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VBE: Verkürzung der Schulzeit wird verkürzt diskutiert

"Die Diskussion über die Verkürzung der Schulzeit am Gymnasium trifft nicht den Kern des Themas", so Udo Beckmann, Vorsitzender der Lehrergewerkschaft VBE NRW. "Es kann nicht nur darum gehen, wie viel Unterrichtsstoff Schülerinnen und Schülern in weniger Zeit eingetrichtert werden kann. Notwendig wäre vielmehr eine Debatte darüber, welche Kompetenzen Schülerinnen und Schüler im 21. Jahrhundert brauchen, um den Anforderungen gewachsen zu sein, die sie nach Ende ihrer Schulzeit erwarten." mehr

07.03.2008 Pressemeldung Verband Bildung und Erziehung, Landesverband NRW

Ergebnisse der 321. Plenarsitzung der Kultusministerkonferenz am 6. März 2008 in Berlin

Am 6. März 2008 fand in der Vertretung des Saarlandes in Berlin die 321. Plenarsitzung der Kultusministerkonferenz unter dem Vorsitz ihrer Präsidentin, Ministerin Annegret Kramp-Karrenbauer, statt. Im Mittelpunkt der Beratungen standen folgende Themen: - "Aufstieg durch Bildung - Qualifizierungsinitiative für Deutschland" - Möglichkeiten der Flexibilisierung beim Abitur nach zwölf Jahren - Gemeinsame Empfehlungen der Kultusministerkonferenz und des Bundesministeriums für Bildung und Forschung zu den Ergebnissen von PIRLS/IGLU 2006-I und PISA 2006-I - Wettbewerb exzellente Lehre - Regelung der Führung ausländischer Doktorgrade mehr

06.03.2008 Pressemeldung Sekretariat der Ständigen Konferenz der Kultusminister der Länder

Möglichkeiten der Flexibilisierung beim Abitur nach zwölf Jahren

Der verantwortungsvolle Umgang mit der Lebens- und Ausbildungszeit junger Menschen ist für die KMK von zentraler Bedeutung. Gleichzeitig müssen bei Veränderungen der Schulzeit die Qualität des Schulabschlusses gewahrt bleiben und die Lebens- und Lernsituation von Schülerinnen und Schülern berücksichtigt werden. mehr

06.03.2008 Pressemeldung Sekretariat der Ständigen Konferenz der Kultusminister der Länder

Abitur darf nicht durch Unterrichtsabstriche entwertet werden

Der Philologenverband Baden-Württemberg (PhV BW) geht davon aus, dass die heute und morgen tagende Kultusministerkonferenz (KMK) es bei der bisherigen Mindestvorgabe von 265 Jahreswochenstunden belassen wird. "Mit dieser Vorgabe nimmt Deutschland im europäischen Vergleich zwar noch keinen Spitzenplatz ein, schafft aber die benötigten stundenmäßigen Voraussetzungen für weitere Qualifizierungsmaßnahmen mit dem Ziel eines anspruchsvollen gymnasialen Bildungsgangs; alles andere wäre ein Armutszeugnis für eine verhältnismäßig reiche Industrienation wie Deutschland", so der Landesvorsitzende des Philologenverbandes Baden-Württemberg, Karl-Heinz Wurster. mehr

06.03.2008 Pressemeldung Philologenverband Baden-Württemberg

´Vorsprung durch Bildung´ über Reduzierung des Wissens?

"Die weitere Reduzierung der Ansprüche an das Wissen unserer Schüler ist die grundfalsche Antwort auf den immer schärfer werdenden internationalen Wettbewerb. Der rasante wirtschaftliche Aufstieg Indiens, Chinas und anderer asiatischer Staaten ist auch auf den verbreiteten Bildungshunger und auf enorme Bildungsanstrengungen des Einzelnen wie des Staates zurückzuführen. Das dort anzutreffende Bewusstsein um den Wert von Bildung und das Streben junger Menschen, sich möglichst viel Wissen anzueignen, steht in einem krassen Kontrast zur derzeitigen Diskussion um nochmalige Stoff- und Stundenkürzungen am achtjährigen Gymnasium", mahnte der Vorsitzende des Bayerischen Philologenverbandes (bpv) Max Schmidt anlässlich der heutigen Tagung der Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft (vbw) unter dem Titel "Bildungsrisiken und -chancen im Globalisierungsprozess". Schmidt, der verschiedene asiatische Bildungssysteme bei mehreren Studienaufenthalten vor Ort kennenlernen konnte, teilt die Feststellung des vbw, dass ´die wichtigste Ressource Bildung in einer zunehmenden Wissensgesellschaft verstärkt und ausgebaut werden muss´, wolle Deutschland ´international nicht den Anschluss verlieren´. mehr

06.03.2008 Pressemeldung Bayerischer Philologenverband (bpv)

Weniger Schule, mehr Bildung – ein Unding!

Der Bundesvorsitzende des Verbands Bildung und Erziehung (VBE) Ludwig Eckinger kritisiert Überlegungen in der Kultusministerkonferenz, die Stundentafeln für das Gymnasium zu kürzen und den Druck auf die Grundschulen zu erhöhen. Die Kultusministerkonferenz tritt morgen in Berlin zu ihrer nächsten Sitzung zusammen. mehr

05.03.2008 Pressemeldung Verband Bildung und Erziehung e.V. (VBE)

KMK-Präsidentin will Eltern schon im Kindergarten mehr einbinden

(hib/SKE) Die Kultusministerkonferenz will keine überflüssige Veranstaltung sein, sondern dazu beitragen, die Bildung in Kindergarten, Schule, Berufsausbildung und Hochschule zu verbessern. Das machte die KMK-Präsidentin, Annegret Kramp-Karrenbauer, während einer Sitzung des Ausschusses für Bildung, Forschung und Technikfolgenabschätzung am Mittwochvormittag deutlich. mehr

05.03.2008 Pressemeldung Deutscher Bundestag

GEW: "Öffentlichkeit soll mit Zahlenspielchen hinters Licht geführt werden"

Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) hat scharf gegen die Absicht der Kultusministerkonferenz (KMK) protestiert, die Unterrichtszeit bis zum Abitur zu "flexibilisieren". "Das sind Tricksereien und Zahlenspielchen, mit denen die Öffentlichkeit hinters Licht geführt werden soll. Flexibilisierung ist ein anderes Wort für Kürzung, die niemand merken soll. Offiziell wird an den 265 Wochenstunden bis zum Abi festgehalten, de facto werden diese weiter reduziert", sagte Marianne Demmer, Leiterin des GEW-Vorstandsbereichs Schule, am Mittwoch in Frankfurt a.M. Es sei lächerlich, etwa Englischstunden aus der Grundschule auf die gymnasiale Schulzeit anzurechnen oder den Anteil von Projektstunden auszuweiten. mehr

05.03.2008 Pressemeldung Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft

SPD wirft Ländern Versagen beim Ausbau von Ganztagsschulen vor

(bikl) Die SPD wirft einem Großteil der Länder Versagen beim Ausbau der Ganztagsschulen vor. Sie hätten die dafür zur Verfügung stehenden Bundesmittel schlecht genutzt, kritisierte der bildungspolitische Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion, Jörg Tauss, gegenüber der Neuen Osnabrücker Zeitung. Es gebe zwar an den Gymnasien Unterricht am Nachmittag, aber keine echten Ganztagsschulen. "Die Verkürzung der Schulzeit auf acht Jahre ist deshalb zu einem Desaster für Schüler, Eltern und Lehrer geworden", so der SPD-Politiker. mehr

05.03.2008 Artikel

Diskussion um Verkürzung der Schulzeit an Gymnasien versachlichen

Vor einer um sich greifenden Hysterie in der Diskussion um die Verkürzung der gymnasialen Schulzeit von 13 auf 12 Jahre hat der Philologenverband Niedersachsen gewarnt. Wenn etwa behauptet werde, dass die Schule "unsere Kinder kaputtmache", dann sei das unverantwortliches Panikgerede, erklärte der Vorsitzende der Lehrervereinigung, Guillermo Spreckels. Allerdings gebe es in der Tat Unzulänglichkeiten bei der Umsetzung der Schulzeitverkürzung und somit Handlungsbedarf. mehr

05.03.2008 Pressemeldung Philologenverband Niedersachsen (PhVN)