Fachkräftebedarf

Bayern

Doppelter Abiturientenjahrgang: Philologenverband kritisiert Staatsregierung

"Die Staatsregierung handelt in Wild-West-Manier – erst schießen, dann fragen! Anstatt erst zu fragen und sich über die Studienabsichten der Oberstufenschüler durch eine einfache Umfrage zu vergewissern, wie eigentlich vor Monaten angekündigt, plant die Staatsregierung lieber ins Blaue hinein", so kommentiert der Vorsitzende des Bayerischen Philologenverbandes, Max Schmidt, die gestrigen Aussagen von Wissenschaftsminister Wolfgang Heubisch zum aktuellen Hochschulausbau. mehr

23.11.2010 Pressemeldung Bayerischer Philologenverband (bpv)

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Bildungsausgaben

GEW: "´Traumjob Erzieherin´ soll Zukunftsberuf werden!"

Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) hat sich dafür stark gemacht, dass der "Traumjob Erzieherin" endlich ein Zukunftsberuf wird. "Die Realität sieht jedoch noch anders aus: Geringer Verdienst – oft auf Hartz-IV-Niveau – und schlechte Rahmenbedingungen prägen den Arbeitsalltag von Erzieherinnen und Kinderpflegern. Die Folgen: Viele geben den Beruf schnell wieder auf – oder leiden unter chronischen Berufskrankheiten. Nach 40 Berufsjahren gibt es nicht einmal 900 Euro Rente! Der Anspruch an die Qualität frühkindlicher Bildung und die Bedingungen, unter denen Erzieherinnen gute Arbeit leisten sollen, klaffen meilenweit auseinander", sagte Norbert Hocke, Leiter des GEW-Vorstandsbereichs Jugendhilfe und Sozialarbeit, am Dienstag während einer Pressekonferenz in Berlin. mehr

23.11.2010 Pressemeldung Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft

Saarland

Hochschulstandort Saarland für die Zukunft stärken

"Das Saarland hat die Chance, sich im internationalen Wettbewerb als attraktiver Hochschulstandort weiter zu behaupten. Dafür brauchen die Hochschulen ein noch schärferes Profil, die intensive Kooperation mit Wirtschaft und außeruniversitärer Forschung und das ehrliche Engagement aller Beteiligten. Denn die Gestaltung der Zukunft der Hochschulen ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe, die von allen Seiten mitgetragen und gefördert werden muss", so der Minister für Wirtschaft und Wissenschaft, Dr. Christoph Hartmann, in seiner Regierungserklärung: mehr

18.11.2010 Pressemeldung Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Energie und Verkehr des Saarlandes

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Deutschland

"Fachkräftemangel - ein hausgemachtes Problem!"

(red/pm) "Das Problem ´Fachkräftemangel` ist größtenteils hausgemacht. Jedenfalls in Deutschland", sagt Professor Georg Spöttl, Leiter des Instituts Technik und Bildung (ITB) an der Universität Bremen, einer der größten unabhängigen Forschungseinrichtungen für Berufsbildung in Europa. Zur Situation hierzulande meint er: "Es gibt ein großes Potenzial, doch es wird nicht genutzt. Dabei haben gerade wir beste Möglichkeiten, das Problem zu lösen." mehr

17.11.2010 Artikel

Ausbildungsreport

BIBB-Report: Geringere Ausbildungschancen für Migrantenkinder

Wie erfolgreich junge Menschen bei der Suche nach einem Ausbildungsplatz sind, wird sehr stark von ihrem Schulabschluss beeinflusst. Welche schulische Qualifikation Jugendliche bei Abgang von der allgemeinbildenden Schule erreicht haben, hängt wiederum erheblich von der sozialen Herkunft ab: also von der Bildung und dem beruflichen Status der Eltern. Beim Übergang in die Berufsausbildung spielt dann die soziale Herkunft der Jugendlichen – neben dem Schulabschluss – nochmals eine große Rolle. So kommt es zu einer Benachteiligung von jungen Frauen und Männern, die unter ungünstigeren familiären Vo­raussetzungen ihre Schullaufbahn starteten und nun an der Schwelle zur Berufsausbildung oft mit beträchtlichen Schwierigkeiten konfrontiert sind. Eine neue Analyse auf Basis der Übergangsstudie des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB) aus dem Jahr 2006 zeigt diese Zusammen­hänge sowohl für junge Frauen als auch für junge Männer mit und ohne Migrationshinter­grund auf. Die Ergebnisse sind veröffentlicht in der aktuellen Aus­gabe von BIBB REPORT, Heft 15/10. mehr

16.11.2010 Pressemeldung Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB)

Lehrstellenmangel

Ausbildungsmarkt nahezu leergefegt

"Die Unternehmen in Industrie und Handel sorgen vor: Bei den IHKs wurden bis Ende Oktober bundesweit 327.000 neue Ausbildungsverträge registriert. Das sind - trotz demografiebedingtem Schulabgängerrückgang von 3 Prozent - 0,2 Prozent mehr als im Vorjahresmonat. Dabei klafft eine große Lücke zwischen den alten und den neuen Bundesländern. In Westdeutschland gibt es einen Zuwachs von 2,0 Prozent. In Ostdeutschland liegen die Vertragszahlen knapp 8 Prozent unterhalb des Vorjahresniveaus. mehr

08.11.2010 Pressemeldung DIHK - Deutscher Industrie- und Handelskammertag

Realschullehrer

Realschulen und Realschulbildung sind unverzichtbare Elemente bei der Schließung der MINT-Fachkräftelücke und bei der Sicherung des Technologiestandortes Deutschland

"Ohne die hervorragend ausgebildeten Realschulabsolventen, die mit dem Weg über die berufliche Bildung oder weiteren Anschlüssen ihren Weg in die Hochschulen gehen, ist zukünftig in Deutschland der Fachkräftemangel im Bereich der sogenannten MINT-Fächer nicht zu beheben", so äußerte sich der Bundesvorsitzende des VDR am Rande der 3. MINT-Botschafterkonferenz in Berlin. mehr

06.11.2010 Pressemeldung Verband Reale Bildung

Erster Lehrerkongress "Schule und Wirtschaft gemeinsam für mehr MINT" in Stuttgart

Gemeinsam mit dem Arbeitgeberverband Südwestmetall, der Wirtschaftsförderung Region Stuttgart GmbH (WRS), dem Ministerium für Kultus, Jugend und Sport Baden-Württemberg und dem Wirtschaftsministerium Baden-Württemberg veranstaltet Klett MINT - strategischer Partner der Initiative "MINT Zukunft schaffen" - am 16.11.2010 den Lehrerkongress "Schule und Wirtschaft gemeinsam für mehr MINT" im Stuttgarter Haus der Wirtschaft, zu dem rund 400 Teilnehmer erwartet werden. mehr

04.11.2010 Pressemeldung Klett MINT GmbH

MINT-Berufe

Die Zukunft lohnt sich! Business and Professional Women (BPW) Germany sind neuer Paktpartner beim Nationalen Pakt für Frauen in MINT-Berufen

Damit mehr junge Frauen die guten Verdienst- und Karrieremöglichkeiten im Zukunftsfeld Technik und Naturwissenschaft erkennen und ergreifen engagieren sich die Business and Professional Women (BPW) Germany als jüngster Paktpartner beim Nationalen Pakt. "Das spannende Berufsfeld MINT bietet jungen Frauen attraktive Einstiegsgehälter und vielversprechende Aufstiegschancen. Mit dem BPW Germany begrüßen wir einen Paktpartner, mit dem wir gemeinsam auf diese Möglichkeiten aufmerksam machen wollen", sagt Eva Viehoff, Projektkoordinatorin des Pakts. mehr

03.11.2010 Pressemeldung Kompetenzzentrum Technik-Diversity-Chancengleichheit e. V.