Gesundheit

Aggressive Schüler und Eltern machen Lehrer krank

(redaktion/idw) Dass Lehrerinnen und Lehrern hierzulande einen Stressberuf ausüben, von dem - im Vergleich zu anderen Berufen - besondere gesundheitliche Belastungen ausgehen, ist eine bereits bekannte, durch mehrere Untersuchungen belegte Tatsache. Mediziner der Freiburger Universitätsklinik um Studienleiter Professor Joachim Bauer und Dr. Thomas Unterbrink haben jetzt aber erstmals analysiert, welche Faktoren es eigentlich sind, die schulische Lehrkräfte krankmachen. Die Ergebnisse der demnächst erscheinenden Untersuchung wurden jetzt vorab online bekanntgegeben. mehr

10.07.2008 Artikel

DFG legt 2008 neben MAK- und BAT-Werten erstmals sogenannte BAR-Werte vor

Wie in jedem Jahr hat die Senatskommission zur Prüfung gesundheitsschädlicher Arbeitsstoffe der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) die sogenannte MAK- und BAT-Werte-Liste Anfang Juli an den Bundesminister für Arbeit und Soziales übergeben und damit nach eingehender wissenschaftlicher Prüfung Empfehlungen für den Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz vorgelegt. In diesem Jahr kommen jedoch zu den 60 Änderungen und Neuaufnahmen der aktuellen Liste mit ihren maximalen Konzentrationen von Arbeitsstoffen in der Atemluft, die die Gesundheit nicht beeinträchtigen (MAK-Werte), und der Konzentration eines Stoffes im Körper, der ein Mensch sein Arbeitsleben lang ausgesetzt sein kann, ohne gesundheitlichen Schaden zu nehmen (BAT-Werte), erstmals die sogenannten Biologischen Arbeitsstoff-Referenzwerte (BAR-Werte). Diese sind keine Grenzwerte, sondern sie geben die "Hintergrundbelastung" eines Stoffes im Körper an – messbar beispielsweise im Blut. Es geht also um die Belastung von Erwachsenen im berufsfähigen Alter, die bei ihrer Arbeit dem Stoff nicht ausgesetzt sind. Der Vergleich – beispielsweise bei einem Biomonitoring in Betrieben – dieser "Hintergrundbelastung" mit der gemessenen Belastung am Arbeitsplatz ergibt, ob beziehungsweise in welchem Ausmaß ein Mensch im Beruf einen Stoff aufgenommen hat. Dies ist insbesondere wichtig (WARUM?) für krebserzeugende Stoffe, für die bisher kein Grenzwert abgeleitet werden konnte, der sicher vor ihrer gefährlichen Wirkung schützt. Die ersten BAR-Werte hat die Kommission für das bekanntermaßen krebserregende Chrom und seine anorganischen Verbindungen sowie für Trinitrotoluol – auch als Sprengstoff TNT bekannt – vorgelegt. mehr

09.07.2008 Pressemeldung Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG)

Noël Martin gründet Stiftung

Der brandenburgische Minister für Bildung, Jugend und Sport, Holger Rupprecht, wird am kommenden Montag, den 14.07.2008, anlässlich der Gründung der Noël- und Jacqueline-Martin-Stiftung zu Noël Martin nach Birmingham reisen. Hier werden Noël Martin und die stellvertretende Geschäftsführerin der Stiftung "Großes Waisenhaus zu Potsdam", Gesine Hanebuth-Schubert, gemeinsam die Stiftungsurkunde unterzeichnen und damit die Grundlage für eine dauerhafte Verstetigung ersten Kontakte zwischen deutschen und britischen Jugendlichen schaffen. mehr

09.07.2008 Pressemeldung Ministerium für Bildung, Jugend und Sport des Landes Brandenburg

66 Schüler erhalten Urkunden als Mentoren für Verkehrserziehung

66 Schülerinnen und Schüler haben am Mittwoch (9. Juli) im Europa-Park Rust nach einem Jahr Schulung die Urkunden für den erfolgreichen Abschluss der Ausbildung zum Schülermentor für Verkehrserziehung erhalten. Edwin Gahai, Direktor des Landesinstituts für Schulsport Baden-Württemberg (LIS), und Franz Gruler, Vizepräsident der Landesverkehrswacht Baden-Württemberg, gratulierten zusammen mit Reinhard Mohr, Regionalbeauftragter des ACE Auto Club Europa, den 13- bis 14-jährigen Jugendlichen und bedankten sich für deren Bereitschaft zum ehrenamtlichen Engagement. "Die Verkehrserziehung ist angesichts des zunehmenden Straßenverkehrs wichtig", sagte Gahai. Gerade junge Menschen seien als Radfahrer, Inline-Skater und Fußgänger vielfältigen Gefährdungen ausgesetzt. mehr

09.07.2008 Pressemeldung Ministerium für Kultus, Jugend und Sport Baden-Württemberg

Landesweit gemeinsam für mehr Bildung und gegen zu viele Pfunde - Ziel: gesunde und starke Persönlichkeiten

Kultusminister Siegfried Schneider und Gesundheitsminister Dr. Otmar Bernhard haben heute in München das "Landesprogramm gute gesunde Schule Bayern" gestartet. Zentrales Ziel des Programms ist es, Schülerinnen und Schülern u.a. durch gesunde Ernährung und Bewegung, nachhaltige Bildung und ein gesundheitsförderliches Schulumfeld zu einem optimalen Bildungserfolg zu verhelfen. mehr

08.07.2008 Pressemeldung Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und Kultus

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EU Kommison: Mit kostenlosem Schulobst gegen Fettleibigkeit

(redaktion/pm) Die Europäische Kommission hat heute vorgeschlagen, in der Europäischen Union ein Programm zur kostenlosen Abgabe von Obst und Gemüse an Schulkinder einzuführen. Die hierfür vorgesehenen Mittel der Europäischen Union in Höhe von jährlich 90 Millionen Euro sollen für den Ankauf von frischem Obst und Gemüse und dessen Verteilung an Schulen verwendet werden, ergänzt durch Mittel derjenigen Mitgliedstaaten, die von diesem Programm Gebrauch machen wollen. Das Programm soll zum Schuljahr 2009/10 anlaufen. mehr

08.07.2008 Artikel

Initiative "Für ein kindergerechtes Deutschland" vorgestellt - Umfrage belegt Zeitmangel

Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen hat am heutigen Dienstag in Berlin die Initiative "Für ein kindergerechtes Deutschland" gestartet. Ziel der Aktion ist, gerechte Startbedingungen für Kinder und Jugendliche auf allen förderalen Ebenen und in sämtlichen Bereichen der Gesellschaft zu etablieren. Die dafür notwendigen Perspektiven, Forderungen und Maßnahmen bündelt der "Nationale Aktionsplan für ein kindergerechtes Deutschland 2005 - 2010" (NAP), zu dem heute eine Zwischenbilanz vorgestellt wird. Dass Kindergerechtigkeit schon heute einen hohen Stellenwert hat, im Alltag jedoch auf viele Hindernisse stößt, belegt eine aktuelle repräsentative Umfrage von Infratest Dimap im Auftrag des Bundesfamilienministeriums, die ebenfalls heute veröffentlicht wird. mehr

08.07.2008 Pressemeldung Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend

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Spielplätze sind wichtig fürs Sozialverhalten

(redaktion/pm) Spielplätze sind notwendig, um Kindern einen ungestörten Aufenthalt im Freien zu ermöglichen und ihnen Gelegenheit zu geben, ihr Sozialverhalten in Spielen mit anderen Kindern zu trainieren, heißt es in einer Entscheidung des Verwaltungsgerichts Koblenz. Die Einrichtung eines Kinderspielplatzes im rheinland-pfälzischen Unkel sei für die Nachbarschaft zumutbar, urteilte das Gericht. mehr

04.07.2008 Artikel

Schule in Bewegung

Die Förderung von gesunden Ernährungs- und Bewegungsgewohnheiten durch die Schule steht im Mittelpunkt des Programms Schule in Bewegung des gemeinnützigen Vereins BildungsCent e.V. Der BildungsCent e.V. ist 2008 im dritten Jahr erfolgreich aktiv in den Bundesländern Sachsen, Thüringen, Bayern, Baden-Württemberg. Mit einer regelmässigen Unterstützung von SchulCoaches, die die Schulen vier Monate lang begleiten und beraten, wurden bislang insgesamt fast 150 verschiedene Projekte an Schulen durchgeführt. mehr

02.07.2008 Pressemeldung BildungsCent e.V.

Wie beeinflusst Schule die psychische Gesundheit von Schülern?

(redaktion/idw) Obwohl Schule eine zentrale Entwicklungsumwelt für Jugendliche ist, liegen nur wenige wissenschaftliche Erkenntnisse zu ihren Einflüssen auf die psychische Gesundheit vor. Hier setzt eine aktuelle Studie der Forschungsgruppe Schulevaluation an der TU Dresden an, indem sie der Frage nachgeht, welche schulischen Risikofaktoren es für emotionale Auffälligkeiten gibt und über welche Prozesse sie die Entwicklung der Jugendlichen beeinflussen. mehr

01.07.2008 Artikel