Gesamtschule

GEW: CDU soll Gesamtschulposition überdenken und Modernisierungsdefizit ausgleichen

Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) hält es für an der Zeit, dass die CDU ihre Haltung zur Gesamtschule in NRW überdenkt und ihr schulpolitisches Modernisierungsdefizit hinsichtlich eines längeren gemeinsamen Lernens ausgleicht. Die jüngsten Anmeldezahlen für die Gesamtschulen belegen nach Auffassung der GEW einmal mehr die Attraktivität dieser Schulform und den Wunsch der Eltern, Kinder länger gemeinsam lernen zu lassen. Die Gewerkschaft hält es für einen außerordentlichen Skandal, wenn wiederum 14.000 Schüler abgewiesen werden müssen, weil es nicht genügend Plätze an den Gesamtschulen gibt, und fordert endlich ein flächendeckendes Angebot. mehr

26.02.2010 Pressemeldung GEW Nordrhein-Westfalen

VBE zu den Anmeldezahlen an Gesamtschulen: Deutliches Signal für längeres gemeinsames Lernen

"Die Anmeldezahlen zeigen deutlich, dass die Gesamtschule für immer mehr Eltern eine Alternative zu einer Schulform des gegliederten Systems darstellt", kommentiert der VBE-Vorsitzende Udo Beckmann. "Das Angebot an Schulen, in denen die Kinder über die Grundschule hinaus gemeinsam weiterlernen können, muss deshalb dringend der Nachfrage angepasst werden." mehr

26.02.2010 Pressemeldung Verband Bildung und Erziehung e.V. (VBE)

Gesamtschulbedarf

Längeres gemeinsames Lernen im Trend

Im Jahr 2010 wurden 25,0 % der Viertklässler an eine Gesamtschule angemeldet. Seit dem Jahr 2000 ist die Quote von damals 19,8 % um mehr als ein Viertel gestiegen. Längeres gemeinsames Lernen, ein Schulangebot, in dem jeder Abschluss erreichbar ist, und eine Schulkultur, die jedem Kind eine Chance gibt, machen die Attraktivität der Gesamtschule aus. Drei neue Gesamtschulen in Bad Salzuflen, Köln-Nippes und Lippstadt nehmen erstmalig Kinder auf. Der Bedarf ist weit größer. mehr

26.02.2010 Pressemeldung Landeselternrat der Gesamtschulen NW e.V. (LER)

Die Schulstrukturpläne der Parteien im nordrhein-westfälischen Landtagswahlkampf 2010

(redaktion) In drei Monaten wird in Nordrhein-Westfalen gewählt und mehr und mehr entwickelt sich die Bildungspolitik zu einem heißen Wahlkampfthema im größten Bundesland Deutschlands. Die schwarz-gelbe Koalition hält weiter am dreigliedrigen Schulsystem fest und Bildungsministerin Barbara Sommer will auch zukünftig die Hauptschule stärken. Die SPD hingegen fordert einen radikalen Umbau des Schulsystems mit einer Gemeinschaftsschule für alle Schüler bis zur zehnten Klasse. Valentin Merkelbach beleuchtet in seinem Beitrag die Pläne der Parteien. mehr

17.02.2010 Artikel

Schulministerin Barbara Sommer zeichnet die besten Schulen bei den Lernstandserhebungen in Klasse 8 aus

Schulministerin Barbara Sommer zeichnet heute die Schulen aus, die bei den Lernstandserhebungen im Frühjahr 2009 besonders gut abgeschnitten hatten. Stellvertretend für die insgesamt 100 Schulen überreicht die Schulministerin heute die Urkunde persönlich an die Baumheideschule in Bielefeld. mehr

08.02.2010 Pressemeldung Ministerium für Schule und Bildung des Landes Nordrhein-Westfalen

© bikl.de

Die deutsche Schule: Auf dem Weg in die Zweigliedrigkeit?

Mittelschule, Sekundarschule, Regelschule, Oberschule, Werkrealschule, Realschule, Realschule plus, Stadtteilschule, Gymnasium, Gesamtschule: In den sechzehn Bundesländern haben die Schulformen, die auf die Grundschule folgen, viele verschiedene Namen. Immer seltener aber taucht der Begriff Hauptschule auf. Wird das deutsche Schulsystem also nach und nach zweigliedrig? mehr

04.02.2010 Artikel

KMK-Präsident Dr. Spaenle tut der Bildungspolitik in Deutschland gut

"Der Bildungsqualität und den Bildungsreformen in Deutschland tut es sehr gut, wenn Kultusminister Dr. Spaenle als KMK-Präsident in seiner direkten Art auf Bundesebene Klartext spricht und dabei die enorme Leistungsfähigkeit des deutschen Bildungswesens im internationalen Vergleich offensiv vertritt. Wir wünschen unserem bayerischen Kultusminister dazu viel Erfolg!", kommentiert Anton Huber, Vorsitzender des Bayerischen Realschullehrerverbandes (brlv), den Amtsantritt von Kultusminister Dr. Spaenle als KMK-Präsident und verbindet damit die Hoffnung, dass den Nörglern und Gesamtschulpropheten mit überzeugenden Argumenten das Handwerk gelegt wird. mehr

22.01.2010 Pressemeldung Verband Reale Bildung

Auch Täuschen und Tricksen hilft nichts

"Das wäre wirklich eine gute Nachricht gewesen: Die Regierung lenkt ein und gewährt den Gesamtschulen die Wahlfreiheit zwischen 12 oder 13 Jahren bis zum Abitur", erklärt der Landesvorsitzende der Ge-werkschaft Erziehung und Wissenschaft Eberhard Brandt. "Leider ist das nichts als Propaganda und soll vom Versagen der Schulpolitik der Regierung Wulff ablenken, die an Haupt- und Realschulen festhalten will." mehr

15.01.2010 Pressemeldung GEW Niedersachsen

Einführung des G8 an Gesamtschulen

Der Landtag hat im Juni 2009 die Einführung des Abiturs nach 12 Jahren auch an den Gesamtschulen beschlossen. Kultusministerin Elisabeth Heister-Neumann teilte am Freitag mit, dass die Entwürfe der Verordnungen und Erlasse für die Umsetzung des Gesetzes fertig gestellt seien und in die Anhörung gehen. Die Entwürfe, wie die Umsetzung der gesetzlichen Regelungen erfolgen könne, wurden von einer Arbeitsgruppe erarbeitet, an der unter anderem auch Vertreter der Gesamtschulen und der Gemeinnützigen Gesellschaft Gesamtschulen teilnahmen. mehr

15.01.2010 Pressemeldung Niedersächsisches Kultusministerium

Philologen-Verband warnt vor grünem Schulexperiment

Im Rahmen einer Landtagsanhörung zur Schulstruktur in Nordrhein-Westfalen am heutigen Tag wirbt die Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN erneut für ihr Konzept einer völligen Neugestaltung des bestehenden Schulsystems in Nordrhein-Westfalen. mehr

13.01.2010 Pressemeldung Philologenverband NRW (PhV NRW)