Bologna-Prozess

Deutscher Lehrertag des VBE 2007: Schule ohne Auslesedruck stärkt den Lehrerberuf

"Wer Bildung ständig als Zukunftsinvestition im Munde führt und gleichzeitig die öffentliche Bildung kaputt spart, täuscht die Öffentlichkeit auf Kosten der Lehrerinnen und Lehrer." Der Bundesvorsitzende des Verbands Bildung und Erziehung (VBE) Ludwig Eckinger warnte deshalb heute auf dem Deutschen Lehrertag 2007 in Leipzig vor einem "finanzpolitisch motivierten Generalangriff auf die Profession der Lehrerinnen und Lehrer". mehr

16.06.2007 Pressemeldung Verband Bildung und Erziehung e.V. (VBE)

Bologna-Prozess; Kultusministerkonferenz eröffnet Möglichkeit der Systemakkreditierung; Bayerns Wissenschaftsminister Thomas Goppel: "richtige und notwendige Weichenstellung"

Als "richtige und notwendige Weichenstellung" hat Bayerns Wissenschaftsminister Thomas Goppel die Grundsatzentscheidung der Kultusministerkonferenz zur Einführung einer Systemakkreditierung am Freitag in München bezeichnet. Goppel: "Die Hochschulen sollen beim Nachweis der Qualität der neuen Bachelor- und Masterstudiengänge (sog. Akkreditierung) mehr Spielraum erhalten." mehr

15.06.2007 Pressemeldung Bayerisches Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst

Freie Universität Berlin und Lomonossow-Universität Moskau bilden künftig gemeinsam Journalisten aus

(bikl.de/idw) Die Freie Universität Berlin und die Staatliche Lomonossow-Universität Moskau (MGU) werden vom kommenden Jahr an gemeinsam Journalisten ausbilden. Eine entsprechende Vereinbarung unterzeichneten der Vizepräsident der Freien Universität, Prof. Dr. Werner Väth, und der MGU-Prorektor für Internationale Zusammenarbeit, Prof. Dr. Nikolaj W. Ssjomin, in Moskau. Die Vereinbarung sieht vor, dass das Institut für Publizistik und Kommunikations-wissenschaft der Freien Universität und die Fakultät für Journalistik der MGU im Wintersemester 2008/09 an den internationalen Studiengang "Master of Arts in Communication and Journalism" einführen. mehr

15.06.2007 Artikel

Ergebnisse der 318. Plenarsitzung der Kultusministerkonferenz

Die Kultusministerkonferenz hat sich auf ihrer 318. Plenarsitzung am 14. Juni 2007 in Berlin unter dem Vorsitz ihres Präsidenten, Senator Prof. Dr. E. Jürgen Zöllner, insbesondere mit folgenden Themen befasst: - Qualitätsoffensive exzellente Lehre - Weiterentwicklung der Zentralstelle für die Vergabe von Studienplätzen (ZVS) zu einer Serviceeinrichtung - Einführung der Systemakkreditierung - Lehrerbildung mehr

14.06.2007 Pressemeldung Sekretariat der Ständigen Konferenz der Kultusminister der Länder

VBE: Masterabschlüsse für alle Lehrer!

"Die Kultusministerkonferenz darf nicht fahrlässig mit der Lehrerbildung umgehen", kritisiert der Bundesvorsitzende des Verbands Bildung und Erziehung (VBE) Ludwig Eckinger anlässlich der heutigen KMK-Sitzung. Jedes Bundesland werkele derzeit an einer Reform der Lehrerbildung, so Eckinger. Für die notwendige Vergleichbarkeit und gegenseitige Anerkennung der Ausbildung zwischen den Ländern seien nationale Qualitätsstandards vordringlich. mehr

14.06.2007 Pressemeldung Verband Bildung und Erziehung e.V. (VBE)

HRK-Senat bewertet Ergebnisse der Londoner Bildungsministerkonferenz: Wichtige Aufgaben für Politik und Hochschulen in Deutschland benannt

Nach der Diskussion des 104. HRK-Senats über die Ergebnisse der Londoner Bildungsministerkonferenz berichtete die Präsidentin der Hochschulrektorenkonferenz (HRK), Professor Dr. Margret Wintermantel, über die Einschätzung der Hochschulen: mehr

13.06.2007 Pressemeldung Hochschulrektorenkonferenz

HRK-Senat in Bonn: Systemakkreditierung darf keine Billigvariante der Qualitätssicherung werden

"Die HRK ist davon überzeugt, dass das Verfahren der Systemakkreditierung eine sinnvolle Ergänzung zur Programmakkreditierung sein kann und den Hochschulen die Wahl eines auf ihr jeweiliges Profil abgestimmten Akkreditierungsverfahrens eröffnet", erklärte die Präsidentin der Hochschulrektorenkonferenz (HRK), Professor Dr. Margret Wintermantel, heute, einen Tag nach der Sitzung des HRK-Senats, vor der Presse in Berlin. "Federführend für die Weiterentwicklung der Akkreditierung muss dabei der Akkreditierungsrat sein. Es geht nicht an, dass der Staat wieder zur Genehmigungsbehörde für Studiengänge wird. Deutschland darf mitten im Bologna-Prozess nicht den Anschluss an die unabhängige Qualitätssicherung verlieren." mehr

13.06.2007 Pressemeldung Hochschulrektorenkonferenz

EU-Kommissar Ján Figel eröffnet internationale DSW/ECStA-"Student Services"-Konferenz in Berlin

Mehr als 100 Expertinnen und Experten von Hochschulen und Studentenwerken aus 20 Ländern und vier Kontinenten treffen sich ab heute in Berlin, um die Rolle der so genannten "Student Services" – Wohnen, Essen, Information, Beratung, Career Services, Kinderbetreuung – für einen attraktiven und wettbewerbsfähigen Europäischen Hochschulraum und dessen 31 Millionen Studierende zu bestimmen. Welchen Beitrag können die "Student Services" leisten, um die europäischen Hochschulen im globalen Wettbewerb der Bildungsregionen zu stärken? Eingeladen haben das Deutsche Studentenwerk (DSW) sowie der "European Council for Student Affairs" (ECStA); das Bundesministerium für Bildung und Forschung fördert die Konferenz im Rahmen der deutschen EU-Ratspräsidentschaft. Der EU-Bildungskommissar Ján Figel eröffnete die Konferenz und erklärte, Europa könne nicht nur im Fußball, sondern auch mit seiner Hochschulbildung weltspitze sein. Außerdem sprechen Dr. Birger Hendriks von der Bologna-Follow-up-Gruppe, der DAAD-Generalsekretär Dr. Christian Bode sowie Bernd Wächter von der Academic Cooperation Association. mehr

11.06.2007 Pressemeldung Deutsches Studierendenwerk

Bachelor als akademischen Abschluss verteidigen!

Der Vorsitzende des Wissenschaftsrats wendet sich entschieden gegen den Beschluss der Wirtschaftsministerkonferenz in Eisenach vom 4./5. Juni, als neue Abschlussbezeichnung im dualen Berufsbildungssystem in Anlehnung an Hochschulgrade einen "Bachelor Professional" einzuführen. Professor Peter Strohschneider: "Der ´Bachelor Professional' erweckt den Eindruck, ein akademischer Abschluss zu sein, obwohl er das faktisch über-haupt nicht sein kann. Damit entwertet er die Abschlussbezeichnung insgesamt und stiftet Verwirrung. Das ist weder im Interesse der Auszubildenden noch ihrer potentiellen Arbeitgeber. Die Studierenden, die sich in den neuen Bachelor-Studiengängen befinden, müssen sich darauf verlassen können, dass der Bachelor als akademischer Titel geschützt bleibt." mehr

08.06.2007 Pressemeldung Wissenschaftsrat

Berufliche Bildung: Leistungspunktesystem soll Durchlässigkeit erhöhen

Flexibilität, Mobilität und die kontinuierliche Weiterentwicklung beruflicher Kompetenzen gehören inzwischen für viele Auszubildende und Fachkräfte zu den täglichen Anforderungen ihrer Arbeitswelt. Wer allerdings seinen Ausbildungsgang, seinen Lernort oder Arbeitgeber zum Beispiel über Ländergrenzen hinweg wechselt, hat es oft schwer, sich seine bisher erbrachten Leistungen anerkennen zu lassen. Dies soll sich ändern. Ähnlich wie bei den Hochschulen soll es künftig ein Leistungspunktesystem für die berufliche Bildung geben, mit dem Kompetenzen besser erfasst, übertragen und angerechnet werden können. mehr

06.06.2007 Pressemeldung Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB)