Mit seiner Bestandsaufnahme zur Interaktion von wissenschaftlichen Institutionen und Unternehmen in Deutschland greift der Wissenschaftsrat einen zentralen Gegenstand der aktuellen Innovationspolitik des Bundes und der Länder auf. Er hält dauerhafte strategische Partnerschaften, die nicht in erster Linie projektorientiert sind, für ein besonders geeignetes Instrument, um den wechselseitigen Wissensfluss zwischen Wissenschaft und Wirtschaft zu intensivieren. Ein aus öffentlichen und privaten Mitteln finanzierter Fonds soll dazu beitragen, Ideen so weit zu fördern, bis sie nahezu marktreif sind. Über entsprechende Anreizsysteme (zum Beispiel bei der leistungsorientierten Mittelvergabe oder durch Prämienregelungen im Rahmen der W-Besoldung) sollte sichergestellt sein, dass sich das Engagement in Wissens- und Technologietransfer institutionell, aber auch für die einzelne Wissenschaftlerin oder den Wissenschaftler lohnt.
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29.05.2007
Pressemeldung
Wissenschaftsrat