Föderalismus

Bundesvertreterversammlung: Eckinger schlägt Konferenz der Lehrergewerkschaften vor

Der Bundesvorsitzende des Verbands Bildung und Erziehung (VBE) Ludwig Eckinger schlägt "die Einrichtung einer Konferenz der Lehrergewerkschaften in Deutschland", analog zur Kultusministerkonferenz (KMK), vor. "Bildungsgerechtigkeit braucht eine starke Lehrerbewegung", betonte Ludwig Eckinger auf der heutigen Öffentlichen Veranstaltung im Rahmen der Bundesvertreterversammlung des VBE im Würzburger Congress-Centrum. mehr

25.11.2005 Pressemeldung Verband Bildung und Erziehung e.V. (VBE)

Bundesvertreterversammlung: VBE berät Kurs für die nächsten vier Jahre

Ab morgen tritt im Würzburger Congress-Centrum die Bundesvertreterversammlung des Verbands Bildung und Erziehung (VBE) zusammen. Unter dem Motto "Gerechtigkeit durch Bildung – Schule machen mit dem VBE!" werden die rund 300 Delegierten aus allen Bundesländern bis zum 26. November den künftigen bildungs- und berufspolitischen Kurs der Lehrergewerkschaft VBE beraten und beschließen. mehr

23.11.2005 Pressemeldung Verband Bildung und Erziehung e.V. (VBE)

VBE und ADJ: Krasser Widerspruch zwischen Koalitionsvertrag und Föderalismusreform

"Das Hohelied auf Bildung im Koalitionsvertrag erfährt schrille Misstöne durch die Föderalismusreform", kritisieren der Verband Bildung und Erziehung (VBE) und seine Nachwuchsorganisation ADJ. "Der Rückzug des Bundes aus Rahmenkompetenzen im Bildungsbereich wird gravierende Auswirkungen auf Bildungsgerechtigkeit haben", konstatieren die Bundesvorsitzenden von VBE und ADJ Ludwig Eckinger und Oliver Arlt. Als "besonders schwerwiegend" bezeichnen Eckinger und Arlt die Zulassung abweichender Länderregelungen bei Hochschulabschlüssen und die Absage an die bisherige bundeseinheitliche Besoldung. "Den verantwortlichen Politikern ist offenbar nicht klar, dass das Lehrpersonal und somit die Qualität der Bildungseinrichtungen direkt abhängig von der Haushaltslage der Länder werden", warnen die Bundesvorsitzenden von VBE und ADJ. VBE-Bundesvorsitzender Eckinger bezeichnet die Pläne als "Horrorszenario". Es sei unerträglich, wenn der Zugang zu Bildung nun auch noch davon abhängig werde, in welchem Bundesland die Schüler zu Hause seien. mehr

15.11.2005 Pressemeldung Verband Bildung und Erziehung e.V. (VBE)

© km.bayern.de

Bildungspolitik der Großen Koalition "absurd"

(bikl/hb) Massive Bedenken gegen die vereinbarte Föderalismusreform in Sachen Bildung und Forschung habe jetzt der Wissenschaftsrat geäußert, so meldet das Handelsblatt. Angesichts des absehbaren Studentenberges sei es "absurd", dass die große Koalition darauf verzichte, die Hochschulen weiterhin finanziell unterstützen zu dürfen, habe der Vorsitzende des Wissenschaftsrates (WR), Karl Max Einhäupl, geäußert. Deshalb werde der Rat alles daransetzen, damit dies "im Zuge des Gesetzgebungsverfahrens zurückgedreht wird", habe WR-Generalsekretär Wedig von Heyden angekündigt. mehr

15.11.2005 Artikel

Kultusministerkonferenz begrüßt Einigung zur Reform des Föderalismus

Die zwischen CDU/CSU und SPD im Rahmen der Koalitionsverhandlungen erzielte Einigung zur Reform des Föderalismus wird von der Kultusministerkonferenz begrüßt und nachhaltig unterstützt. mehr

14.11.2005 Pressemeldung Sekretariat der Ständigen Konferenz der Kultusminister der Länder

Pinkwart: Föderalismusreform als Chance für den Wissenschaftsbereich begreifen

Innovationsminister Prof. Dr. Andreas Pinkwart hat am Rande der heutigen Sitzung des Wissenschaftsrates dafür plädiert, die Föderalismusreform als Chance für den Wissenschaftsbereich zu begreifen: "Die in Berlin verabredete Reform bietet die Chance, den Wettbewerb und die Profilbildung im Wissenschaftsbereich zu fördern und die Abstimmung zwischen Bund und Ländern effektiver und schneller zu gestalten als bisher", sagte Pinkwart. mehr

11.11.2005 Pressemeldung Ministerium für Innovation, Wissenschaft und Forschung des Landes Nordrhein-Westfalen

Kuratorium des Deutschen Studentenwerks: Föderalismusreform darf Zukunftsfähigkeit des deutschen Hochschulsystems nicht gefährden

Das Kuratorium des Deutschen Studentenwerks (DSW) äußert mit großer Mehrheit angesichts der beabsichtigten Kompetenzaufteilung zwischen Bund und Ländern im Zuge der Föderalismusreform seine große Sorge, dass zentrale bildungspolitische Ziele nicht erreicht werden können. Prof. Dr. Peter Gaehtgens, Vorsitzender des DSW-Kuratoriums, erklärt: "Die Studentenwerke, die für die sozialen Rahmenbedingungen des Studiums verantwortlich sind, stehen vor riesigen Herausforderungen, wenn in Zukunft tatsächlich 2,7 Millionen im Vergleich zu heute 2 Millionen Studierenden ausgebildet werden müssen und 40% eines Jahrgangs statt heute 36% ein Hochschulstudium aufnehmen sollen." Um diese Herausforderungen bewältigen, Qualität und internationale Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Hochschulausbildung sichern und für mehr Chancengerechtigkeit sorgen zu können, seien Hochschulen und Studentenwerke auf die gemeinsame Anstrengung von Bund und Ländern angewiesen. mehr

11.11.2005 Pressemeldung Deutsches Studierendenwerk

HRK warnt vor Konsequenzen der Koalitionspläne zum Föderalismus

"Das Konzept der Koalitionsarbeitsgruppe zur Föderalismusreform gefährdet die Entwicklung und die internationale Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Hochschulen." Mit diesen Worten wandte sich der Präsident der Hochschulrektorenkonferenz (HRK), Professor Dr. Peter Gaehtgens, gegen die bekannt gewordenen Pläne von CDU und SPD, weitgehend auf Bundesregelungen für die Hochschulen zu verzichten. mehr

10.11.2005 Pressemeldung Hochschulrektorenkonferenz

Frankenberg begrüßt Einigung zur Föderalismusreform - Befremden über „Amoklauf der scheidenden Bundesministerin“

Wissenschaftsminister Prof. Dr. Peter Frankenberg hat die im Rahmen der Berliner Koalitionsverhandlungen erzielte Einigung der Arbeitsgruppe zur Föderalismusreform in wichtigen Fragen der Hochschulpolitik begrüßt. mehr

09.11.2005 Pressemeldung Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg

VBE zur Föderalismusreform: Gute Nacht, Bildung!

Als "Horrorszenario" bezeichnet der VBE-Bundesvorsitzende Ludwig Eckinger die Einigung von CDU/CSU und SPD auf eine Föderalismusreform. "Der Rückzug des Bundes aus bildungspolitischen Grundsatzfragen befeuert die Kleinstaaterei. Gute Nacht, Bildung!", konstatiert Eckinger. mehr

08.11.2005 Pressemeldung Verband Bildung und Erziehung e.V. (VBE)