(red) Charlotte geht in die vierte Klasse einer niedersächsischen Grundschule. Sie ist eine gute Schülerin. Nach dem Sommer will sie in ein Gymnasium wechseln. Eigentlich nichts Ungewöhnliches. Nur, dass Charlotte auf einen elektrischen Rollstuhl angewiesen ist und außer einem Finger nichts koordiniert bewegen kann. Sie ist Tetra-Spastikerin. Dass sie dennoch erfolgreich eine Regelgrundschule besucht, liegt an dreierlei: an ihren Eltern, an der Schule und an einem ganz besonderen Werkzeug. Inklusion ist machbar - das zeigt Charlottes Beispiel. Es zeigt aber auch, was Eltern oft leisten müssen, um das Recht auf Bildung für ihre Kinder durchzusetzen, und dass Schulen und Behörden viel tun müssen, um inklusiven Unterricht umzusetzen.
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18.02.2013
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