"Kein vernünftiger Mensch käme auf die Idee, VW, Audi, BMW und Mercedes dichtzumachen und den Deutschen nur noch den Trabbi als Auto zu erlauben. Genau das ist aber der von den bayerischen Grünen in der Schulpolitik verfolgte Ansatz: Die Abschaffung der erfolgreichen bayerischen Schularten zugunsten des überholten Modells einer Gesamtschule für alle. Dieses Festklammern an der Gesamtschulidee ist rational nicht erklärbar: Denn Kinder sind einfach zu unterschiedlich, als dass eine einzige Schulart ausreichen würde, der Vielfalt ihrer Talente, Begabungen und Bedürfnisse gerecht zu werden und diese auch nur halbwegs angemessen zu fördern", kommentiert der Vorsitzende des Bayerischen Philologenverbandes (bpv) Max Schmidt die Zielsetzung von Bündis90/Die Grünen, die bayerischen Schularten durch eine Gesamtschule für alle Kinder und Jugendliche zu ersetzen. Die Forderung nach einer "Gemeinschaftsschule für alle" hatte die Grünen-Fraktion im Zusammenhang mit der Ankündigung ihrer für heute beantragten Aktuellen Stunde im Landtag unter dem Titel "Schluss mit der Auslese" erhoben.
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04.05.2010
Pressemeldung
Bayerischer Philologenverband (bpv)