Gesamtschule

Volksbegehren ´Eine Schule für Alle´ - GEW: "Die Diskussion um die gute Schule von morgen lässt sich nicht mehr aufhalten"

Zum Scheitern des Volksbegehrens "Eine Schule für Alle" erklärt der Vorsitzende der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft / GEW Hamburg, Klaus Bullan: mehr

10.10.2008 Pressemeldung GEW Hamburg

Gesamtschulen: Zweifel an Genehmigungspraxis in NRW

(redaktion/pm) Ein Rechtsgutachten widerlegt jetzt zentrale juristische Argumente der nordrhein-westfälischen Landesregierung gegen die Gründung neuer Gesamtschulen. Im Zentrum steht die Auffassung der Schulministerin, dass mindestens ein Drittel der Schüler eine Empfehlung für das Gymnasium vorweisen müssten, damit eine neue Gesamtschule genehmigt werden kann. Der "Auffassung der Ministerin für Schule und Weiterbildung kann nicht gefolgt werden", heißt es dazu in dem Gutachten, das der Bonner Verwaltungsjurist Dr. Christian-Dietrich Bracher im Auftrag der SPD-Ratsfraktion Leverkusen erstellt hat. mehr

23.09.2008 Artikel

Von der FDP weichgekocht?

Frau Ministerin Sommer trägt mit ihrem Ministerium nur zwei Schulformen – das Gymnasium und die Hauptschulen. Die Gesamtschulen werden weiter seitens Schulministerium und nun auch deutlich von der kompletten Landesregierung diskreditiert. Realschulen haben das Glück, gänzlich aus dem politischen Fokus geraten zu sein. mehr

19.09.2008 Pressemeldung Landeselternrat der Gesamtschulen NW e.V. (LER)

© privat

"Wir können die geplante Einführung des Primarschul-Modells stoppen"

Vor den Hamburger Bürgerschaftswahlen hatte sich eine große Mehrheit der im Landesparlament vertretenen Parteien, gestützt auf das Votum der Hamburger Enquete-Kommission unter dem Titel "Konsequenzen aus der neuen PISA-Studie für Hamburgs Schulentwicklung" (März 2007), für eine zweigliedrige Schulstruktur ab Klasse 5 ausgesprochen. Hamburger Mädchen und Jungen hätten dann nach einer vierjährigen Grundschulzeit entweder so genannte Stadtteilschulen oder achtjährige Gymnasien besuchen können. Nun soll nach dem von CDU und Grün-Alternative Lister (GAL) abgeschlossenen Koalitionsvertrag von 2010 an die vierjährige Grundschule durch eine sechsjährige Primarschule ersetzt werden. Diese soll in den ersten drei Jahren in eine Grundstufe und bis zur sechsten Klasse in eine Unterstufe eingeteilt werden. Dieser schwarz-grüne Schulkompromiss trifft auf massiven Widerstand zweier Bürgerinitiativen, von denen die eine seit geraumer Zeit für die Integration auch des Gymnasiums in eine Schule für alle kämpft, die andere den Erhalt des Gymnasiums von Klasse 5 bis 12 fordert. Im Interview mit [Dr. Peter Pahmeyer](http://www.schulstruktur.com) erklärt der Sprecher der Hamburger Volksinitiative "Wir wollen lernen", Dr. Walter Scheuerl, warum seine Initiative sich so sehr für den Erhalt der Hamburger Gymnasien ab Klasse 5 engagiert. mehr

19.09.2008 Artikel

Bildungsministerin Erdsiek-Rave: Integrierte Gesamtschule als Cesár-Klein-Schule endgültig in Ratekau angekommen

Cesár-Klein-Schule - unter diesem Namen hat die Integrierte Gesamtschule in Ratekau (Kreis Ostholstein) endgültig ihre Arbeit im neuen Schulgebäude aufgenommen. "Die Integrierte Gesamtschule ist nun vollständig angekommen in der Gemeinde Ratekau. Die Benennung nach dem Künstler Cesár Klein, der zuletzt in Pansdorf lebte, verrät sowohl die regionale Verankerung als auch den Blick für internationales Format", sagte Bildungsministerin Ute Erdsiek-Rave, die heute (8. September) bei der Eröffnungsfeier in Ratekau den neuen Namen der Schule verkündete. mehr

09.09.2008 Pressemeldung Ministerium für Schule und Berufsbildung des Landes Schleswig-Holstein

Kultusminister Olbertz übergibt Solarlabor an der Kooperativen Gesamtschule Benndorf

Am 4. September um 10.00 Uhr übergibt Kultusminister Prof. Dr. Jan-Hendrik Olbertz gemeinsam mit dem Landrat des Landkreises Mansfeld-Südharz, Dirk Schatz, und dem Geschäftsführer der Benndorfer Wohnungsbau GmbH, Gerhard Blume, das neu geschaffene Solarlabor an der Kooperativen Gesamtschule Benndorf. mehr

03.09.2008 Pressemeldung Kultusministerium des Landes Sachsen-Anhalt

CDU-Wahlkampf auf Kosten der Gesamtschulen?

Unter dem Motto "Es reicht" haben Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW), Landeselternrat Gesamtschulen und die Gemeinnützige Gesellschaft Gesamtschule e.V. 16.000 Unterschriften gesammelt und am heutigen Montag Frau Sommer in ihrem Ministerbüro übergeben. GEW-Landesvorsitzender Andreas Meyer-Lauer übte scharfe Kritik am Auftreten der Ministerin in der letzten Woche: "Ministerin Sommer, nach eigenem Bekunden Mutter aller Schulformen, behandelt ihre Gesamtschulen wie eine Rabenmutter. Das nehmen wir nicht hin!" mehr

01.09.2008 Pressemeldung GEW Nordrhein-Westfalen

VBE: Leistungen der Gesamtschulen anerkennen!

"Die heute von der Bochumer Schulforscherin Gabriele Bellenberg vorgelegten Zahlen zur Gesamtschuloberstufe sprechen eine deutliche Sprache für die Leistungen dieser Schulform", kommentiert der VBE-Vorsitzende Udo Beckmann. "Dass es den Gesamtschulen gelingt, 90 Prozent der Oberstufenschülerinnen und –schüler zur Fachhochschulreife oder dem Abitur zu führen, kann sich sehen lassen." mehr

29.08.2008 Pressemeldung Verband Bildung und Erziehung, Landesverband NRW

Schulministerin Barbara Sommer schreibt Brief an die Gesamtschulen in Nordrhein-Westfalen

Schulministerin Barbara Sommer hat heute einen Brief an alle Gesamtschulen in Nordrhein-Westfalen geschrieben. Darin heißt es: "Es muss bezogen auf das Zentralabitur erlaubt sein, Fakten zu nennen, die ich als verantwortungsvolle Schulministerin nicht mehr länger ignorieren darf. Um auf die erkannten Probleme zu reagieren, habe ich ein 7-Punkte-Paket vorgeschlagen. Dieses gilt für Gesamtschulen und auch Gymnasien, die beim Zentralabitur 2008 Probleme hatten, den landesweiten Durchschnitt zu erreichen. mehr

29.08.2008 Pressemeldung Ministerium für Schule und Bildung des Landes Nordrhein-Westfalen

Kultusminister Rau: SPD-Konzept für Gemeinschaftsschule ist "Etikettenschwindel"

Kultusminister Helmut Rau MdL hat das von der Landtags-SPD vorgestellte Konzept einer Gemeinschaftsschule als Etikettenschwindel bezeichnet. "Wer täglich die soziale Ungerechtigkeit des gegliederten Schulsystems beklagt, wird unglaubwürdig, wenn er eine so genannte Gemeinschaftsschule bei gleichzeitigem Weiterbestehen der Gymnasien propagiert. Eine echte Einheitsschule nach skandinavischem Muster kennt keine Schlupflöcher und Ausweichmöglichkeiten". Die Sozialdemokraten trauten sich nicht, öffentlich die Abschaffung des Gymnasiums zu fordern. mehr

29.08.2008 Pressemeldung Ministerium für Kultus, Jugend und Sport Baden-Württemberg