Hauptschule

Gemeinsamer Unterricht an Haupt- und Realschulen untaugliches Mittel zur Rettung von Schulstandorten!

Der Verband Deutscher Realschullehrer Niedersachsen (VDR) sieht in den jetzt vom Kultusministerium vorgelegten Erlassentwürfen für die Arbeit in Haupt- und Realschulen ein untaug­liches Mittel zur Rettung von Schulstandorten. Diese Erlasse, die als Allheilmittel gemeinsamen Unterricht für Haupt- und Realschüler bis Klasse 8 oder auf Antrag sogar bis Klasse 10 ermöglichen, helfen nicht. "Sie werden zur Folge haben, dass sich der Run zum Gymnasium, oder sagen wir besser zur 'gymnasialen Volksschule', massiv verstärkt", so Manfred Busch, VDR-Landesvorsitzender. mehr

24.01.2010 Pressemeldung Verband Reale Bildung

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"Der Ausbau der Kinderbetreuung ist unterfinanziert"

(redaktion) "Bund und Länder müssen endlich erkennen, dass der Ausbau der Kinderbetreuung unterfinanziert ist": Im Themendienst 1 zur didacta 2010 erklärt die Präsidentin des Deutschen Städtetages, Petra Roth, warum die Städte das ehrgeizige Ziel, allen Kleinkindern ab 2013 einen Betreuungsplatz zu garantieren, nicht aus eigener Kraft erreichen können. Die ganze Themenfacette der didacta, die vom 16. bis 20. März 2010 in Köln stattfindet, wird in diesem Themendienst beleuchtet: vom Kindergarten bis hin zur lebenslangen Weiterbildung. mehr

22.01.2010 Artikel

Heister-Neumann: "Berufsorientierter Bildungsweg wird gestärkt" Verzahnung mit dem berufsbildenden Schulwesen

Im Juni 2009 hat der Landtag mit der Änderung des Schulgesetzes die Stärkung der Berufsorientierung der Haupt- und Realschulen beschlossen. Kultusministerin Elisabeth Heister-Neumann teilte mit, dass die Entwürfe zur Umsetzung in der Anhörung sind. "Mit der Stärkung der Berufsorientierung sichern wir die Zukunftschancen unserer Kinder. Der berufsorientierte Weg zur Ausbildung oder zum Studium wird durch die Verzahnung der Hauptschulen mit den berufsbildenden Schulen und der Profilbildung an den Realschulen weiter ausgebaut. Es gilt: Kein Abschluss ohne Anschluss", sagte Heister-Neumann. mehr

22.01.2010 Pressemeldung Niedersächsisches Kultusministerium

Kleine Klassen?

"Die Ankündigung des Ministerpräsidenten, für kleinere Klassen sorgen zu wollen, freut Lehrerinnen und Lehrer natürlich", kommentiert der VBE-Vorsitzende Udo Beckmann. "Die Landesregierung sollte damit gleich anfangen und noch vor der Landtagswahl einen entsprechenden Stufenplan vorlegen." mehr

21.01.2010 Pressemeldung Verband Bildung und Erziehung, Landesverband NRW

Kultusminister Spaenle: SPD hat Interview nicht richtig gelesen

"Die Hauptschule ist eine zentrale Basis des differenzierten Bildungswesens in Bayern, an der die Schüler stark berufsorientiert ausgebildet werden und hohe Leistungen erreichen". Mit dieser Aussage weist Bayerns Kultusminister Dr. Ludwig Spaenle den Vorwurf des SPD-Politikers Hans-Ulrich Pfaffmann zurück, dass Dr. Spaenle behauptet habe, die Hauptschule sei ein Angebot, das sich speziell an Migranten richtet. mehr

20.01.2010 Pressemeldung Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und Kultus

Hauptschule als Restschule für Migranten?

Der Vorsitzende des Bildungsausschusses im Bayerischen Landtag, Hans-Ulrich Pfaffmann, weist das Ansinnen von Kultusminister Ludwig Spaenle zurück, die Hauptschule als "spezielles Angebot für Migranten" aufrecht zu erhalten. mehr

20.01.2010 Pressemeldung Sozialdemokratische Partei Deutschlands

Neue Werkrealschule sorgt nicht für Trendwende

"Die von Kultusminister Helmut Rau im Dezember 2008 angepriesene neue Werkrealschule als Lösung für die Krise des gegliederten Schulsystems wird von den Eltern nicht akzeptiert. Die Übergangsquoten auf die Hauptschule gehen weiter zurück", sagte am Dienstag (19.01.) in Stuttgart Doro Moritz, Landesvorsitzende der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW). mehr

19.01.2010 Pressemeldung GEW Baden-Württemberg

Übergänge auf weiterführende Schulen zum Schuljahr 2009/10: Gymnasien überspringen 40-Prozent-Hürde

Bei den Übergängen von den Grundschulen des Landes auf weiterführende Schulen hat sich der Abwärtstrend bei den Hauptschulen ebenso wie der Aufwärtstrend bei den Gymnasien weiter fortgesetzt, dies aber recht moderat. Wie das Statistische Landesamt mitteilt, wechselten zum Schuljahr 2009/10 von den gut 107 100 Viertklässlern1) an den Grundschulen in Baden-Württemberg 24,6 Prozent auf eine Hauptschule; dies waren 0,5 Prozentpunkte weniger als im Vorjahr. Die Realschulen blieben mit 34 Prozent genau auf Vorjahresniveau. Dagegen nahm die Übergangsquote bei den Gymnasien noch einmal leicht zu auf 40,2 Prozent (Vorjahr 39,7 Prozent). mehr

19.01.2010 Pressemeldung Statistisches Landesamt Baden-Württemberg

Zusammenspiel von Hallenbad und Schule: umweltfreundliche Alternative für Altbau

Schulfrust statt Lernlust? Bei Schulgebäuden, die älter als 30 Jahre sind, kann dieses Gefühl bei den Pennälern schon aufkommen. Denn der Zahn der Zeit nagt an diesen Gebäuden und lässt Fensterrahmen und Fassaden alt aussehen. Zudem wird viel Strom und Wärme vergeudet und führt die Schulen zu hohen Ausgaben bis hin zu Überlegungen zum Abriss. Eine umweltfreundliche Alternative steht jetzt dem Schul- und Sportzentrum in Lohr am Main bevor: Modernisierung mit dem Ziel 80 Prozent weniger Energieverbrauch und nahezu Passivhausstandard. Die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) unterstützt die Planung des Vorhabens mit 125.000 Euro. Heute hat DBU-Abteilungsleiter Umwelttechnik, Dr. Wulf Grimm, das Bewilligungsschreiben an den Vorsitzenden des Zweckverbandes Schul- und Sportzentrum Lohr und Ersten Bürgermeister der Stadt, Ernst Prüße, übergeben. mehr

18.01.2010 Pressemeldung Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU)

Grippewelle führte zu höherem Krankenstand

"Die so genannte Schweinegrippe hat unsere Schulen und Schulaufsichtsbehörden vor große Herausforderungen gestellt. Dank des großen Engagements von Schulleitungen und Lehrkräften war es möglich den Vertretungsumfang deutlich zu steigern und den erhöhten Krankenstand durch die Grippewelle abzufedern", sagte Kultusminister Helmut Rau MdL anlässlich der Veröffentlichung der Stichprobenerhebung zum Unterrichtsausfall. mehr

18.01.2010 Pressemeldung Ministerium für Kultus, Jugend und Sport Baden-Württemberg