Föderalismus

Die PISA-Studie im deutschen Ländervergleich

Bildung ist zu einem wichtigen gesellschaftlichen Thema geworden. Durch den PISA-Schock vor vier Jahren ist Bewegung in die schulische Erziehung und Bildung gekommen. Die Erkenntnis, wie schlecht es um Leistungen, Fähigkeiten und Fertigkeiten der deutschen Schülerinnen und Schüler steht, führte zu konkreten Reformen -aus Sicht der Eltern allerdings noch zu zögerlich. mehr

14.07.2005 Pressemeldung Bundeselternrat

VBE: PISA E als Faustpfand für Länderinteressen ungeeignet

Im Zusammenhang mit der vorgezogenen Präsentation von Teilergebnissen der Studie PISA E 2003 durch die KMK erklärt der Bundesvorsitzende des Verbands Bildung und Erziehung (VBE) Ludwig Eckinger: "Die Bundesländer haben spätestens seit den Auseinandersetzungen über die Föderalismusreform ihre Unschuld verloren. Die Qualität von Schule darf nicht zum Faustpfand fragwürdiger Machtgelüste von 'Kleinstaaten' werden. Angesagt ist kooperativer Föderalismus, um der nationalen Verantwortung für ein Schulsystem gerecht werden zu können, das sozial unterschiedliche Ausgangslagen ausbalanciert." mehr

08.07.2005 Pressemeldung Verband Bildung und Erziehung e.V. (VBE)

Föderalen Wettbewerb bei Wissenschaft und Forschung forcieren

"Wo immer - gerade im Bereich von Wissenschaft und Forschung - es möglich ist, müssen wir den föderalen Wettbewerb forcieren. Der Erfolg der Länder und zumal der Unionsseite beim Beschluss über die Exzellenzinitiative zeigt, dass durch mehr Föderalismus nicht etwa Blockaden, sondern sachgerechte und zu-kunftsfähige Lösungen zustande kommen können. Umso bedauerlicher ist es, dass die SPD-Spitze die Föderalismuskommission, die eine bessere Aufgabenverteilung zwischen Bund und Ländern bringen sollte, scheitern lassen hat." mehr

29.06.2005 Pressemeldung Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg

Der Lehrerfortbildung auf der Spur

Neue Ideen, innovative Unterrichtskonzepte und der Mut, Schule, Unterricht und Leben in einen neuen Kontext zu setzen, sind spannende Wegbereiter für grundlegende Reformen im Schulsystem. Berufsbegleitende Fort- und Weiterbildungs-Angebote für Pädagogen werden daher ein immer wichtig werdender Bestandteil der Lehrerausbildung. Doch wer regelt sie? Was sind die Themen? Welche Formen gibt es? Wer sind die Träger? Und: Was muss die Lehrerausbildung leisten? mehr

20.06.2005 Pressemeldung Cornelsen Verlag GmbH

© Bertelsmann Stiftung

Bertelsmann Stiftung warnt vor einem vollständigen Rückzug des Bundes aus der Bildungspolitik

(bikl/idw) Ein vollständiger Rückzug des Bundes aus der Bildungspolitik, wie er derzeit als eine Option im Rahmen der Neuordnung des Föderalismus diskutiert wird, ist nach Ansicht der Bertelsmann Stiftung nicht sinnvoll. Ihre Einschätzung stützt sie auf einen internationalen Vergleich des Bildungssystems föderaler Staaten, der heute veröffentlicht wird. Deutlich wird in diesem Vergleich, dass sich das Erziehungs- und Bildungswesen zu einer strikten Trennung von Bundes- und Landesaufgaben nicht eignet. "Selbst in Staaten mit Zuständigkeit der Bundesstaaten bzw. Kantone für das Bildungswesen und starker Dezentralisierung wie in Australien, Kanada, der Schweiz oder USA wirkt die Zentralregierung im Bildungssektor substantiell mit", so das Gutachten. Dies gelte auch für den Bereich Hochschule. mehr

19.05.2005 Artikel

Für Föderalismus in der Bildungspolitik

Für den Föderalismus in der Bildungspolitik haben sich der Niedersächsische Kultusminister Bernd Busemann und die niedersächsischen CDU-Abgeordneten des Deutschen Bundestags gemeinsam ausgesprochen. "Allenthalben gibt es einen gewissen Bedarf an Harmonisierung. Dagegen gibt es keinerlei Bedarf an bundesweiter Zentralisierung", stellte Busemann bei einem Gespräch mit der niedersächsischen CDU-Landesgruppe in Berlin fest. mehr

10.05.2005 Pressemeldung Niedersächsisches Kultusministerium

Machtpoker beschädigt Föderalismus

"Die Ministerpräsidenten haben gestern erneut Kleinstaaterei pur vorgeführt", kommentiert der Bundesvorsitzende des Verbands Bildung und Erziehung (VBE) Ludwig Eckinger das gestrige Treffen der Ministerpräsidenten. "Föderalismus darf nicht länger als Schikane praktiziert werden, wenn nicht das föderale Prinzip in seinen Grundfesten erschüttert werden soll", fordert Eckinger. mehr

15.04.2005 Pressemeldung Verband Bildung und Erziehung e.V. (VBE)

GEW: "Unionsregierte Länder zu konstruktivem Föderalismus-Dialog nicht fähig!"

"Die unionsregierten Länder haben mit der Blockade der sogenannten 'Exellenzinitiative' eindrucksvoll bewiesen, dass sie zu einem konstruktiven Zusammenspiel im Föderalismus nicht fähig sind. Sie sind dabei, das gerade wieder aufkeimende Pflänzchen Föderalismusreform zu zertreten, noch bevor es den Kopf richtig aus dem Boden gestreckt hat", sagte Eva-Maria Stange, Vorsitzende der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW), die positiv auf die geplante Wiederaufnahme der Gespräche zur Föderalismusreform reagierte. mehr

15.04.2005 Pressemeldung Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft

GEW: "Akzentsetzung für Bildung positiv"

Frankfurt a.M. - Als grundsätzlich "positiv" hat die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) die Akzentsetzung von Bundeskanzler Gerhard Schröder (SPD) für die Bildung bewertet. "Jetzt müssen den Ankündigungen Taten folgen", sagte GEW-Vorsitzende Eva-Maria Stange in einer ersten Reaktion am Donnerstag in Frankfurt a.M.. Die GEW erwarte weiterhin, dass die Regierung für notwendige Änderungen bei den Hartz-Reformen offen sei. mehr

17.03.2005 Pressemeldung Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft

HRK-Präsident zur hessischen Klage gegen das Bologna-Förderprogramm:

"Der hessische Ministerpräsident Roland Koch hat nun doch Verfassungsklage gegen das HRK-Förderprogramm zur Unterstützung der Studienreform im Rahmen des Kompetenzzentrums Bologna eingereicht. Koch gefährdet damit einen bundesweiten Reformprozess, den auch das Land Hessen bislang voll mitgetragen hat", erklärte Professor Dr. Peter Gaehtgens, Präsident der Hochschulrektorenkonferenz (HRK) am 18. Februar in Berlin. mehr

18.02.2005 Pressemeldung Hochschulrektorenkonferenz