Hauptschule

Ministerin Sommer: Neues Übergangsverfahren bewährt sich

Landesweit 2.321 Kinder nehmen von heute an bis Mittwoch am Prognose-Unterricht teil. Sie sind von ihren Eltern an einer Realschule oder einem Gymnasium angemeldet worden, obwohl hierfür keine - auch keine eingeschränkte - Empfehlung der Grundschule vorliegt. Insgesamt wechseln in Nordrhein-Westfalen nach den Sommerferien 178.000 Kinder von der Grundschule auf eine weiterführende Schule. 2.321 Kinder, die am Prognose-Unterricht teilnehmen, entsprechen einer Quote von rund 1,3 Prozent. Im Vergleich zum ersten Durchgang in 2007 (3.334 Kinder = 1,76 %) ist damit die Zahl der Anmeldungen zum Prognose-Unterricht deutlich gesunken, und zwar um rund 30 Prozent. mehr

07.04.2008 Pressemeldung Ministerium für Schule und Bildung des Landes Nordrhein-Westfalen

"Rüttel den Rüttgers"

Der Realschullehrerverband NRW "rüttelt den Rüttgers". Unter diesem Motto hat der RLV eine Kampagne gestartet, um auf die Bedrohung der Realschulen in der aktuellen Einheitsschul-Diskussion hinzuweisen. Dazu ist am Samstag, 5. April, eine Website unter der Online-Adresse [www.ruetteldenruettgers.de](http://www.ruetteldenruettgers.de) freigeschaltet worden. Auf ebenso originelle wie eindringliche Weise wird darin gezeigt, dass die Messer gegen die 550 Realschulen in NRW und ihre 350.000 Schüler sowie zehntausende Lehrkräfte gewetzt sind. mehr

05.04.2008 Pressemeldung Realschullehrerverband NRW

Kultusminister Schneider: Musik schafft eine gemeinsame kulturelle Basis

Im Rhythmus und im Sound eine gemeinsame Sprache finden - das ist das Anliegen des Projektes "Power!Percussion", das heute am Donau-Gymnasium Kelheim vorgestellt wurde. Veranstaltet wird das Percussion-Projekt von der Musikvereinigung Kelheim und der Stiftung art 131, die bayernweit künstlerisch-kulturelle Projekte für Schulen anbietet. mehr

04.04.2008 Pressemeldung Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und Kultus

Jetzt reicht es, Frau Sommer!

"Die Landesregierung hat mit dem neuen Schulgesetz alle Register gezogen, damit Gesamtschulen das Leben erschwert wird und das Gymnasium seinen Sonderstatus als Elitekaderschule behält. Dass die Ergebnisse der zentralen Prüfungen, die bindende Grundschulempfehlung und das G8 den Gesamtschulen eher genützt als geschadet haben, können Ministerin Sommer und Staatssekretär Winands nicht verwinden," so erklärt sich Anette Plümpe, Vorsitzende des Landeselternrates der Gesamtschulen in NRW (LER), die neueste Diffamierungskampagne des Schulministeriums in den Ruhrnachrichten. mehr

04.04.2008 Pressemeldung Landeselternrat der Gesamtschulen NW e.V. (LER)

© privat

Gelebte demokratische Schulentwicklung

Die Robert-Bosch-Gesamtschule in Hildesheim/Niedersachsen hat im Dezember vergangenen Jahres den Deutschen Schulpreis 2007 gewonnen. "Bei der Ausgestaltung als Ganztagsschule setzt die Robert-Bosch-Gesamtschule Maßstäbe", hieß es in der Begründung der Jury. Schulleiter Wilfried Kretschmer beschreibt im Interview den Werdegang der Schule von ganz unten bis an die Spitze. mehr

03.04.2008 Artikel

Kein wirklich guter Tag für Bayerns Schülerinnen und Schüler

Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft begrüßt grundsätzlich, dass Klassen kleiner und mehr Lehrerinnen und Lehrer eingestellt werden sollen. "Allerdings lösen die gestern vom Ministerpräsidenten und dem Kultusminister in Aussicht gestellten Gelder die Probleme an den Schulen nicht einmal im Ansatz", so die neu gewählte Vorsitzende der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) in Bayern. mehr

03.04.2008 Pressemeldung GEW Bayern

BLLV begrüßt Schaffung von mehr Lehrerstellen

Die heutige Ankündigung von Kultusminister Schneider, mehr Lehrerstellen zu schaffen, um die Unterrichtsversorgung und den Ausbau von Ganztagsschulen zu sichern, wird vom Bayerischen Lehrer- und Lehrerinnenverband (BLLV) ausdrücklich begrüßt. "Auch der Ankündigung, die Klassenhöchstgrenzen zu senken, stimmen wir zu", erklärte Wenzel. "Sollte die Staatsregierung für die erforderlichen Lehrerstellen richtig Geld in die Hand nehmen, kann der BLLV dies nur gut heißen", erklärte er. Gleichzeitig forderte Wenzel, bei der Umsetzung auf die jeweiligen Besonderheiten der Schulen einzugehen. Brennpunktschulen mit hohem Migrantenanteil oder schwieriger Schülerschaft sollte es beispielsweise erlaubt sein, bei 60 angemeldeten Schülern drei Klassen mit je 20 Schülern zu bilden, anstatt zwei Klassen mit jeweils 30 Schülern. "Dementsprechend müssen dann auch mehr Lehrerstellen zugewiesen werden, damit eine flexible Klassenbildung vor Ort ermöglicht wird." mehr

02.04.2008 Pressemeldung Bayerischer Lehrer- und Lehrerinnenverband (BLLV) e.V.

1021 Lehrerstellen zusätzlich bewilligt

21 Millionen Euro für 1021 Lehrerstellen hat Bayerns Kultusminister Siegfried Schneider in Verhandlungen mit der CSU Fraktion und Finanzminister Erwin Huber für das kommende Schuljahr zusätzlich zum Nachtragshaushalt 2008 erreicht. "Das ist heute ein wichtiger und sehr erfreulicher Tag für die Schülerinnen und Schüler im Freistaat", betonte Minister Schneider. mehr

02.04.2008 Pressemeldung Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und Kultus

Bessere Arbeitsbedingungen für Schulleiter

Der Beruf des Schulleiters wird mehr und mehr zum Stressjob. Vor allem Leiter/innen sogenannter Brennpunktschulen mit mehreren hundert Schülern/innen sind oftmals extremen Belastungen ausgesetzt. "Obwohl viele Schulleiterinnen und -leiter beinahe täglich mit sozialen Problemen konfrontiert sind und intervenieren müssen, um Eskalationen zu vermeiden, müssen sie zusätzlich Unterricht abhalten und sind nicht frei gestellt", kritisierte der Präsident des Bayerischen Lehrer- und Lehrerinnenverbandes (BLLV), Klaus Wenzel. "Viele Schulleiterinnen und -leiter verbringen einen Großteil ihrer Arbeitszeit mit Gesprächen, in denen sie Streit schlichten. Oftmals kommen diese Gespräche mit Schülern und Eltern spontan zustande. Sie kosten nicht nur Energie und Kraft, sondern erfordern ein hohes Maß an Professionalität. Die meisten Schulleiter/innen werden mit der Fülle ihrer Aufgaben nur deshalb fertig, weil sie sich in ihrem Idealismus und Engagement ausbeuten lassen." Der Beruf hat deutlich an Attraktivität eingebüßt, so dass es immer schwieriger wird, frei gewordene Stellen zu besetzen. Besonders schlimm ist die Situation an kleinen Schulen. Schulleiter verfügen dort nicht einmal über eine Verwaltungskraft, führen aber Klassen und sollen allen Erwartungen gerecht werden. mehr

01.04.2008 Pressemeldung Bayerischer Lehrer- und Lehrerinnenverband (BLLV) e.V.

Verwaltungspersonal entlastet die Schulen?

"Die Landesregierung verschweigt in ihrer heutigen Pressemitteilung, dass der Einsatz eines Schulverwaltungsassistenten bzw. einer –assistentin auf den Lehrerstellenbedarf der Schule angerechnet wird", stellt der VBE-Vorsitzende Udo Beckmann klar. "Die Schule, die eine solche Stelle besetzt, verliert damit im Gegenzug ein Drittel einer Lehrerstelle." mehr

31.03.2008 Pressemeldung Verband Bildung und Erziehung, Landesverband NRW