Fachkräftebedarf

Spätzünder, Super-Unternehmer, Sprachgenie

Lebenslanges Lernen ist ein viel diskutiertes Thema. Die Zukunft unserer Gesellschaft hängt von qualifizierten und innovationsfähigen Menschen ab, Fachkräftemangel ist die Kehrseite der Medaille. Bildung und Wissen sind der Schlüssel, um die Herausforderungen zu bestehen. mehr

11.06.2007 Pressemeldung Deutscher Weiterbildungstag

Bachelor als akademischen Abschluss verteidigen!

Der Vorsitzende des Wissenschaftsrats wendet sich entschieden gegen den Beschluss der Wirtschaftsministerkonferenz in Eisenach vom 4./5. Juni, als neue Abschlussbezeichnung im dualen Berufsbildungssystem in Anlehnung an Hochschulgrade einen "Bachelor Professional" einzuführen. Professor Peter Strohschneider: "Der ´Bachelor Professional' erweckt den Eindruck, ein akademischer Abschluss zu sein, obwohl er das faktisch über-haupt nicht sein kann. Damit entwertet er die Abschlussbezeichnung insgesamt und stiftet Verwirrung. Das ist weder im Interesse der Auszubildenden noch ihrer potentiellen Arbeitgeber. Die Studierenden, die sich in den neuen Bachelor-Studiengängen befinden, müssen sich darauf verlassen können, dass der Bachelor als akademischer Titel geschützt bleibt." mehr

08.06.2007 Pressemeldung Wissenschaftsrat

Wirtschaftsminister befürworten "Bachelor Professional"

Ihre "große Zustimmung" zum "Bachelor Professional"-Beschluss der Wirtschaftsministerkonferenz betonen die Hauptgeschäftsführer des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK) und des Zentralverbands des Deutschen Handwerks (ZDH). mehr

05.06.2007 Pressemeldung DIHK - Deutscher Industrie- und Handelskammertag

Staatssekretär de Jager: Förderung der Weiterbildung von Beschäftigten in kleinen und mittleren Unternehmen wird auf hohem Niveau fortgesetzt

Beschäftigte in kleinen und mittleren Unternehmen, die sich weiterbilden wollen, können auch in Zukunft voll auf die Unterstützung der schleswig-holsteinischen Landesregierung zählen. Wie Wissenschafts-Staatssekretär Jost de Jager heute (30. Mai) anlässlich der Eröffnung der "vater-ESN Business Academy" in Raisdorf sagte, werde das Wirtschaftsministerium die Förderung ab Juni für zunächst sechs weitere Jahre in vollem Umfang fortsetzen. Die Mittel dafür stammen aus dem Europäischen Sozialfonds (ESF). mehr

30.05.2007 Pressemeldung Ministerium für Allgemeine und Berufliche Bildung, Wissenschaft, Forschung und Kultur Schleswig-Holstein

2.000 Betriebe erhalten Post: Wirtschaftsminister und Chef der Regionaldirektion Nord werben gezielt um weitere Ausbildungsplätze

Unter dem Motto "Fachkräftemangel - Abwarten und Tee trinken?? Oder … Ausbilden jetzt!" haben Wirtschaftsminister Dietrich Austermann und Jürgen Goecke, Chef der Regionaldirektion Nord der Bundesagentur für Arbeit, 2.000 Betriebe in Schleswig-Holstein angeschrieben. In dem Schreiben mit Teebeutel und Antwortkarte appellieren beide an die Personalverantwortlichen: "Bitte melden Sie weitere Ausbildungsplätze Ihrer örtlichen Agentur für Arbeit. Sie wird Ihnen geeignete Jugendliche vorschlagen." mehr

25.05.2007 Pressemeldung Ministerium für Allgemeine und Berufliche Bildung, Wissenschaft, Forschung und Kultur Schleswig-Holstein

Tag des Ausbildungsplatzes: 16.900 Ausbildungsplätze bundesweit eingeworben

Mitarbeiter der Bundesagentur für Arbeit (BA) haben gestern (Montag) am "Tag des Ausbildungsplatzes" insgesamt 16.900 Ausbildungsplätze eingeworben. Damit wurde das Ergebnis des vergangenen Jahres (14.100) deutlich überboten und gleichzeitig ein wertvoller Beitrag zur Erreichung der Ziele des Nationalen Paktes für Ausbildung und Fachkräftenachwuchs geleistet. mehr

22.05.2007 Pressemeldung Bundesagentur für Arbeit (BA)

FiBS: Erziehungsbonus ist Fernhalteprämie vom Arbeitsmarkt für Mütter

Das FiBS begrüßt das von der Koalition beschlossene verstärkte Engagement des Bundes im Krippenbereich, der wie die Sozialversicherungen von den Mehreinnahmen durch Beschäftigung profitieren wird. Doch widerspricht die vereinbarte Einführung des Erziehungsbonus´ dem Ziel einer besseren Vereinbarkeit von Familie und Beruf und setzt falsche Anreize für erwerbswillige Zweitverdiener, die im Fachkräftemangel dringend benötigt werden. Der geringe Zusatzverdienst lohnt den Mehraufwand kaum, wodurch die Aufnahme einer sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung verhindert werden kann. Dies reduziert zugleich wieder die Einnahmeeffekte für die öffentlichen Haushalte und Sozialversicherungen. mehr

15.05.2007 Pressemeldung FiBS - Forschungsinstitut für Bildungs- und Sozialökonomie

(Grundschul-)Kinder brauchen "Nebenfächer"

In der modernen Wissens- oder Informationsgesellschaft, in einer globalisierten Welt, herrscht der Druck einer marktorientierten Produktivität. In der Grundschule erhalten ausschließlich die "Kernfächer" Deutsch und Mathematik von der Kultusbürokratie Aufmerksamkeit. Um der Bedeutung des Unterrichts im musischen und sportlichen Bereich Nachdruck zu verleihen, lud die GEW Hessen zur Grundschulfachtagung mit dem Titel "Umfassende Bildung = Unterricht nur in Kernfächern?" ein. mehr

15.05.2007 Pressemeldung GEW Hessen

Was Erwerbstätige heute können müssen

Dass Kenntnisse, Fähigkeiten und Fertigkeiten, die über die eigentlichen Anforderungen im Beruf hinausgehen, in der Arbeitswelt von heute eine hohe Bedeutung haben, ist allgemein bekannt. Aber an empirischen Belegen, welche berufs- und fachübergreifenden Qualifikationen wie zum Beispiel IT-Qualifikationen, Fremdsprachenkenntnisse oder Methodenkompetenzen in welchen Berufen und in welcher Tiefe erforderlich sind, mangelt es noch immer. Antworten liefert die aktuelle Erwerbstätigenbefragung 2006 des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB) und der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA). Die Analysen bestätigen den hohen Stellenwert berufsübergreifender Qualifikationen und belegen, dass diese Anforderungen nicht auf allen Ebenen und bei allen Berufen gleichermaßen ins Gewicht fallen. mehr

15.05.2007 Pressemeldung Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB)

Schavan: "10.000 zusätzliche Ausbildungsplätze sind gutes Signal"

Bund und Länder haben am Freitag in Berlin das Ausbildungsplatzprogramm Ost 2007 vereinbart. Damit werden 10.000 zusätzliche betriebsnahe Ausbildungsplätze in den neuen Ländern und Berlin gefördert. "Mit dieser Förderung leisten Bund und Länder einen wichtigen Beitrag zum Ziel der Bundesregierung, allen Jugendlichen die Chance auf einen Ausbildungsplatz zu bieten", sagte Bundesbildungsministerin Annette Schavan. "Für die neuen Länder ist dies insbesondere im Hinblick auf die wirtschaftliche Stabilität der Region und die Zukunftsperspektiven der jungen Generation wichtig." Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) finanziert insgesamt rund 68 Millionen Euro für die Programmlaufzeit von September 2007 bis Dezember 2010. Das Geld bekommen die Träger der außerbetrieblichen Ausbildung. mehr

11.05.2007 Pressemeldung Bundesministerium für Bildung und Forschung