"Wir sehen in der vorliegenden Fassung der Koalitionsvereinbarung von CDU und FDP viele positive Vorhaben und Ansätze, die bildungs- und gesellschaftlichen Forderungen Rechnung tragen, allerdings vermissen wir deutliche Aussagen zum künftigen Stellenwert der verschiedenen Schularten und zur Verbesserung der schulischen Rahmenbedingungen mit immer noch zu großen Klassen", so der Landesvorsitzende des Philologenverbandes Baden-Württemberg (PhV BW), Karl-Heinz Wurster. Eine künftige Landesregierung, die das Thema "Bildung" als Schwerpunkt auf ihre Fahnen geschrieben hat, müsse deutlicher Farbe bekennen und dürfe angekündigte und mit Kosten verbundene Vorhaben nicht durch Einsparungen auf dem Rücken der Lehrerinnen und Lehrer realisieren – zum Beispiel durch Mehrarbeit und Verlängerung der Lebensarbeitszeit.
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05.05.2006
Pressemeldung
Philologenverband Baden-Württemberg