G8

Beim achtjährigen Gymnasium im Saarland näher hinsehen - Schule am Nachmittag nicht ablehnen, Frau Ministerin!

Ein Notenvergleich allein reicht nach Auffassung der Landeselterninitiative für Bildung nicht aus, um die Situation der Schüler im achtjährigen Gymnasium zu bewerten und daraus Schlüsse zu ziehen. Die Eltern fordern aktuell gemeinsam mit der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft und der Gesamtlandesschülervertretung eine wissenschaftliche Analyse der Wirkung des achtjährigen Gymnasiums auf Schüler und Lehrer sowie für den Bildungserfolg und die Organisation des Schulsystems. Denn die Verkürzung der Schulzeit habe unbestreitbar die Atmosphäre des Bewährungsdrucks an Schulen hochgeschraubt und zu hoher Arbeitsbelastung sowie enormen Leistungsanforderungen geführt, in vielen Fällen verbunden mit gesundheitlichen Problemen bei Kindern. Viele Kinder könnten das Gymnasium ohne Hilfe der Eltern oder von Instituten tatsächlich nicht mehr bewältigen. mehr

27.02.2008 Pressemeldung Landeselterninitiative für Bildung e.V.

© Messe Stuttgart

Siegfried Schneider: "Wir brauchen eine gute Ausstattung mit Büchern"

(bikl) Gemeinsam mit Peter Maffay hat der bayerische Kultusminister Siegfried Schneider in der vergangenen Woche auf der didacta 2008 in Stuttgart eine neue Bildungsinitiative zur Werteerziehung und –vermittlung gestartet: "Alle Achtung - Glücklicher leben lernen mit Tabaluga". bildungsklick.de hat den Minister am Rande der Veranstaltung zu einigen aktuellen bildungspolitischen Themen befragt. mehr

26.02.2008 Artikel

Doppelter Jahrgang G8/G9: Befürchtungen haben sich nicht bestätigt

Kultusministerin Annegret Kramp-Karrenbauer hat am heutigen Dienstag auf einer Pressekonferenz in Saarbrücken die Ergebnisse der Auswertung der Halbjahreszeugnisse des doppelten Jahrgangs G8/G9 vorgestellt. mehr

26.02.2008 Pressemeldung Ministerium für Bildung und Kultur Saarland

© bikl

Schavan: Es wird kein Zurück zum G9 geben

(bikl) Es werde nirgends in Deutschland ein Zurück zum neunjährigen Gymnasium geben. Mit diesen klaren Worten eröffnete heute Bundesbildungsministerin Dr. Annette Schavan die didacta 2008, Europas größte Bildungsmesse in Stuttgart. mehr

19.02.2008 Artikel

Philologenverband Baden-Württemberg (PhV BW) plädiert für ein begabungsgerechtes Angebot an den Gymnasien mit G8- und G9-Zügen

Der Philologenverband Baden-Württemberg (PhV BW) fordert die Rückkehr des neunjährigen Gymnasiums mit parallelem G8-Zug. "Eine solche Parallelführung von G8- und G9-Zügen an den Gymnasien des Landes hätte den Vorteil, dass sowohl durchschnittlich begabte Schüler als auch solche mit schnellerer Auffassungsgabe und stärkerem Leistungsvermögen besser und differenzierter gefördert werden könnten", so PhV-Landesvorsitzender Karl-Heinz Wurster mit dem Hinweis, dass dieser Gedanke im Rahmen der bildungspolitischen Foren und Diskussionen der in dieser Woche stattfindenden Bildungsmesse ´didacta´ aufgegriffen werden sollte. mehr

19.02.2008 Pressemeldung Philologenverband Baden-Württemberg

GEW fordert Verbesserungen an Gymnasien

Die missratene Schulzeitverkürzung an den Gymnasien in NRW benötige schnelle Korrekturen durch die Landesregierung, forderte der GEW-Vorsitzende Andreas Meyer-Lauber heute in Essen. Die Kinder an den Gymnasien in NRW seien offenkundig überlastet durch die Stoff-fülle, die fehlenden Ganztagseinrichtungen und die zweite Fremd-sprache ab der sechsten Klasse. mehr

17.02.2008 Pressemeldung GEW Nordrhein-Westfalen

Runde Tische überprüfen Umsetzung der neuen Bildungspläne

Kultusminister Helmut Rau MdL hat die Kritik der Grünen-Landtagsfraktion an der Einführung des achtjährigen Gymnasiums zurückgewiesen. "Der verpflichtende Unterrichtsstoff wurde zum Start des G8 gekürzt, die Stundenbelastung in der Unterstufe mittlerweile reduziert und die Gymnasien erhalten Lehrerwochenstunden für den Aufbau offener Ganztagsangebote", betonte Rau. Im Zuge der Einführung des neuen Bildungsplans und der Vergleichsarbeiten sei auch die Zahl der verpflichtenden Klassenarbeiten gesenkt worden, um das Lernpensum nicht zu erhöhen. mehr

15.02.2008 Pressemeldung Ministerium für Kultus, Jugend und Sport Baden-Württemberg

Krank durch das G8?

Damit deutsche Schüler international wettbewerbsfähiger werden, wurde in den vergangenen Jahren beinahe bundesweit das neunjährige Gymnasium auf acht Jahre verkürzt. Doch Proteste blieben nicht aus. Sogar ein Volksbegehren gegen das achtjährige Gymnasium (G8) wurde in Bayern initiiert. Klaus Hurrelmann findet, "das G8 macht die Schüler krank!". mehr

14.02.2008 Pressemeldung bildung+

Realschulbesuch wahrt Chance auf Abitur

Der Verband Deutscher Realschullehrer Niedersachsen (VDR) vermisst in der aktuellen Diskussion um die Belastung der Schülerinnen und Schüler durch die Einführung des Abiturs nach 8 Jahren den Hinweis auf den zweiten, viel sanfteren Weg zum Abitur: "Kinder mit einer Realschulempfehlung oder schwachen Gymnasialempfehlung sollten an der Realschule angemeldet werden. In sechs Jahren können sie in der Realschule den Erweiterten Sekundarabschluss I erwerben. Dann haben sie einen Rechtsanspruch auf Aufnahme in die Sekundarstufe II eines Gymnasiums und können nach drei Jahren das Abitur ablegen, " so Manfred Busch, VDR-Landesvorsitzender. mehr

13.02.2008 Pressemeldung Verband Reale Bildung

Gymnasien müssen echte Ganztagsschulen werden

Die Bildungsgewerkschaft GEW bezeichnet die Vorschläge der Landesregierung zur Reform des achtjährigen Gymnasiums als "enttäuschend" und schlägt vor, bis 2013 alle Gymnasien zu echten Ganztagsschulen auszubauen. "Wer 100 Millionen Euro für den Straßenbau ausgibt und den Stuttgarter Hauptbahnhof in die Erde legen kann, der muss auch mehr Geld für die Schulen im Land übrig haben. Wenn jedes Jahr 50 Gymnasien Ganztagsschulen werden, gibt es in sechs Jahren in Baden-Württemberg keine Kinder mehr, die nach dem Unterricht mit Hausaufgaben nach Hause kommen", sagte am Dienstag (12.02.) in Stuttgart Rainer Dahlem, Landesvorsitzender der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW). mehr

12.02.2008 Pressemeldung GEW Baden-Württemberg