Gemeinschaftsschule

Richtungswahl für das Gymnasium

"Die Schulform, die die SPD und Die Grünen offenbar in Hessen und Niedersachsen einführen wollen, ist in Wirklichkeit eine Zwangs-Gemeinschaftsschule, die für den Elternwillen und die Begabung der Schüler keinen Raum mehr lässt", so David-Samuel Di Fuccia, Vorsitzender der Jungen Philologen im Deutschen Philologenverband (DPhV) vor der Presse. mehr

24.01.2008 Pressemeldung Deutscher Philologenverband (DPhV)

DPhV zum Modellversuch "Gemeinschaftsschule" in Berlin: "Von Ergebnisoffenheit keine Spur!"

Als entlarvend und skandalös hat der Bundesvorsitzende des Deutschen Philologenverbandes, Heinz-Peter Meidinger, die Tatsache bezeichnet, dass in der Begründung zum Entwurf des neuen Berliner Schulgesetzes die flächendeckende Einführung der Gemeinschaftsschule unabhängig vom Verlauf des Modellversuchs angestrebt wird. mehr

17.01.2008 Pressemeldung Deutscher Philologenverband (DPhV)

Bildungssenatorin Dinges-Dierig stellt Zeitplan und Eckpunkte zur Einführung des Zwei-Säulen-Modells in Hamburg vor

Bildungssenatorin Alexandra Dinges-Dierig hat heute im Senat über den Stand der Vorbereitungen zur Einführung des Zwei-Säulen-Modells aus Stadtteilschule und Gymnasium berichtet. Die Behörde für Bildung und Sport (BBS) entspricht damit dem bürgerschaftlichen Ersuchen, die insgesamt 184 Empfehlungen der Enquete-Kommission zur Entwicklung der Bildung in Hamburg schrittweise umzusetzen (Drucksache 18/6026). Kern der Empfehlungen ist die zum 01.08.2009 anzustrebende Einführung einer neuen, zweigliedrigen Schulstruktur: Gymnasien auf der einen Seite, Stadtteilschulen, die aus Haupt-, Real- und Gesamtschulen (integrierte wie kooperative) sowie beruflichen und Aufbau-Gymnasien entstehen auf der anderen Seite. mehr

15.01.2008 Pressemeldung Behörde für Schule und Berufsbildung (BSB)

Bewegung in der Schulpolitik?

"Mit ihrer Reaktion auf den Bonner Antrag zur Errichtung einer Sekundarschule zeigt die Landesregierung, dass sie vielen Ansätzen aus dem VBE-Konzept der Allgemeinen Sekundarschule offensichtlich positiv gegenübersteht. " Für den VBE-Landesvorsitzenden Udo Beckmann zeigen sich hierin kleine Schritte der Veränderung. mehr

11.01.2008 Pressemeldung Verband Bildung und Erziehung, Landesverband NRW

Umfrage des BR bestätigt die Bildungspolitik der Staatsregierung

"61 Prozent der Bayern sprachen sich für die Beibehaltung des dreigliedrigen Schulsystems in Bayern aus. Eine klare Mehrheit bestätigt damit die Bildungspolitik der Bayerischen Staatsregierung, die mit differenzierten Angeboten alle Kinder und Jugendlichen bestmöglich fördert." So fasst Bayerns Kultusminister Siegfried Schneider ein wesentliches Ergebnis der nun veröffentlichten Umfrage des Magazins "Kontrovers" des Bayerischen Rundfunks zusammen. mehr

10.01.2008 Pressemeldung Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und Kultus

bpv weist Forderung der bayerischen SPD nach Einführung von Gesamtschulen zurück

Der Vorsitzende des Bayerischen Philologenverbandes Max Schmidt hat die Forderung des bildungspolitischen Sprechers der SPD-Fraktion Pfaffmann nach der Einführung von Gemeinschaftsschulen in Bayern und einer Verlängerung der gemeinsamen Schulzeit für alle Schüler zurückgewiesen. mehr

10.01.2008 Pressemeldung Bayerischer Philologenverband (bpv)

VBE begrüßt Bewilligung der Sekundarschule Bonn

"Der VBE ist erfreut darüber, dass in der vom Schulministerium bewilligten Schule viele Ansätze zu finden sind, die der VBE mit seinem Modell der Allgemeinen Sekundarschule vorgelegt hat. Die frühe Auslese der Kinder wird durch das längere gemeinsame Lernen bis einschließlich Klasse 8 verhindert, in den Vordergrund tritt die individuelle Förderung." So bewertet der Vorsitzende der Lehrergewerkschaft VBE, Udo Beckmann, die Bewilligung der Sekundarschule Bonn. mehr

09.01.2008 Pressemeldung Verband Bildung und Erziehung, Landesverband NRW

Volksinitiative erfolgreich: 15.550 mal "Ja!" zur Gemeinschaftsschule

Die erste Hürde der Volksgesetzgebung für eine Schule für alle ist überwunden: 15.550 (*) Hamburgerinnen und Hamburger haben unterschrieben. "Wir freuen uns sehr über den Erfolg! In nur acht Wochen, bei nasskaltem Wetter, trotz einer starken Gegenoffensive der CDU und behindert durch die Behörde für Bildung und Sport war die Volksinitiative letztlich erfolgreich!" kommentiert die Sprecherin der Volksinitiative, Karen Medrow-Struß, das Ergebnis. Gesetzlich vorgeschrieben ist, dass sich die Bürgerschaft nun mit der Volksinitiative ´Eine Schule für alle´ offiziell befassen muss. mehr

07.01.2008 Pressemeldung GEW Hamburg

© bikl.de

Wozu ein Hauptschulabschluss ohne Hauptschule?

Von Valentin Merkelbach Als 2005 der zweite PISA-Ländervergleich veröffentlicht wurde, waren es diesmal nicht die Südländer Bayern und Baden-Württemberg, auf die sich die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit richtete, sondern die drei ostdeutschen Länder Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen mit ihren Systemen ohne eigenständige Hauptschule, die sich unter dem Aspekt "soziale Auslese" und "Risikogruppe" als überraschend erfolgreich präsentierten. Seitdem stellt sich auch unter den Gegnern jeglicher Strukturveränderung die Frage, ob nicht wenigstens die Reduktion der Schulformen von vier auf drei oder zwei das deutsche Schulsystem im internationalen Leistungsvergleich aus seinem Mittelmaß herausführen könnte. Dabei geriet die Hauptschule ins Visier, die es in den drei ostdeutschen Ländern nur kurze Zeit nach der Wende gegeben hat und die in den übrigen Ländern immer mehr zur Problemschule geworden ist. Auch wenn man sie mit immer neuen Fördermaßnahmen zu retten versucht, sie verliert bei Eltern rapide an Akzeptanz, weil der Abschluss dieser Schulform kaum noch eine Perspektive bietet für einen erfolgreichen Einstieg ins Berufsleben. mehr

18.12.2007 Artikel

Bildungsministerin Ute Erdsiek-Rave im Landtag: Genehmigungsverfahren für Regional- und Gemeinschaftsschulen läuft auf Hochtouren

Bis Ende Januar des kommenden Jahres soll feststehen, welche Regional- und Gemeinschaftsschulen zum Schuljahr 2008/09 in Schleswig-Holstein an den Start gehen können. "Das Genehmigungsverfahren im Bildungsministerium läuft derzeit auf Hochtouren. Die Bescheide werden mit sehr großer Sorgfalt vorbereitet. Darauf haben alle Beteiligten, die viel Vorarbeit investiert und sich im Abstimmungsprozess langfristig auf eine Schulart festgelegt haben, ein Anrecht", sagte Bildungsministerin Ute Erdsiek-Rave heute (12. Dezember) im Landtag. Deshalb wäre es alles andere als seriös, bereits knapp zwei Wochen nach Ablauf der Antragsfrist Endgültiges zu Genehmigungen und Ablehnungen zu verkünden. Dem Bildungsministerium liegen insgesamt 95 Anträge für die Errichtung einer Regionalschule oder einer Gemeinschaftsschule vor. mehr

12.12.2007 Pressemeldung Ministerium für Schule und Berufsbildung des Landes Schleswig-Holstein