Masterstudiengängen (Master of Science) ergänzt. mehr

05.07.2007 Artikel

Philologenverband betrachtet neue gymnasiale Lehrerbildung mit Skepsis

"Die Aussage von Kultusminister Rau, dass die hohe Qualität der gymnasialen Lehrerausbildung in Baden-Württemberg auch nach der Umstellung auf Bachelor- und Masterstudiengänge erhalten bleiben soll, begrüßt der Philologenverband, sieht aber auch Probleme in der Umsetzung dieses angestrebten Ziels", so der Landesvorsitzende des Philologenverbandes Baden-Württemberg (PhV BW), Karl-Heinz Wurster, in einer Stellungnahme zum Beschluss des Ministerrats, für das gymnasiale Lehramtsstudium die Abschlüsse Bachelor und Master ab Wintersemester 2008/09 einzuführen. Wurster: "Aus Sicht des Philologenverbandes Baden-Württemberg handelt es sich hierbei um eine nicht notwendige Verschlechterung der gymnasialen Lehrerbildung." mehr

04.07.2007 Pressemeldung Philologenverband Baden-Württemberg

Entwurf des Thüringer Lehrerbildungsgesetzes heute im Kabinett beraten

In der heutigen Kabinettsitzung hat sich die Landesregierung in erster Beratung mit dem Entwurf des Thüringer Lehrerbildungsgesetzes befasst. Für Thüringens Kultusminister Prof. Dr. Jens Goebel (CDU) bündelt dieses Gesetz erstmals wichtige, zentrale Reformvorhaben der gegenwärtigen Bildungs- und Hochschulpolitik: "Der Gesetzentwurf wird den Ansprüchen einer qualitativen Weiterentwicklung der Lehrerbildung gerecht und sichert die inhaltliche und organisatorische Verbindung zwischen den einzelnen Phasen der Lehramtsausbildung. Die Erste Staatsprüfung für ein Lehramt wird den modularisierten Ausbildungsstrukturen der Hochschulen angepasst und entspricht damit europäischen Standards der Bologna-Vereinbarung. Die schulpraktische Ausbildung während des Studiums soll gestärkt und eine Anrechnung auf den Vorbereitungsdienst ermöglicht werden. Auch wird die Kooperation zwischen den einzelnen Trägern der Lehrerbildung durch die Möglichkeit von Kooperationsvereinbarungen gestärkt." mehr

03.07.2007 Pressemeldung Thüringer Kultusministerium

Im Bundestag notiert: Zukunft der Bundeswehruniversitäten

(hib/AW) Über die Zukunft der Bundeswehruniversitäten will die FDP-Fraktion informiert werden. mehr

03.07.2007 Pressemeldung Deutscher Bundestag

Lehrerberuf taugt nicht zur Notnagellösung!

"Der VBE warnt die Kultusminister nachdrücklich davor, den Bologna-Prozess für eine Spaltung der Lehrerschaft in Bachelor-Lehrer und Master-Lehrer zu missbrauchen und dadurch einen Prozess der Deprofessionalisierung im Lehrerberuf einzuläuten", erklärt Ludwig Eckinger, der Bundesvorsitzende des Verbands Bildung und Erziehung (VBE). Als "unmissverständliches Signal an die Länder" will der VBE-Bundesvorsitzende deshalb die "Leipziger Erklärung" zur Lehrerbildung vom 16. Juni 2007 verstanden wissen. "Masterabschlüsse für alle Lehrer" fordert darin der VBE gemeinsam mit der österreichischen Gewerkschaft der Pflichtschullehrer (GÖD) und dem Dachverband der Schweizer Lehrerinnen und Lehrer (LCH). mehr

03.07.2007 Pressemeldung Verband Bildung und Erziehung e.V. (VBE)

Jutta Bauer und Peter Härtling für Hans Christian Andersen-Preis und Astrid Lindgren-Gedächtnispreis 2008 nominiert

Als deutsche Sektion des International Board on Books for Young People (IBBY) hat der Arbeitskreis für Jugendliteratur die Illustratorin Jutta Bauer und den Autor Peter Härtling jeweils für den Hans Christian Andersen-Preis sowie für den Astrid Lindgren-Gedächtnispreis 2008 nominiert. mehr

28.06.2007 Pressemeldung Arbeitskreis für Jugendliteratur e.V.

Publikation der HRK-Service-Stelle Bologna zur Reform des Lehramtsstudiums

Für das gesamte deutsche Bildungssystem stellt die hochwertige Ausbildung von Lehrerinnen und Lehrern eine der bedeutendsten und zentralen Aufgaben der Hochschulen dar. Die Umsetzung der Ziele des Bologna-Prozesses in Europa sowie die Ergebnisse der internationalen Pisa-Studie gaben Anlass, eine Zwischenbilanz der bisherigen staatlich geregelten Lehramtsausbildung zu ziehen und den strukturellen sowie inhaltlichen Reformen im Lehramtsstudium neue Impulse zu geben. mehr

21.06.2007 Pressemeldung Hochschulrektorenkonferenz

GEW schlägt Aktionsprogramm zur sozialen Öffnung der Hochschulen vor

Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) hat als Konsequenz aus der heute in Berlin vorgestellten jüngsten Sozialerhebung des Deutschen Studentenwerks (DSW) ein "Aktionsprogramm zur sozialen Öffnung der Hochschulen" vorgeschlagen. "Bund, Länder und Hochschulen müssen die alarmierenden Befunde der Sozialerhebung ernst nehmen und rasch Maßnahmen zur Verbesserung der sozialen Lage der Studierenden ergreifen. Nur so wird das Ziel, den Anteil der Studierenden auf 40 Prozent eines Altersjahrgangs zu steigern, erreicht", erklärte Andreas Keller, für Hochschulen zuständiges Vorstandsmitglied der GEW, am Dienstag in Berlin. Dieses Aktionsprogramm könne auch dazu beitragen, die so genannte soziale Dimension des Europäischen Hochschulraums zu stärken. Dazu seien Bund, Länder und Hochschulen im Rahmen des Bologna-Prozesses verpflichtet. mehr

19.06.2007 Pressemeldung Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft