Durchlässigkeit

Schule leistet gute Integrationsarbeit

Unterschiedliche Lernvoraussetzungen bei Schulanfängern und Schülern werden von den Lehrkräften der Grundschulen in hervorragender Weise auszugleichen versucht und ausgeglichen. Dabei spielt es keine Rolle, ob Kinder aus bildungsfernen oder bildungsnahen, aus heimischen oder aus Elternhäusern mit Migrationshintergrund kommen. Das Streben nach Beurteilungsgerechtigkeit billigt der Verband Bildung und Erziehung (VBE) ausdrücklich allen Lehrkräften zu. Was letztlich aber für Ungerechtigkeit sorgt, ist der Stellenwert, der Bildung im Elternhaus eingeräumt wird, wie man Kinder durch Zuwendung, Bücher, Spiele, Musikinstrumente, Museums- oder Zoobesuche, durch Gespräche und Anteilnahme möglichst früh und verlässlich daheim fördert, was man für ihre geistige, seelische und körperliche Entwicklung tut. mehr

07.08.2008 Pressemeldung Verband Bildung und Erziehung, Landesverband Baden-Württemberg

© wzb

"Ich würde meine Energie in einen gesamtdeutschen Pakt zur Bekämpfung von Bildungsarmut stecken"

(redaktion) Immer wieder hat sich die Bildungssoziologin und Arbeitsmarktforscherin Prof. Jutta Allmendinger gegen das dreigliedrige Schulsystem ausgesprochen - unter anderem als Mitunterzeichnerin des im vergangenen Herbst in der ZEIT veröffentlichten Aufrufs für ein zweigliedriges Schulsystem. Sie warnt außerdem vor einer dramatisch wachsender Bildungsarmut in Deutschland. Im Interview mit [Dr. Peter Pahmeyer](http://schulstruktur.com/6.html) beklagt die bekannte Wissenschaftlerin die geringe Ausschöpfung von Bildungspotenzialen und nimmt zu den unterschiedlichen Modellen der Gemeinschaftsschule Stellung. mehr

07.08.2008 Artikel

"Neue, gemeinsame Wege finden für Hessens Schulen" bleibt Leitgedanke und Zielsetzung - "Erreichte Stellenbesetzungen zum Schulstart prima Erfolg"

"Zunächst einmal möchte ich allen Schülern, Lehrern und auch Eltern einen guten Start in das neue Schuljahr und viel Erfolg wünschen", erklärte Staatsminister Jürgen Banzer heute anlässlich der Pressekonferenz zum Schuljahresauftakt. Er freue sich, dass es in den Wochen und Monaten vor den Sommerferien gelungen sei, mit Eltern, Schülern, Lehrern genauso wie mit den Bildungspolitikern der im Landtag vertretenen Fraktionen wieder stärker ins Gespräch zu kommen. Diese Entwicklung bestärke ihn in seinem Leitgedanken, neue, gemeinsame Wege für Hessens Schulen zu entwickeln. "Ich möchte an dieser Stelle darum werben, dass wir alle, die im kommenden Schuljahr an den Entscheidungen für Hessens Schulen beteiligt sind, den begonnenen Dialog verstärken, um Schule für unsere Schülerinnen und Schüler verbessern zu können", so Staatsminister Banzer. mehr

07.08.2008 Pressemeldung Hessisches Kultusministerium

GEW fordert kräftigen Investitionsschub für die Schulen

Zum Auftakt des neuen Schuljahres fordert die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) einen "Stufenplan" zur Verbesserung des Unterrichts an den 6.800 Schulen in NRW. Mit Hilfe eines Investitionsprogramms soll die Zahl der Schüler in den Klassen jährlich gesenkt und zusätzliche Personalstellen für innovative Schul- und Unterrichtsentwicklung sowie für die Entlastung der Schulleitungen mobilisiert werden. Die Gewerkschaft verlangt außerdem die Pflichtstunden für alle Lehrkräfte um eine Stunde zu verringern. mehr

07.08.2008 Pressemeldung GEW Nordrhein-Westfalen

Sitzenbleiben abschaffen, individuelle Förderung als "Pflichtfach" für Schulen - Eltern fordern ehrgeizige Bildungsziele

Etwa 400 Schülerinnen und Schüler wiederholen im Saarland jährlich freiwillig das Schuljahr, 2.900 aber müssen wiederholen (250.000 sind es in Deutschland). Hinzu kämen jährlich 1.000 Schülerinnen und Schüler, die das Gymnasium abbrechen müssten. Auf diese "schulische Praxis des Versagens" hat die Landeselterninitiative für Bildung zum Beginn des neuen Schuljahres aufmerksam gemacht. "Es muss endlich über das pädagogisch fragwürdige und aufwändige Sitzenbleiben und das Auslesesystem an Schulen nachgedacht werden", sagte der Sprecher der Initiative Bernhard Strube. "Nie mehr sitzen bleiben und individuelle Förderung als Pflichtfach für Schulen" sollten ehrgeizige Bildungsziele der Landesregierung werden. Die Eltern appelieren an Bildungsministerin Kramp-Karrenbauer, in diese Richtung ein Zeichen zu setzen. mehr

05.08.2008 Pressemeldung Landeselterninitiative für Bildung e.V.

VBE bezweifelt, ob die Vorstellungen der FDP die Hauptschule retten

Der Verband Bildung und Erziehung (VBE) Baden-Württemberg wi­derspricht FDP-Chef Noll, der in der Zweizügigkeit das künftige Heil der Hauptschule sieht. Viele Hauptschulen seien einzügig geworden, weil nie­mand mehr dorthin gehen wollte, behauptet der VBE-Sprecher. Bei einer von der Gesellschaft als Restschule stigmatisierten Bildungseinrichtung komme es letztendlich gar nicht mehr auf die Qualität der dort geleisteten Arbeit an, da auch hoch motivierten und gut ausgebildeten Jugendlichen dieser Schulart generell der Makel "Verliertyp" anhafte. mehr

04.08.2008 Pressemeldung Verband Bildung und Erziehung, Landesverband Baden-Württemberg

Berufliche Bildung wird hier falsch bewertet

Das Bayerische Schulsystem ist sehr durchlässig. Rund 43 Prozent der Hochschulzugangsberechtigungen werden in Bayern bereits heute über Wege der beruflichen Bildung erreicht. Der Anteil der Schülerinnen und Schüler eines Jahrgangs, die den Hochschulzugang erwerben, liegt in Bayern insgesamt bei deutlich über 30 Prozent. Mit Hinweis auf diese Fakten widerspricht Bayerns Kultusministeriums erneut den vermeintlichen "Erkenntnissen" eines Gefälligkeitsgutachten eines wissenschaftlichen Assistenten der LMU für die Grünen. mehr

04.08.2008 Pressemeldung Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und Kultus

Bayerns Schulwesen sehr durchlässig

Das Bayerische Schulwesen ist sehr durchlässig und schafft zum neuen Schuljahr noch mehr Möglichkeiten, dass leistungswillige und leistungsfähige Schülerinnen und Schüler von Haupt-, Wirtschaft- und Realschulen den Zugang zu Hochschulen erwerben können. Diese liegen insbesondere im Beruflichen Bereich. Flächendeckend wird im neuen Schuljahr die 13. Jahrgangsstufe an der Fachoberschule unter dem Dach der Beruflichen Oberschule eingeführt, die einen zweiten Weg zur allgemeinen Hochschulreife eröffnet. mehr

01.08.2008 Pressemeldung Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und Kultus

Weit über 40 Prozent der Hochschulzugänge kommen von Hauptschulen und Realschulen

"Heute ist Zeugnistag -- Grund, den vielen Tausenden von Schülerinnen und Schülern herzlich zu gratulieren für ihre im letzten Jahr gezeigte Anstrengungsbereitschaft und ihre erbrachten Leistungen", beglückwünscht Anton Huber, Vorsitzender des Bayerischen Realschullehrerverbandes die jungen Menschen. Insbesondere der Abschluss der Mittleren Reife bietet den jungen Menschen vielfältige Möglichkeiten im Leben: Sie starten entweder erfolgreich ins Berufsleben oder schaffen auch über die beruflichen Oberschulen oder Fachhochschulen gleichrangig mit den Gymnasiasten das Abitur und absolvieren ein Studium. Bayern ist zudem das einzige Bundesland, in dem die Zahl der Studierenden immer noch ständig zunimmt, während sie im restlichen Deutschland abnimmt. mehr

01.08.2008 Pressemeldung Verband Reale Bildung

Weniger Bildung für bessere Ausbildungschancen?

"Dass die Wirtschaft kurz vor Beginn des neuen Lehrjahres eine große Zahl freier Ausbildungsplätze meldet, klingt auf den ersten Blick erfreulich", kommentiert der VBE-Vorsitzende Udo Beckmann die aktuellen Meldungen. "Der zweite Blick zeigt aber, dass sich lediglich für Jugendliche mit guter Allgemeinbildung dadurch bessere Wahlmöglichkeiten ergeben." mehr

31.07.2008 Pressemeldung Verband Bildung und Erziehung, Landesverband NRW