Elternwille

GEW: Alle beantragten Integrierten Gesamtschulen zulassen

"Die Einrichtung neuer Gesamtschulen ist aus Sicht der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft Rheinland-Pfalz (GEW) ein richtiger Schritt zu einer zukunftsweisenden Veränderung der Schulstruktur in Rheinland-Pfalz", sagte der GEW-Landesvor¬sitzende Klaus-Peter Hammer zu den heute von Bildungsministerin Doris Ahnen der Presse vorgestellten Plänen der Landesregierung, weitere Integrierte Gesamtschulen zuzulassen. mehr

11.06.2008 Pressemeldung GEW Rheinland-Pfalz

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Gemeinsam turnen - getrennt rechnen

(redaktion) Ende vergangenen Jahres hatte die nordrhein-westfälische FDP erstmals das Konzept einer "Regionalen Mittelschule" vorgelegt und war damit vom Koalitionspartner CDU und von der bislang gemeinsamen Schulpolitik abgerückt, die auf das dreigliedrige Schulsystem setzt. An der Eigenständigkeit des Gymnasiums allerdings wollen auch die Liberalen nicht rütteln. Im Interview mit [Dr. Peter Pahmeyer](http://schulstruktur.com/6.html) nimmt der Vorsitzende des FDP-Bezirksverbandes Ruhr, Dr. Andreas Reichel, Stellung zum FDP-Konzept einer "Regionalen Mittelschule" mehr

03.06.2008 Artikel

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Probeunterricht eine zweite Chance

Vom 2. bis zum 4. Juni findet an bayerischen Realschulen der Probeunterricht statt. "Das vielfältig differenzierte bayerische Schulsystem ist nicht nur sehr durchlässig, sondern bietet Kindern und Jugendlichen auch zahlreiche Möglichkeiten und Perspektiven", erklärt der Vorsitzende des Bayerischen Realschullehrerverbands, Anton Huber. Eine davon sei der Probeunterricht. Er öffne Mädchen und Buben, die im Übertrittszeugnis der 4. Jahrgangsstufe der Grundschule oder der 5. Hauptschulklasse nicht die erforderliche Durchschnittsnote erreichten, eine zweite Chance, ihre Eignung für eine weiterführende Schule unter Beweis zu stellen, so Huber. So bestehe mit dem Probeunterricht im Sinne des Elternwillens beim Übertritt eine weitere Möglichkeit. mehr

30.05.2008 Pressemeldung Verband Reale Bildung

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"Wir wollen, dass Kinder und Jugendliche ihre Fähigkeiten besser ausschöpfen können"

Als "Einstieg zu längerem gemeinsamen Lernen und individueller Förderung unserer Kinder" hat Schleswig-Holsteins Bildungsministerin Ute Erdsiek-Rave im vergangenen Jahr die Umsetzung des neuen Schulgesetzes bezeichnet, das die Umwandlung der Gesamtschulen in Gemeinschaftsschulen und die Einführung von Regionalschulen vorsieht. Warum in Schleswig-Holstein also bald keine Gesamtschulen mehr existieren werden und warum Hauptschüler auf den neuen Schularten besser gefördert werden können, erklärt sie im folgenden Interview. mehr

07.05.2008 Artikel

VBE: Öffentliches Schulwesen muss Nachhilfe verzichtbar machen

"Gegen ein Tutorenprinzip an Schulen, bei dem ältere Schüler jüngere unterstützen, ist grundsätzlich nichts einzuwenden", kommentiert Udo Beckmann, Vorsitzender des VBE NRW, den Vorschlag des Ministeriums zur Organisation von Nachhilfe. "Wer aber die individuelle Förderung nicht nur als Floskel im Schulgesetz verstehen will, muss dafür sorgen, dass die Schulen keine Nachhilfe anbieten müssen, sondern sie vermeiden können." mehr

05.05.2008 Pressemeldung Verband Bildung und Erziehung, Landesverband NRW

Bildungsministerin Ute Erdsiek-Rave im Landtag: Perspektiven neuer Gemeinschaftsschulen und Regionalschulen werden eingehend geprüft

Bildungsministerin Ute Erdsiek-Rave hat betont, dass neue Gemeinschafts- und Regionalschulen erst nach einer eingehenden Prüfung der Anmeldezahlen zum kommenden Schuljahr an den Start gehen können. "Gerade in Zeiten knapper Ressourcen müssen wir sehr darauf achten, dass diese dort eingesetzt werden, wo es Perspektiven gibt und wo die neue Schule auf Akzeptanz in der Bevölkerung bauen kann", sagte sie heute (24. April) im Landtag. "Bei den meisten der beantragten neuen Schulen ist das der Fall und diese werden auch wie geplant zum nächsten Schuljahr starten." Es gebe aber auch Schulen mit zu wenigen Anmeldungen für die fünfte Jahrgangsstufe, die deshalb nicht genehmigt werden könnten. Endgültige Zahlen könne sie aber erst am kommenden Montag (28. April) der Öffentlichkeit vorlegen. mehr

25.04.2008 Pressemeldung Ministerium für Schule und Berufsbildung des Landes Schleswig-Holstein

Prognoseunterricht: 36,5 Prozent der Kinder wechselt auf die von den Eltern gewünschte Schulform

826 Kinder in Nordrhein-Westfalen wechseln nach dem dreitägigen Prognoseunterricht auf die von den Eltern gewünschte Schulform, das entspricht einer Quote von 36,5 Prozent aller Kinder, die am Prognoseunterricht teilgenommen haben. 1.433 Kinder, 63,5 Prozent, besuchen im neuen Schuljahr die von der Grundschule empfohlene und von den Experten im Prognoseunterricht noch einmal bestätigte Schulform. Lediglich 0,8 Prozent aller Viertklässler werden nun nach dem Prognoseunterricht eine andere Schulform besuchen, als von ihren Eltern ursprünglich vorgesehen. mehr

22.04.2008 Pressemeldung Ministerium für Schule und Bildung des Landes Nordrhein-Westfalen

Sechsjährige Grundschule in Deutschland: "Mit Pauken und Trompeten durchgefallen!"

Als niederschmetternd für die Befürworter und Vertreter der sechsjährigen Grundschule in den Bundesländern Berlin, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern und Hamburg hat der DPhV-Bundesvorsitzende Heinz-Peter Meidinger die jetzt bekannt gewordenen Ergebnisse der so genannten "ELEMENT-Studie" von Prof. Lehmann bezeichnet. Der Verbandschef: "Die Studie liefert den eindeutigen Beweis, dass keine der Annahmen der Befürworter haltbar ist: mehr

17.04.2008 Pressemeldung Deutscher Philologenverband (DPhV)

"Mit der Einrichtung von neun- oder zehnjährigen Basisschulen würde ein Bildungschaos zementiert"

- Philologenverband gegen Basisschulen, die das Gymnasium zerschlagen - PhV stellt fest: Durch Absenkung des Leistungsniveaus wird nicht mehr Bildungsgerechtigkeit erreicht - Forderung: Bessere schulische Rahmenbedingungen, ein verpflichtendes Vorschuljahr und gute Durchlässigkeit mehr

14.04.2008 Pressemeldung Philologenverband Baden-Württemberg

DPhV-Vorsitzender Meidinger kritisiert Hamburger und Berliner Schulpläne heftig als Abkehr vom Leistungsprinzip und Rückfall hinter PISA

Als Entmündigung der Eltern, Preisgabe der Gymnasien und schweren Schlag für die Bildungsqualität in Hamburg hat Heinz-Peter Meidinger, Bundesvorsitzender des Deutschen Philologenverbandes, den Plan der künftigen schwarzgrünen Koalitionsregierung in Hamburg bezeichnet, eine sechs- bis siebenjährige Primarstufe anstelle der vierjährigen Grundschule einzuführen, die Gymnasien um weitere zwei Jahre zu verkürzen und das Sitzenbleiben weitgehend abzuschaffen. mehr

14.04.2008 Pressemeldung Deutscher Philologenverband (DPhV)