Durchlässigkeit

Chancengerechtigkeit für Kinder – wir bleiben am Ball!

Bereits seit Jahren weist der Deutsche Kinderschutzbund auf die Situation der armen Kinder in Deutschland hin. Heinz Hilgers, Präsident des DKSB, stellt fest: "Trotz einiger Schritte in die richtige Richtung fehlt es nach wie vor an einem schlüssigen, vollständigen und umfassenden Konzept zur Bekämpfung der Kinderarmut." mehr

17.09.2008 Pressemeldung Deutscher Kinderschutzbund Bundesverband e.V. (DKSB)

Sind Schulabgänger der Förderschule wirklich Schulversager?

"Den Schuljahresbeginn 2008/09 müssen wir auch dafür nutzen, mit unseren 1,8 Millionen Schülerinnen und Schülern in den Auseinandersetzungen des Wahlkampfes sehr viel fairer umzugehen. Es darf nicht sein, dass wir bei der ideologisierten Auswertung von Statistiken Tausende Schulabgänger von Förderschulen als Schulversager abstempeln.", mit dieser deutlichen Kritik an die politische Adresse greift der Vorsitzende des Bayerischen Realschullehrerverbandes, Anton Huber, der auch Präsident der Arbeitsgemeinschaft bayerischer Lehrerverbände ist, die unbedachte Auswertung von Statistiken zu so genannten Schulversagern auf. mehr

16.09.2008 Pressemeldung Verband Reale Bildung

Böhmer und Kramp-Karrenbauer wollen Anstrengungen für bessere Bildung von Migranten verstärken

Die Staatsministerin und Beauftragte der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration, Maria Böhmer, und die Vorsitzende der Kultusministerkonferenz, die saarländische Bildungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer, haben bei einem Treffen im Bundeskanzleramt vereinbart, ihre gemeinsamen Anstrengungen für eine bessere Bildung von Kindern und Jugendlichen mit Migrationshintergrund zu verstärken. mehr

13.09.2008 Pressemeldung Presse- und Informationsamt der Bundesregierung

Wissenschaftsministerin will beruflich Qualifizierten Hochschulzugang erleichtern - BaföG über das 30. Lebensjahr hinaus zahlen

In Sachsen soll zukünftig mehr beruflich Qualifizierten der Weg in die Hochschulen erleichtert werden. "Durchlässigkeit im Bildungssystem darf nicht vor der Hörsaaltür halt machen. Gut qualifizierten und hochmotivierten Facharbeitern oder Erzieherinnen muss der berufliche Aufstieg durch ein Studium möglich sein. Wer sich nicht schon in der Schule für ein Studium entscheidet, sollte eine zweite Chance nach der Berufsausbildung bekommen. Wirtschaft und Gesellschaft benötigen mehr hochqualifizierte Fachleute", so Sachsens Wissenschaftsministerin Dr. Eva-Maria Stange. Ziel müsse es sein, die Hochschulen für beruflich Qualifizierte ohne Abitur zu öffnen und deren Anteil – der derzeit bei unter einem Prozent liegt - in den kommenden Jahren zu verdreifachen. mehr

03.09.2008 Pressemeldung Sächsisches Staatsministerium für Wissenschaft, Kultur und Tourismus

An ihren Worten werden wir sie messen

Die Regierungsfraktionen haben heute in der Aktuellen Stunde einmal mehr den Erfolg des Gymnasiums gefeiert. Wer den Erfolg einer Schulform feiert, sollte sich auch einmal folgende Zahlen vor Augen führen, die in der offiziellen Schulstatistik des Landes NRW zu finden sind: Zum Schuljahr 2007/08 gaben die nordrhein-westfälischen Gymnasien insgesamt 7865 Kinder an andere Schulformen ab, davon 487 an Hauptschulen, 6.574 an Realschulen und 804 an Gesamtschulen. Im Vergleich zum vorausgegangenen Schuljahr hat sich die Zahl der Schülerinnen und Schüler, die das Gymnasium vorzeitig verlassen mussten, sogar noch um 221 erhöht. mehr

28.08.2008 Pressemeldung Verband Bildung und Erziehung, Landesverband NRW

Blauer Brief für die Förderung an Deutschlands Schulen

Wie wird in unserem Bildungssystem gefördert, wer ist dabei einbezogen, wie kommt die Förderung bei den direkt und indirekt Betroffenen an? Solche und ähnliche Fragen waren Gegenstand der neuesten Befragung des Bildungsbarometers des Zentrums für empirische pädagogische Forschung (zepf). Die Ergebnisse zeigen: Förderung wird in unseren Schulen unprofessionell gehandhabt. mehr

27.08.2008 Pressemeldung Bildungsbarometer c/o zepf - Zentrum fuer empirische paedagogische Forschung Universitaet Koblenz · Landau

© Beltz Verlag

Bericht des Nationalen Forschungsprogramms "Kindheit und Jugend in der Schweiz" vorgelegt

(redaktion/idw) Kinder und Jugendliche wachsen in der Schweiz unter ungleichen Bedingungen auf. Sowohl der Erziehungsstil der Eltern als auch die soziale und kulturelle Herkunft prägen die schulische und berufliche Biographie und entscheiden massgeblich über das Gelingen eines Lebens. Dies weist der neueste Bericht des Nationalen Forschungsprogramms "Kindheit, Jugend und Generationenbeziehungen im gesellschaftlichen Wandel" (NFP 52) nach. mehr

26.08.2008 Artikel

Bildungsreise: Früh übt sich

Bildung ist ein Schlüsselthema des 21. Jahrhunderts - und für Deutschland die Grundlage von Wachstum, Wohlstand und sozialen Zusammenhalts. Auf den ersten Stationen ihrer Bildungsreise erfuhr Bundeskanzlerin Angela Merkel in Hessen und Nordrhein-Westfalen, wie wichtig es ist, schon bei den Jüngsten die Lust auf Wissen zu wecken. Und was sich tun lässt, damit das immer besser gelingt. mehr

23.08.2008 Pressemeldung Presse- und Informationsamt der Bundesregierung

In NRW nichts Neues – aber gute Vorsätze der Ministerin!

"Dank an Ministerin Sommer, dass sie die Schwierigkeiten an einigen Gymnasien und Gesamtschulen nicht weiter ignoriert," so kommentiert Anette Plümpe, Vorsitzende des Landeselternrates der Gesamtschulen in NRW (LER), die Aussagen von Schulministerin Sommer zum Ergebnis des Zentralabiturs 2008 in NRW. Es ist gut und wichtig, dass Gesamtschulen und Gymnasien intensive Unterstützung bei der erfolgreichen Hinführung zum Abitur erhalten sollen. mehr

20.08.2008 Pressemeldung Landeselternrat der Gesamtschulen NW e.V. (LER)

Ministerpräsident Beckstein und Kultusminister Schneider: Bildungspolitik ist Wirtschafts- und Sozialpolitik des 21. Jahrhunderts

Für die Bayerische Staatsregierung hat die Bildungspolitik als die Wirtschafts- und Sozialpolitik des 21. Jahrhunderts Top-Priorität. Das machten Ministerpräsident Dr. Günther Beckstein und Kultusminister Siegfried Schneider heute in München deutlich. "Die zukunftsorientierte Weiterentwicklung eines modernen Bildungswesens ist eine Daueraufgabe, der sich Bayern seit langem erfolgreich stellt. Unser Ziel ist es, unseren Kindern bestmögliche und begabungsgerechte Bildungschancen zu eröffnen, und die Unterrichtsversorgung weiter zu verbessern und die Klassenstärken zu reduzieren. Bereits heute liegt die durchschnittliche Klassenstärke bei den Grundschulen bei unter 23 Schülern, bei Hauptschulen bei 21 Schülern, bei Realschulen und Gymnasien bei 28 Schülern. Auch in der nächsten Legislaturperiode wird das Thema Bildung Vorfahrt haben: Wir werden hier eindeutig einen haushaltspolitischen Schwerpunkt setzen", betonte Beckstein. mehr

20.08.2008 Pressemeldung Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und Kultus