Hauptschule

Unterrichtsausfall auf niedrigem Niveau stabilisiert

Der Unterrichtsausfall in Nordrhein-Westfalens Schulen hat sich auf niedrigem Niveau stabilisiert. Dies geht aus der Unterrichtsausfallstatistik 2007 des Schulministeriums hervor. Danach entspricht der Anteil des ausgefallenen Unterrichts mit 2,6 Prozent weitgehend dem Vorjahresergebnis von 2,4 Prozent. Gegenüber der letzten Untersuchung aus dem Jahr 2005 (4,4%), die noch unter der Vorgängerregierung erhoben wurde, konnte der Unterrichtsausfall um 41% verringert werden. mehr

02.01.2008 Pressemeldung Ministerium für Schule und Bildung des Landes Nordrhein-Westfalen

Aus drei mach zwei

Dreigliedrig, zweigliedrig oder die Schule für alle? Das tradierte dreigliedrige Schulsystem bröckelt in Deutschland bereits gewaltig: In zehn von sechzehn Bundesländern gibt es schon jetzt keine Hauptschule mehr oder ihre Abschaffung ist beschlossene Sache. Die übrigen Länder hingegen, wie etwa Baden-Württemberg, Bayern oder Nordrhein-Westfalen, haben spezielle Programme zur Stärkung der Hauptschule aufgelegt. mehr

02.01.2008 Artikel

Jahresrückblick: Viele Baustellen in der Schulpolitik

"Die Landesregierung hat im ausklingenden Jahr einige schulpolitische Baustellen eröffnet, die sie hoffentlich im kommenden Jahr fertig stellen wird", erklärt Udo Beckmann, Vorsitzender der Lehrergewerkschaft VBE NRW. "Gleichzeitig will sie offensichtlich dringende Baumaßnahmen wie z.B. in der Frage der Schulstruktur nicht einleiten, sondern darauf warten, dass zusammenfällt, was morsch geworden ist." mehr

26.12.2007 Pressemeldung Verband Bildung und Erziehung, Landesverband NRW

Weitere 66 Hauptschulen in NRW nehmen ab Sommer 2008 den Ganztagsbetrieb auf

Der Ausbau der Hauptschulen zu Ganztagshauptschulen geht in die nächste Runde: Noch rechtzeitig vor Weihnachten bekommen weitere 66 Hauptschulen in Nordrhein-Westfalen die Nachricht, dass Ihrem Antrag auf Umwandlung in eine erweiterte Ganztagshauptschule zum 1.8. 2008 entsprochen wird. Damit ist von den Bezirksregierungen als Genehmigungsbehörden in einem ersten Schritt bereits ein Großteil der bisher beantragten Umwandlungen genehmigt worden. Weitere Genehmigungen erfolgen Anfang des kommenden Jahres. mehr

21.12.2007 Pressemeldung Ministerium für Schule und Bildung des Landes Nordrhein-Westfalen

Niedersachsen: Kindergarten bis 2013 beitragsfrei

(bikl.de) Bis zum Jahr 2013 sollen in Niedersachsen alle drei Kindergartenjahre beitragsfrei gestellt werden. Das erklärte der Niedersächsische Ministerpräsident Christian Wulff heute anlässlich der Eröffnung des Instituts für frühkindliche Bildung und Entwicklung (NIFBE) in Osnabrück. Gleichzeitig lobte er die Reform des "hochwertigen, begabungsgerechten und dreigliedrigen Schulsystems" in Niedersachsen. mehr

21.12.2007 Artikel

GEW: Ständige Lehrerreserve ist zu klein

"Bis zu fünf Prozent Unterrichtsausfall sind im selbst ernannten Kinderland Baden-Württemberg ein Skandal. Die CDU/FDP-Landesregierung ist mit dem Versprechen angetreten, die Lernbedingungen zu verbessern. Stattdessen erleben Eltern täglich, dass ihre Kinder früher vor der Haustüre stehen, weil Unterricht nicht vertreten werden kann. Wenn Kultusminister Helmut Rau sich schon damit zufrieden gibt, dass es seit 2005 nicht schlimmer geworden ist, ist das eine Ohrfeige für alle Schülerinnen und Schüler sowie deren Eltern", sagte am Freitag (21.12.07) in Stuttgart Rainer Dahlem, Landesvorsitzender der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW). mehr

21.12.2007 Pressemeldung GEW Baden-Württemberg

Hauptschulen sollen sich selbst schön reden

"Der Ministerpräsident hat entschieden, dass im Vorfeld der Grundschulempfehlungen in ganz Baden-Württemberg Hauptschultage stattfinden sollen", heißt es in dieser Woche in einem Brief an Hauptschulen in der Region Stuttgart. Landesweit sollen die 1.200 Hauptschulen in Baden-Württemberg im Frühjahr 2008 mit Hauptschultagen für ihre Schulart werben. Bei der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) haben sich bereits empörte Schulleiter/innen gemeldet. "Ich weiß nicht, wann der Ministerpräsident zuletzt eine Hauptschule besucht hat. Offenbar glaubt er, dass die Hauptschulen selbst für die sinkenden Übergangsquoten verantwortlich sind und sich dies mit etwas Werbung ändern ließe", so ein Schulleiter. mehr

20.12.2007 Pressemeldung GEW Baden-Württemberg

Weiterer Anstieg bei den Schulabsolventen mit Studienberechtigung im Jahr 2006

2,1 Millionen Abgänger und Absolventen verließen 2006 insgesamt die Schulen in Deutschland, 11.900 bzw. 0,6 % mehr als 2005. Das teilte die Kultusministerkonferenz in ihrer soeben erschienenen jährlichen Schulstatistik mit. Die entsprechende Zahl aus allgemein bildenden Schulen stieg um 3.900 (0,4 %) auf 967.000. Die Zahl der Hauptschulabschlüsse (237.500) und Realschulabschlüsse (395.000) ist um 4.300 (1,8 %) bzw. 3.900 (1,0 %) leicht gesunken. Dagegen erhöhte sich die Zahl der Absolventen mit Hochschul- und Fachhochschulreife um 14.200 (5,8 %) auf 258.000. Die beruflichen Schulen verließen 2006 insgesamt 1.147.700 Schülerinnen und Schüler, das waren 8.000 (0,7 %) mehr als im Vorjahr. Darunter waren 157.000 mit Hochschul- bzw. Fachhochschulreife, 1.300 (0,9 %) mehr als im Vorjahr. mehr

20.12.2007 Pressemeldung Sekretariat der Ständigen Konferenz der Kultusminister der Länder

Niedrigste Hamburger Schulabbrecherquote seit 1996

Bildungssenatorin Alexandra Dinges-Dierig hat heute die Vorstellung der Jahresbilanz des Hamburger Ausbildungsmarkts 2007 zum Anlass genommen, auf die neuen, deutlich gesunkenen Zahlen von Schulabbrechern in Hamburg zu verweisen: Mit 10,3 Prozent ist die Quote der Schulentlassenen ohne Hauptschulabschluss so niedrig wie seit 11 Jahren nicht mehr. 2001 hatte sie mit 12,5 Prozent ihren bisher höchsten Wert in Hamburg erreicht. mehr

19.12.2007 Pressemeldung Behörde für Schule und Berufsbildung (BSB)

Parlamentarischer Staatssekretär Dr. Hermann Kues: "Wir wollen die Quote der Schulabbrecher bis 2010 halbieren"

Das Modellprogramm "Schulverweigerung - Die 2. Chance" des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend ist bereits im ersten Jahr ein Erfolg: Bislang haben fast 1800 Mädchen und Jungen, die über längere Zeit nicht mehr zur Schule gingen, das Projekt genutzt, um einen Abschluss zu schaffen. mehr

19.12.2007 Pressemeldung Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend