G8

Mehr Lehrer und Mittel lassen Gymnasien hoffen

Als "richtigen Schritt und hoffnungsvolles Signal" hat der Vorsitzende des Bayerischen Philologenverbande Max Schmidt die heutige Ankündigung von Vertretern der Staatsregierung und der CSU-Fraktion bezeichnet, dem Gymnasium weiteres dringend benötigtes Personal und zusätzliche Mittel zur Verbesserung der schulischen Rahmenbedingungen zur Verfügung stellen zu wollen. mehr

02.04.2008 Pressemeldung Bayerischer Philologenverband (bpv)

Ex-Ministerpräsident Vogel verteidigt G8

(bikl/ots) Der frühere Ministerpräsident von Thüringen Bernhard Vogel hat sich jetzt auch in die G8-Diskussion ein geschaltet. In einem Interview mit der ZEIT verteidigt er das achtjährige Gymnasium. In Thüringen und Sachsen gebe es das Abitur nach insgesamt zwölf Schuljahren schon seit 1990 mit guten Erfahrungen, erklärte der CDU-Politiker. mehr

02.04.2008 Artikel

Turbo-Abi lässt zu wenig Zeit fürs Erforschen

Die Landeselterninitiative für Bildung hat anlässlich der Feierstunde zum Landeswettbewerb Saarland "Jugend forscht 2008" (am Mittwoch 2.4.2008) gefordert, das achtjährige Gymnasium so zu gestalten, dass Schülern Zeit zur Verfügung steht, das in der Theorie Erlernte auch praktisch anwenden und Gesetzmäßigkeiten erforschen zu können. mehr

01.04.2008 Pressemeldung Landeselterninitiative für Bildung e.V.

Stundenkürzungen am Gymnasium schaden den Schülern und dem Land

In einem dringenden gemeinsamen Appell an die Bayerische Staatsregierung warnen der Vorsitzende des Bayerischen Philologenverbandes Max Schmidt und die Vorsitzende der Bayerischen Direktorenvereinigung Barbara Loos vor weiteren Einschnitten in die Stundentafeln und Lehrpläne des achtjährigen Gymnasiums. mehr

01.04.2008 Pressemeldung Bayerischer Philologenverband (bpv)

Stundenkürzungen lösen Probleme am G8 nicht

"Die Diskussion um das achtjährige Gymnasium in Bayern darf sich nicht länger nur um quantitative Kriterien drehen. Im Mittelpunkt müssen vielmehr qualitative Aspekte stehen." Mit diesen Worten hat der Präsident des Bayerischen Lehrer- und Lehrerinnenverbandes (BLLV), Klaus Wenzel, auf die Ankündigung von Kultusminister Siegfried Schneider reagiert, mit Stundenkürzungen das umstrittene G8 reformieren zu wollen. Wenzel forderte einen neuen Lern- und Leistungsbegriff und bezeichnete die geplanten Stoffkürzungen als ein "Kurieren an Symptomen." Er drängte auf eine professionell vorbereitete Reform des gesamten Schul- und Bildungswesens in Bayern. Dabei müssen aktuelle Befunde aus der Hirn- und Entwicklungsforschung ernst genommen werden. "Die Reform muss sich an den Ansprüchen und Herausforderungen des 21.Jahrhunderts orientieren und nicht an den Struktur,- Status- und Ständefragen des Mittelalters. Zugrunde gelegt werden muss ein anspruchsvoller Lern- und Leistungsbegriff, der sich nicht nur mit Stunden,- Punkte- und Notenarithmetik zufrieden gibt." mehr

01.04.2008 Pressemeldung Bayerischer Lehrer- und Lehrerinnenverband (BLLV) e.V.

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"Es ist ein Skandal, was sich diese Gesellschaft gegenüber den Lehrern leistet"

(bikl) Jüngst hat der Verband Bildung und Erziehung (VBE) auf der Leipziger Buchmesse zum ersten Mal den Förderpreis "Hauptsache LESEN" verliehen und damit nachhaltige Leseprojekte in Grundschulen ausgezeichnet. VBE Vorsitzender Ludwig Eckinger lobte dabei Deutschlands Grundschulen, die sich als gemeinsamer Lernort für alle Kinder bewährt hätten. Gleichzeitig jedoch warnte er vor dem großen Auslesedruck, der auf den Grundschulen laste und deren pädagogischen Anspruch zu konterkarieren drohe. bildungsklick.de sprach mit dem VBE-Vorsitzenden über die Entwicklung der Schulstruktur in Deutschland, die Probleme des achtjährigen Gymnasiums und über das Ansehen der Lehrkräfte. mehr

26.03.2008 Artikel

Zur Berichterstattung *Schülervertretung kritisiert gymnasiale Oberstufenreform* in der Saarbrücker Zeitung vom 25. März 2008, Seite A1 und B2, erklärt der Sprecher des Kultusministeriums, Torsten Rott:

Die saarländische Landesregierung hat mit der gymnasialen Oberstufenreform (GOS) eine Richtlinie der Kultusministerkonferenz umgesetzt. Darin hatten alle Bundesländer beschlossen, ihre gymnasialen Oberstufen zu reformieren. Gemeinsames Ziel ist die Verbesserung der Studier- und Ausbildungsfähigkeit durch eine bessere Allgemeinbildung - einer Forderung, die seit langem erhoben wird, wurde damit Rechnung getragen. mehr

25.03.2008 Pressemeldung Ministerium für Bildung und Kultur Saarland

Doch keine neunjährige Gymnasialzeit durch die Hintertür

(bikl) Der Versuch eines hessischen Gymnasiums, das Turbo-Abitur zu umgehen, ist offensichtlich gescheitert. Die Gießener Herderschule wollte es ihren Schülern freistellen, die fünfte Klasse freiwillig zu wiederholen und damit auch den bisher üblichen neunjährigen Weg bis zum Abitur ermöglichen. mehr

20.03.2008 Artikel

Trickreich gegen verkürzte Schulzeit des G8

(bikl) Während in einzelnen Bundesländern heftig um Probleme und Erfolg der verkürzten Gymnasialzeit gestritten wird, hat eine Schule im Hessischen offensichtlich eine trickreiche Lösung gefunden, um aus dem achtjährigen Gymnasium (G8) wieder ein neunjähriges zu machen: Die Schüler sollen dort das fünfte Schuljahr freiwillig wiederholen können. mehr

18.03.2008 Artikel

Debatte um Zentralabitur

Zu den Ankündigungen des sachsen-anhaltischen Kultusministers, Prof. Jan-Hendrik Olbertz, einen "süddeutschen" Zentralabiturverbund unter Einschluss Sachsen-Anhalts, anzustreben, erklärte die amtierende GEW-Chefin Sachsen-Anhalts, Eva Gerth: "Ein reichliches Jahr nach der Föderalismusreform zeigt sich immer mehr, dass der gewollte Totalföderalismus bei den Hauptbeförderern auf Grenzen stößt. Was sich jetzt abspielt kann man nur als populistische Widersprüchlichkeit bezeichnen." mehr

17.03.2008 Pressemeldung GEW Sachsen-Anhalt