Förderunterricht

Philologenverband Baden-Württemberg: Stütz- und Förderkurse während der Ferien nicht ohne zusätzliche Lehrerstellen

"Ein von der Landeselternbeiratsvorsitzenden Gisela Staab im Rahmen eines Interviews (Stuttgarter Zeitung vom 14. September 2007) verlangter "institutionalisierter Förderunterricht" in den Ferien, um Lerndefizite bei Schülern zu beheben, setzt weitere Lehrerressourcen voraus", so der Landesvorsitzende des Philologenverbandes Baden-Württemberg (PhV BW), Karl-Heinz Wurster. Ohne zusätzliche Lehrerdeputate würden solche Ferienangebote zu Lasten des regulären Unterrichts gehen und die Unterrichtsqualität gefährden. mehr

18.09.2007 Pressemeldung Philologenverband Baden-Württemberg

Einstiegslizenz für "Testen, Üben, Fördern" kostenlos

Ein individueller Lernplan für jeden Schüler? Mit dem Online-Angebot "Testen, Üben, Fördern" trainieren Haupt-, Real- und Gesamtschüler der Jahrgangsstufen 5 und 6 alle Kernthemen in den Fächern Deutsch und Mathematik – genau abgestimmt auf die jeweiligen Stärken und Schwächen. Schulen können das Angebot jetzt einfach im Unterricht mit ihren Schülern erproben: Mit den neuen, kostenlosen Dreimonats-"Einstiegslizenzen" von Klett. mehr

18.09.2007 Pressemeldung Ernst Klett Verlag GmbH

"Keinen Schüler zurücklassen"

Bildungsminister Holger Rupprecht hat heute den Bericht zu "Fördermaßnahmen für Schülerinnen und Schüler" im Landtag präsentiert. "Aus dem Bericht wird deutlich, dass das Land der Förderung aller Schülerinnen und Schüler bereits jetzt hohe Aufmerksamkeit widmet. Ziel ist es, keinen Schüler und keine Schülerin zurückzulassen", so Rupprecht. "Wir werden jedoch die Fördermaßnahmen zur Vermeidung der Nichtversetzung weiter auszubauen. Unser Ziel ist, die Wiederholerquote in Brandenburg weiter zu senken, ohne dabei die Qualität und die Anforderungen des Unterrichts zu beeinträchtigen." mehr

13.09.2007 Pressemeldung Ministerium für Bildung, Jugend und Sport des Landes Brandenburg

Im Kinderland gibt es kaum Förderunterricht

Die Bildungsgewerkschaft GEW rechnet damit, dass im neuen Schuljahr mehr Unterricht ausfallen wird und viele Klassen größer werden. "Die ersten Rückmeldungen aus den Schulen zeigen, dass vor allem ergänzende Angebote wie Förderunterricht reduziert werden oder ganz gestrichen werden müssen. Wenn die Landesregierung nicht schnell neue Stellen schafft und tatenlos zusieht, wie sich die Lernbedingungen in den Schulen weiter verschlechtern, kann sie ihr Projekt Kinderland beerdigen. Zumindest der Rest der eingesparten Stellen muss sofort wieder besetzt werden", sagte am Mittwoch (05.09.) in Stuttgart Rainer Dahlem, Landesvorsitzender der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW). mehr

05.09.2007 Pressemeldung GEW Baden-Württemberg

Im Kinderland gibt es kaum Förderunterricht

Die Bildungsgewerkschaft GEW rechnet damit, dass im neuen Schuljahr mehr Unterricht ausfallen wird und viele Klassen größer werden. "Die ersten Rückmeldungen aus den Schulen zeigen, dass vor allem ergänzende Angebote wie Förderunterricht reduziert werden oder ganz gestrichen werden müssen. Wenn die Landesregierung nicht schnell neue Stellen schafft und tatenlos zusieht, wie sich die Lernbedingungen in den Schulen weiter verschlechtern, kann sie ihr Projekt Kinderland beerdigen. Zumindest die 870 eingesparten Stellen müssen sofort wieder besetzt werden", sagte am Mittwoch (05.09.) in Stuttgart Rainer Dahlem, Landesvorsitzender der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW). mehr

05.09.2007 Pressemeldung GEW Baden-Württemberg

Schlechtere Unterrichtsversorgung im neuen Schuljahr?

Viele Eltern und Schüler/innen befürchten, dass im neuen Schuljahr mehr Unterricht ausfallen wird und viele Klassen größer werden. Bereits im Juli gab es Meldungen aus der Schulverwaltung, dass selbst der Pflichtunterricht nicht überall gesichert ist und es kaum noch Gelder für Vertretungen und ergänzende Angebote wie Förderunterricht gibt. Die Bildungsgewerkschaft GEW sammelt jetzt in einem Internet-Portal Informationen zur Situation an den Schulen in Baden-Württemberg. Internet: [www.gew-bw.de](http://www.gew-bw.de) mehr

31.08.2007 Pressemeldung GEW Baden-Württemberg

Horror "Schulanfang"

Für Tobias Marten*(9 Jahre) geht die entspannte Ferienzeit viel zu schnell zu Ende. Er kommt in die 4. Klasse und möchte Tierarzt werden. Seine Legasthenie (Lese-/Rechtschreibstörung) macht den Schulbesuch fast zur Hölle. "Morgens ist mir immer ganz übel und ich habe Bauchschmerzen, wenn ich zur Schule muss. Ich habe das Gefühl, ich schaffe das alles nicht", klagt Tobias. Wenn Tobias über die Schule berichtet, kullern ihm die Tränen über seine blassen Wangen. "Wir waren beim Kinderarzt und bei weiteren Ärzten, aber man konnte nichts Organisches feststellen. Der Kinder- und Jugendpsychiater, der bei Tobias Anfang des Jahres die Legasthenie diagnostiziert hat, sagt, es seien psychosomatische Störungen als Folgeerscheinung der Legasthenie", erzählt Tobias Mutter. mehr

28.08.2007 Pressemeldung

Schulämter schlagen Alarm: Schlechtere Unterrichtsversorgung

Ab September wird sich die Unterrichtsversorgung an den baden-württembergischen Schulen stark verschlechtern. "Wir erhalten immer mehr Informationen aus der Schulverwaltung, dass selbst der Pflichtunterricht nicht überall gesichert ist und es kaum noch Gelder für Vertretungen und ergänzende Angebote wie Förderunterricht gibt. Ursache sind Milchmädchenrechnungen, die davon ausgehen, dass zurückgehende Schülerzahlen automatisch zu weniger Klassen in den Schulen führen. Aber an einer einzügigen Grundschule werden durch den Schülerrückgang keine Stellen eingespart, sondern die Klassen werden kleiner. Wir verstehen nicht, warum das Kultusministerium die Hilferufe aus den Schulen ignoriert", sagte am Freitag (20.07.) in Stuttgart Rainer Dahlem, Landesvorsitzender der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW). mehr

20.07.2007 Pressemeldung GEW Baden-Württemberg

Klima in der Bildungspolitik wird schärfer

Die Bildungsgewerkschaft GEW verlangt von Kultusminister Helmut Rau (CDU) eine Stellungnahme zum Demonstrationsrecht von Beamten. "Die Schulen in Baden-Württemberg brauchen keine Duckmäuser als Lehrerinnen und Lehrer, sondern selbstbewusste und aufrechte Demokraten. Ich halte das Vorgehen des Kultusministeriums für skandalös", schreibt Rainer Dahlem, Landesvorsitzender der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) an den obersten Dienstherrn der 116.000 Lehrer/innen im Südwesten. mehr

17.07.2007 Pressemeldung GEW Baden-Württemberg

Hauptschulen in Deutschland - Ein Auslaufmodell oder besser als ihr Ruf?

Die Hauptschulen in Deutschland sind im Begriff, ihren ehemaligen "Volksschul"-Charakter zu verlieren und zur "Restschule" zu werden. Die HauptschülerInnen leiden unter dem Stigma der Abwertung und Ausgrenzung. Lösungswege, um dieser problematischen Entwicklung entgegenzuwirken, sehen aufgrund der föderalen Struktur des deutschen Bildungswesens sehr unterschiedlich aus. Einige Länder haben die Hauptschule ganz abgeschafft, andere entwickeln innovative Konzepte für deren Verbesserung - beispielsweise wie in Bayern durch eine flächendeckende Umwandlung in Ganztagsschulen. mehr

02.07.2007 Pressemeldung Deutsches Jugendinstitut - DJI