Demografische Entwicklung

Bayern

An der Bildung darf nicht gespart werden

Der Präsident des Bayerischen Lehrer- und Lehrerinnenverbandes (BLLV), Klaus Wenzel, hat im Vorfeld der Beratungen über den Doppelhaushalt 2011/12 an die Staatsregierung appelliert, nicht weiter an der Bildung zu sparen, sondern Geld für kräftige Investitionen bereit zu stellen: "Alle Schulen brauchen dringend verbesserte Arbeitsbedingungen, mehr Personal und fachliche Unterstützung. Schulleitungen und Verwaltungsangestellte an Grund-, Haupt- und Förderschulen müssen endlich von bürokratischem Ballast entlastet werden und benötigen hierfür gute Arbeits- und Gestaltungsbedingungen." Zudem müsse die demografische Rendite in den Schularten belassen werden. "Die frei werdenden Stellen werden dringend für den Ausbau der individuellen Förderung, der gebundenen Ganztagsklassen und der Ausstattung von jahrgangskombinierten Klassen gebraucht." Grundsätzlich müssten alle Schulen in die Lage versetzt werden, die Inklusionsidee umzusetzen - "ohne entsprechendes Personal, kleinere Klassen und Gruppen, ohne neues Lern- und Leistungsverständnis ist das aber nicht möglich." Wenzel verlangte auch eine bessere Ausstattung für die Mittelschulen. mehr

03.11.2010 Pressemeldung Bayerischer Lehrer- und Lehrerinnenverband (BLLV) e.V.

Bildungsrepublik

79 Prozent der Bundesbürger halten Bildungsrepublik für Worthülse

"Die Bundesbürger sind quer durch alle Altersgruppen, sozialen Schichten und in allen Bundesländern tief enttäuscht, weil die angekündigte Bildungsrepublik von der Politik nicht ernsthaft angepackt wird", stellte heute VBE-Bundesvorsitzender Udo Beckmann bei der Vorstellung der repräsentativen forsa-Umfrage im Auftrag des VBE fest. mehr

01.10.2010 Pressemeldung Verband Bildung und Erziehung e.V. (VBE)

Baden-Württemberg

Philologenverband begrüßt positive Würdigung der Lehrerarbeit durch Kultusministerin Marion Schick, kritisiert aber massiv die Sparpläne des Finanzministers

- PhV BW gegen Jahresarbeitszeitkonten für Lehrkräfte - Streichung von drei freien Tagen bringt keinen einzigen Euro - Unterrichtsversorgung im Pflichtbereich muss auch ohne Einsatz der Krankheitsreserve gesichert sein mehr

10.09.2010 Pressemeldung Philologenverband Baden-Württemberg

Baden-Württemberg

Unterrichtsversorgung im kommenden Schuljahr ist gesichert

"Das Land steht zu seinem Versprechen, auch weiterhin massiv in Bildung und damit in die Zukunftsfähigkeit unseres Landes zu investieren. Gute Bildung ist nicht nur der Schlüssel für individuelle Lebenschancen, sondern auch das Fundament für gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Fortschritt", erklärte Kultusministerin Marion Schick anlässlich der traditionellen Landespressekonferenz zum Schuljahresanfang am Mittwoch (8. September 2010) in Stuttgart. "Deshalb werden wir trotz eines vom Statistischen Landesamt prognostizierten Schülerrückgangs um rund 32.000 zum kommenden Schuljahr keine Lehrerstellen abbauen, sondern im Gegenteil zusätzlich noch rund 1.800 neue Stellen schaffen. Damit werden wir die Qualität unseres Bildungssystems weiter verbessern", betonte Schick. Rechne man die durch den Schülerrückgang frei werdenden Stellen hinzu, würden im Vergleich zum Vorjahr rund 2.500 zusätzliche Stellen für wichtige bildungspolitische Maßnahmen zur Verfügung stehen. mehr

08.09.2010 Pressemeldung Ministerium für Kultus, Jugend und Sport Baden-Württemberg

Mehr Hochschulabsolventen in Deutschland – aber auch weiter steigende wirtschaftliche Vorteile aus guter Bildung

Trotz steigender Absolventenzahlen an den Hochschulen nehmen die wirtschaftlichen Vorteile aus guter Bildung weiter zu. Angesichts der demografischen Entwicklung muss Deutschland mehr tun, um die Voraussetzungen für längere Erwerbszeiten zu schaffen und um dem sich abzeichnenden Fachkräftemangel entgegenzuwirken. Dies ergibt sich aus der aktuellen Studie "Bildung auf einen Blick" und einer Länderstudie zur beruflichen Bildung der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD), die heute in Berlin vorgestellt wurden. mehr

07.09.2010 Pressemeldung OECD Centre Berlin

Baden-Württemberg

Landesregierung legt großen Wert auf einvernehmliche Schulentwicklung in einer stabilen Bildungspartnerschaft mit den Schulträgern

"Die aktuelle Prognose des Statistischen Landesamtes verdeutlicht, dass die demografische Entwicklung auch die Bildungspolitik vor große Herausforderungen stellt. Um die Lasten der zunehmend älter werdenden Gesellschaft tragen zu können, müssen wir stärker den je in die Bildung der nachwachsenden Generation investieren. Aus diesem Grund muss die `demografische Rendite´ im Bildungswesen verbleiben. Ziel muss es sein, alle durch den Schülerrückgang frei werdenden Ressourcen in die qualitative Weiterentwicklung von Schule und Unterricht zu investieren", erklärte Kultusministerin Prof. Dr. Marion Schick anlässlich der Präsentation der Ergebnisse der aktuellen Schülervorausrechnung in den Stadt- und Landkreisen an allgemein bildenden Schulen Baden-Württembergs bis zum Jahr 2020 gemeinsam mit der Präsidentin des Statistischen Landesamtes, Dr. Carmina Brenner, am Mittwoch (30. Juni 2010) in Stuttgart. Eine weitsichtige Bildungspolitik, die alle vorhandenen Begabungsreserven ausschöpft, sei auch Wachstumspolitik. Bildung rechne sich nicht nur für den Einzelnen, sondern auch für eine Volkswirtschaft, erklärte Schick. mehr

30.06.2010 Pressemeldung Ministerium für Kultus, Jugend und Sport Baden-Württemberg

Im Internet sind ab Montag 1 700 Lehrerstellen ausgeschrieben

Zum zweiten Mal wird das Verfahren zur Lehrereinstellung in Baden-Württemberg bereits im November gestartet. Im Internet sind rund 1 200 Lehrerstellen für die allgemein bildenden Gymnasien und rund 500 für die Beruflichen Schulen ausgeschrieben. In beiden Schularten ist der Bedarf besonders hoch. Weitere Etappen der Lehrereinstellung folgen im Februar und im Frühjahr. Ingesamt werden voraussichtlich über 5 000 Lehrkräfte für das Schuljahr 2010/2011 eingestellt. mehr

13.11.2009 Pressemeldung Ministerium für Kultus, Jugend und Sport Baden-Württemberg

Zum ersten Mal startet in Baden-Württemberg das Verfahren zur Lehrereinstellung im November

Zum ersten Mal startet das Verfahren zur Lehrereinstellung in Baden-Württemberg bereits im November. Im Internet sind 1400 Lehrerstellen für die allgemein bildenden Gymnasien und rund 400 für die Beruflichen Schulen ausgeschrieben. In beiden Schularten ist der Bedarf besonders hoch. Weitere Etappen der Lehrereinstellung folgen im Februar und im Frühjahr. Ingesamt werden voraussichtlich über 5000 Lehrkräfte für das Schuljahr 2009/10 eingestellt. mehr

20.11.2008 Pressemeldung Ministerium für Kultus, Jugend und Sport Baden-Württemberg

Forderung zum Bildungsgipfel: Freiräume helfen beim Lernen

Schön und gut, dass Geld in die Bildung gesteckt wird. Aber es reicht nicht, nur in Schulen und Hochschulen zu investieren. Kanzlerin und Ministerpräsidenten vergessen beim Bildungsgipfel, dass Kinder und Jugendliche dringend auch andere Orte zum Lernen brauchen. Jugendarbeit bietet Freiräume, die Persönlichkeit zu entwickeln, geistige und körperliche Kräfte zu entfalten, dem Sinn des Lebens auf die Spur zu kommen. mehr

22.10.2008 Pressemeldung Deutscher Bundesjugendring (DBJR)

"Thema Berufsausbildung wird nicht konsequent genug behandelt"

(redaktion/PM) Die mangelhafte Integration junger Menschen in die Arbeitswelt verursacht ganz erhebliche gesellschaftliche Folgekosten. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Studie, die im Auftrag der Bertelsmann Stiftung vom Institut der deutschen Wirtschaft Köln erstellt wurde. "Mit unserer Untersuchung wollen wir wenige Tage vor dem Bildungsgipfel in Dresden nachdrücklich auf die Probleme junger Menschen beim Übergang von der Schule in den Arbeitsmarkt aufmerksam machen", sagte der Vorstandsvorsitzende der Bertelsmann Stiftung, Dr. Gunter Thielen, bei der Vorstellung der Ergebnisse. "Aus unserer Sicht wird das wichtige Thema der Berufsausbildung immer noch nicht konsequent genug behandelt." mehr

12.10.2008 Artikel