Hauptschule

GEW: Kürzungen beim Förderunterricht zurück nehmen

Die Bildungsgewerkschaft GEW macht sich für eine sachliche und differenzierte Analyse und Diskussion der PISA-Ergebnisse stark. "Wem die Interpretationen der OECD nicht passen, der findet in der Studie genug Material, das sich für die Verbesserung unserer Schulen nutzen lässt. Wer aus den Vergleichsstudien lernen will, muss sich mit den Ergebnissen sorgfältig befassen, anstatt mit pauschalen Attacken die wichtigen internationalen Vergleichsstudien als unseriös zu diffamieren", sagte am Dienstag (18.12.07) in Stuttgart Rainer Dahlem, Landesvorsitzender der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) anlässlich der Landtagsdebatte über internationale Vergleichsstudien. mehr

18.12.2007 Pressemeldung GEW Baden-Württemberg

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Wozu ein Hauptschulabschluss ohne Hauptschule?

Von Valentin Merkelbach Als 2005 der zweite PISA-Ländervergleich veröffentlicht wurde, waren es diesmal nicht die Südländer Bayern und Baden-Württemberg, auf die sich die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit richtete, sondern die drei ostdeutschen Länder Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen mit ihren Systemen ohne eigenständige Hauptschule, die sich unter dem Aspekt "soziale Auslese" und "Risikogruppe" als überraschend erfolgreich präsentierten. Seitdem stellt sich auch unter den Gegnern jeglicher Strukturveränderung die Frage, ob nicht wenigstens die Reduktion der Schulformen von vier auf drei oder zwei das deutsche Schulsystem im internationalen Leistungsvergleich aus seinem Mittelmaß herausführen könnte. Dabei geriet die Hauptschule ins Visier, die es in den drei ostdeutschen Ländern nur kurze Zeit nach der Wende gegeben hat und die in den übrigen Ländern immer mehr zur Problemschule geworden ist. Auch wenn man sie mit immer neuen Fördermaßnahmen zu retten versucht, sie verliert bei Eltern rapide an Akzeptanz, weil der Abschluss dieser Schulform kaum noch eine Perspektive bietet für einen erfolgreichen Einstieg ins Berufsleben. mehr

18.12.2007 Artikel

VBE fragt: Wieso gibt es keine Technische Hauptschule, wieso keine mit Kochen, Kunst oder Sport als Hauptfach?

Während man sich eine Realschule oder das Gymnasium aussuchen kann, *muss* ein Hauptschüler diese Schule besuchen. Dieser Umstand führt zu kei­ner Stei­ge­rung der Attraktivität der zurzeit ziemlich unbeliebten Schulart. Der Verband Bildung und Erziehung (VBE) Baden-Würt­temberg spricht sich in dem vom Landesvorstand mehrheitlich angenommenen Arbeitspa­pier "Schu­le neu denken" für eine flexible Öffnung des starren Systems aus und damit für den behut­sa­men, suk­zessiven Um­bau der Bildungslandschaft - weg von der zementierten Dreigliedrig­keit nach vier Jahren Grundschule hin zu einer längeren Zeit gemeinsamen Lernens, bis hin zu einer "Gemein­schafts­schu­le" - zunächst bevorzugt an den Standorten, wo es alle Betei­lig­ten so wollen. mehr

16.12.2007 Pressemeldung Verband Bildung und Erziehung, Landesverband Baden-Württemberg

Philologenverband Baden-Württemberg (PhV BW): Heftiger Protest gegen finanzielle Kürzungen im Bereich der Lehrerfortbildung

- Aus Bildungsstudien weitere konstruktive und praxisorientierte Konsequenzen ziehen! - G8-Ganztagsbetrieb erfordert erhebliche Investitionen in Schulgebäude und Turnhallen - Schluss mit Schulstrukturdebatten – Energie auf Weiterentwicklung der Schularten konzentrieren mehr

14.12.2007 Pressemeldung Philologenverband Baden-Württemberg

Ohne Hauptschule ein aufstiegsorientiertes Bildungsangebot

(bikl.de) Auch in Rheinland-Pfalz wird es in Zukunft keine Hauptschulen mehr geben. Damit existiert diese Schulform bald in zehn von sechzehn Bundesländern nicht mehr. Neben dem Gymnasium und der Integrierten Gesamtschule (IGS) soll es in Rheinland-Pfalz ab 2009 nur noch die so genannte Realschule plus geben. Im Interview erläutert die rheinland-pfälzische Kultusministerin Doris Ahnen das neue Modell. mehr

14.12.2007 Artikel

Kultusminister Siegfried Schneider freut sich über hohe Resonanz bei Schülermentorenprojekt "Mentor Sport nach 1" - mehr Bewegungsangebote an bayerischen Schulen

Bayerns Kultusminister Siegfried Schneider ist mit dem erfolgreichen Start des Schülermentorenprojekts "Mentor Sport nach 1" hoch zufrieden. "Ich freue mich über die hervorragende Resonanz, die das Projekt innerhalb kürzester Zeit erfahren hat; das erste Hundert ist voll", sagte Schneider bei einer Vorstandssitzung der Bayerischen Fördergemeinschaft für Sport in Schule und Verein. Seit dem Start im September 2007 haben 100 bayerische Schulen das Schülermentorenprogramm eingerichtet. Über 600 Schülerinnen und Schüler ermöglichen ihren Mitschülerinnen und Mitschülern in den Pausen, in Freistunden und am Nachmittag frei und selbstorganisiert Sport zu treiben. mehr

13.12.2007 Pressemeldung Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und Kultus

Deutsche Bahn bietet Hauptschulen in Bayern intensive Zusammenarbeit an

Zunächst einmal rund 15 bayerischen Hauptschulen im Süden Bayerns bietet die Deutsche Bahn AG eine Kooperation an, durch die sich die Schülerinnen und Schüler über die vielfältigen Berufsmöglichkeiten im Umfeld der Deutschen Bahn und Einstiegsmöglichkeiten in das Berufsleben. Eine Ausweitung der beteiligten Hauptschulen in die Zusammenarbeit Bahn und Kultusministerium auf Nordbayern wird angestrebt. mehr

13.12.2007 Pressemeldung Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und Kultus

Schulministerin Barbara Sommer zeichnet die landesweit besten Schulklassen in Mathematik, Deutsch und Englisch aus

Schulministerin Barbara Sommer hat heute die erfolgreichsten Klassen bei den diesjährigen Lernstandserhebungen ausgezeichnet. "Damit würdigen wir besondere Leistungen von Schülerinnen und Schülern sowie die engagierte Arbeit ihrer Lehrerinnen und Lehrer", sagte sie. Erfolgreiche Schulen sollen in ihrer Arbeit bestärkt werden, und es werde ein Anreiz gesetzt, in allen Klassen gute Ergebnisse zu erreichen. Barbara Sommer: "Viele Schulen in unserem Land leisten hervorragende Arbeit. Dies sollte auch öffentlich anerkannt werden." mehr

12.12.2007 Pressemeldung Ministerium für Schule und Bildung des Landes Nordrhein-Westfalen

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didacta 2008

"Die Schulstruktur ist nicht entscheidend"

In wenigen Wochen endet die Amtszeit des Berliner Senators Prof. Dr. Jürgen Zöllner als Präsident der Kultusministerkonferenz. Wir wollten von ihm wissen, vor welchen bildungspolitischen Aufgaben Deutschland gegenwärtig steht. mehr

11.12.2007 Artikel

Seit 30 Jahren finden Adventskonzerte im Weißen Saal zu Gunsten der Weihnachtsaktion "Hilfe für den Nachbarn" statt

Das 30. Adventkonzert im Weißen Saal zu Gunsten der Weihnachtsaktion "Hilfe Für Nachbarn" findet am (9. Dezember) in Stuttgart im Neuen Schloss statt. Die Konzertreihe geht zurück auf eine gemeinsame Initiative der Ministerin a.D. Dr. Marianne Schultz-Hector, des langjährigen Landtagsabgeordneten Peter Wetter und des Geschäftsführers der Südwestdeutschen Konzertdirektion Michael Russ. Über 150 Ensembles und über 7 000 Schülerinnen und Schüler zeigten in den vergangenen 30 Jahren vor über 10 000 Gästen ihr Können. mehr

07.12.2007 Pressemeldung Ministerium für Kultus, Jugend und Sport Baden-Württemberg