Gesamtschule

Gesamtschule

"Mit dem Bildungs-Trabbi in Bayerns Zukunft?" – Grüne Gesamtschulvisionen rückwärtsgewandt

"Kein vernünftiger Mensch käme auf die Idee, VW, Audi, BMW und Mercedes dichtzumachen und den Deutschen nur noch den Trabbi als Auto zu erlauben. Genau das ist aber der von den bayerischen Grünen in der Schulpolitik verfolgte Ansatz: Die Abschaffung der erfolgreichen bayerischen Schularten zugunsten des überholten Modells einer Gesamtschule für alle. Dieses Festklammern an der Gesamtschulidee ist rational nicht erklärbar: Denn Kinder sind einfach zu unterschiedlich, als dass eine einzige Schulart ausreichen würde, der Vielfalt ihrer Talente, Begabungen und Bedürfnisse gerecht zu werden und diese auch nur halb­wegs angemessen zu fördern", kommentiert der Vorsitzende des Bayerischen Philologenverbandes (bpv) Max Schmidt die Zielsetzung von Bündis90/Die Grünen, die bayerischen Schularten durch eine Gesamtschule für alle Kinder und Jugendliche zu ersetzen. Die Forderung nach einer "Gemeinschaftsschule für alle" hatte die Grünen-Fraktion im Zusammenhang mit der Ankündigung ihrer für heute beantragten Aktuellen Stunde im Landtag unter dem Titel "Schluss mit der Auslese" erhoben. mehr

04.05.2010 Pressemeldung Bayerischer Philologenverband (bpv)

Niedersachsen

Landkreistag erwartet Zulassung kleiner Gesamtschulen

Bernhard Reuter, Vorsitzender des Niedersächsischen Landkreistages und Landrat von Osterode, appelliert in der heute erscheinenden Ausgabe der Zeitung der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft Niedersachsen an die Landesregierung, den Schulträgern die Gestaltungsfreiheit einzuräumen, die sie benötigen, um in Abstimmung mit den Eltern ihr Schulangebot zu optimieren. Insbesondere fordert der Landkreistag, Gesamtschulen mit vier Parallelklassen zuzulassen und die Kommunen selbst entscheiden zu lassen, welche Schulformen vor Ort angeboten werden. mehr

19.04.2010 Pressemeldung GEW Niedersachsen

Schulgesetz Berlin

Die neuen Aufnahmekriterien bei Übernachfrage ab 2011/12: Profilbildung statt Wohnortprinzip

Erstmalig wird es Berlins Schulen – Integrierten Sekundarschulen wie Gymnasien – durch das jüngst verabschiedete Schulgesetz ab dem Schuljahr 2011/12 möglich sein, bei einer Übernachfrage mindestens 60 Prozent der neu in der Jahrgangsstufe 7 aufzunehmenden Schüler selbst auszuwählen. Die möglichen Kriterien, nach denen Auswahl und Aufnahme zum Schuljahr 2011/12 erfolgen können, stellte Bildungssenator Prof. Dr. E. Jürgen Zöllner jetzt mit dem Entwurf der Verordnung zur Sekundarstufe I vor. Übernachgefragte Schulen werden künftig bis zu zehn Prozent der verfügbaren Plätze an so genannte "Härtefälle" vergeben können. Auch Geschwisterkinder werden hiernach vorrangig aufgenommen. mehr

21.03.2010 Pressemeldung Senatsverwaltung für Bildung, Wissenschaft und Forschung

Stabiles Anwahlverhalten

Insgesamt 14.870 Schülerinnen und Schüler (2009: 14.860) haben sich nach derzeitigem Stand beim diesjährigen Anmeldeverfahren im Land Brandenburg mit Erstwunsch an weiterführenden Schulen in öffentlicher Trägerschaft angemeldet. Insgesamt haben 215 Schulen, darunter 19 Gesamtschulen, 120 Oberschulen und 76 Gymnasien, am so genannten Ü7-Verfahren teilgenommen. Schon jetzt zeichnet sich ab, dass das Schulnetz stabil bleiben wird. mehr

15.03.2010 Pressemeldung Ministerium für Bildung, Jugend und Sport des Landes Brandenburg

Widerstand gegen Schulschließungspläne formiert sich!

Ausdrücklich begrüßt der nordrhein-westfälische Philologen-Verband, dass die CDU die Folgen der Umwandlung aller weiterführenden Schulen in "Eine Schule für Alle" klar benennt. Seit Monaten kündigen SPD, GRÜNE und DIE LINKE an, dass sie nach einem Landtagswahlsieg die Bildungspolitik völlig umgestalten werden. Hierzu gehöre insbesondere die Einführung einer neuen Schulform, die alle Hauptschulen, Realschulen, Gesamtschulen und Gymna­sien ersetzen soll. mehr

12.03.2010 Pressemeldung Philologenverband NRW (PhV NRW)

Ländlicher Raum

GRÜNE: Hürden für Neugründung von Gesamtschulen senken

Die schulpolitische Sprecherin der Landtagsgrünen Ina Korter hat anlässlich einer Tagung der GEW mit Experten von Schulträgern von der Landesregierung gefordert, die hohen, pädagogisch unbegründeten Hürden bei der Neugründung von Gesamtschulen endlich abzusenken. mehr

03.03.2010 Pressemeldung Bündnis 90/Die Grünen

Schulentwicklung

Städte und Gemeinden setzen weiter auf neue Gesamtschulen

"Großstädte wie Gemeinden in den Landkreisen setzen verstärkt auf die Einrichtung von Integrierten Gesamtschulen. Sie entsprechen damit den Erwartungen der Grundschuleltern, die eine Schule wünschen, die alle Bildungsgänge beinhaltet und auch den direkten Weg zum Abitur offen hält", so fasst Eberhard Brandt, der Landesvorsitzende der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft Niedersachsen das Ergebnis einer Beratung am 3. März 2010 in Hannover zusammen, bei der Experten von Schulträgern vor GEW-Mitgliedern aus kommunalen Schulausschüssen ihre Sicht auf die jüngste Entwicklung dargelegt haben. Die GEW-Vertreter wollen die Erfahrungen der Kommunalpolitiker aufnehmen, um die Gesamtschulgründungen effektiver zu betreiben. mehr

03.03.2010 Pressemeldung GEW Niedersachsen

© bikl.de
Schulschließungen

"Die Eltern müssen in die Städte ziehen"

Weniger Kinder – weniger Schulen, das ist eine einfache Rechnung. Immer mehr Schulen werden in Deutschland geschlossen - mit unangenehmen Auswirkungen auf die Schüler und ihre Familien. So sind zum Beispiel viele Schüler in Mecklenburg-Vorpommern täglich zwei Stunden und länger unterwegs, weil die nächste Schule so weit entfernt liegt. Wir wollten von dem Mikrosoziologen Prof. Dr. Hans Bertram von der Humboldt Universität Berlin wissen, welche Konsequenzen die demografische Entwicklung für die Schulen und Familien hat und haben wird. mehr

02.03.2010 Artikel

Landesregierung steht zu allen Schulformen des gegliederten Schulsystems

Zur heutigen Pressekonferenz der Gemeinnützigen Gesellschaft Gesamtschule in Nordrhein-Westfalen erklärt der Sprecher des Schulministeriums: "Es ist schlichtweg falsch, der schwarz-gelben Landesregierung eine gesamtschulfeindliche Politik zu unterstellen. Diese Landesregierung steht zu allen Schulformen des gegliederten Schulsystems und damit auch zu den Gesamtschulen." mehr

26.02.2010 Pressemeldung Ministerium für Schule und Bildung des Landes Nordrhein-Westfalen

Gesamtschul-Lobby überzeugt nicht

"Der Trend zu längerem gemeinsamem Lernen, den die Gesamtschul-Lobby ausgemacht haben will, hat wenig mit der Qualität dieser Schulform als vielmehr mit der Verunsicherung der Eltern zu tun", erklärt Brigitte Balbach, Vorsitzende des Realschullehrerverbandes NRW, zur heutigen Pressekonferenz der Gesamtschul-Verbände. Der – von den Gesamtschulen und interessierten politischen Kreisen gerne beförderte – Irrglaube, nur das Abitur eröffne Kindern Lebensperspektiven, scheint für Eltern verführerisch zu sein. Längeres gemeinsames Lernen suggeriert fälschlicherweise bessere Bildungschancen. mehr

26.02.2010 Pressemeldung Realschullehrerverband NRW