Hochschulzugang

Insbesondere Frauen zieht es zum Studium von Ost nach West

Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, schrieben sich im Jahr 2004 an den Hochschulen im früheren Bundesgebiet deutlich mehr Studierende aus den neuen Bundesländern ein als umgekehrt. Insgesamt lag nach den aktuell vorliegenden Zahlen der Wanderungssaldo der neuen Länder bei - 28 000. Insbesondere Frauen, die ihre Schulausbildung in den fünf neuen Ländern absolviert haben, zieht es zum Studium an Hochschulen im früheren Bundesgebiet: Bei den Studenten ergab sich in den neuen Ländern ein Wanderungssaldo von - 7 000, bei den Studentinnen von - 21 000. mehr

31.07.2006 Pressemeldung Statistisches Bundesamt (DESTATIS)

BAföG-Daten 2005 unterstreichen Notwendigkeit des Ausbaus der staatlichen Studienfinanzierung

"Das Erfolgsmodell BAföG belegt, dass eine staatliche Studienfinanzierung auch künftig unabdingbar ist und durch eine marktbasierende nicht ersetzt werden kann", kommentierte der Generalsekretär des Deutschen Studentenwerks, Achim Meyer auf der Heyde, die heute vom Statistischen Bundesamt vorgelegten BAföG-Daten 2005. mehr

17.07.2006 Pressemeldung Deutsches Studierendenwerk

Bessere Ausbildung für Berufsschullehrer

(bikl/idw) Den beruflichen Schulen in Deutschland fehlt es an hinreichend ausgebildeten Lehrkräften. Die Studiengänge an den Hochschulen decken nur etwa die Hälfte des Lehrerbedarfs ab - die übrigen Kräfte sind Seiten- oder Direkteinsteiger. Mehr als ein Drittel der Lehrkräfte an beruflichen Schulen gewerblich-technischer Fachrichtungen unterrichten zudem in Schulzweigen, die nicht zu einem Berufsabschluss führen und auf die sie fachlich-inhaltlich nicht vorbereitet sind, etwa im Berufsvorbereitungsjahr. Die Folge: Es mangelt an gut ausgebildetem Lehrernachwuchs. Und: Für einzelne Berufsfelder fehlen Ausbildungsmöglichkeiten gänzlich. mehr

14.07.2006 Artikel

"Länder in der Verantwortung!"

Die Präsidentin der Hochschulrektorenkonferenz (HRK), Professor Dr. Margret Wintermantel, kommentierte heute die Entscheidung des Bundestages zur Reform des Föderalismus: "Es ist sicherlich gut, dass die Kompetenzen von Bund und Ländern nun weitgehend entflochten werden." Den Wegfall des Kooperationsverbotes bewertete sie positiv: "Unsere Argumente haben offenbar überzeugt!" mehr

30.06.2006 Pressemeldung Hochschulrektorenkonferenz

HRK-Plenum zur Zukunft der ZVS:

"Ein modernes Zulassungsverfahren erfordert eine moderne Serviceeinrichtung für Bewerber und Hochschulen. Das ist die Position der Hochschulen zur Zukunft der ZVS." Mit diesen Worten fasste die Präsidentin der Hochschulrektorenkonferenz (HRK), Professor Dr. Margret Wintermantel, die Aussprache des HRK-Plenums am heutigen Dienstag in Bonn zusammen. Das Plenum befasste sich mit dem derzeitigen Diskussionsstand zwischen HRK und Kultusministerkonferenz (KMK) zur Neugestaltung der ZVS (Zentralstelle für die Vergabe von Studienplätzen). mehr

30.05.2006 Pressemeldung Hochschulrektorenkonferenz

Föderalismusreform im Bildungsbereich: Experten fordern Veränderungen

(hib/SUK) Teils massive Kritik an den Plänen der Koalition äußerten Sachverständige am Montagvormittag während der Anhörung zur Föderalismusreform im Bildungsbereich. "Keine Föderalismusreform ist besser als diese", lautete das Fazit von Christian Bode, Generalsekretär des DAAD in Bonn. mehr

29.05.2006 Pressemeldung Deutscher Bundestag

Audiobotschaft von Ministerpräsident Roland Koch zur geplanten Einführung von Studienbeiträgen auch in Hessen

In einer Audiobotschaft hat sich der Hessische Ministerpräsident Roland Koch an die hessischen Studentinnen und Studenten und an alle gewandt, die sich für die Diskussion um die Einführung von Studiengebühren auch in Hessen interessieren. mehr

26.05.2006 Pressemeldung Hessisches Ministerium für Wissenschaft und Kunst

Vereinbarungen zur Förderung der Partnersprachen

Eine Bilanz der bisherigen Arbeit sowie weitere Vereinbarungen zur Förderung der jeweiligen Partnersprachen Deutsch und Französisch standen im Mittelpunkt eines Treffens hochrangiger Schulpolitiker beider Länder am Donnerstag in Straßburg. Diese zweite Begegnung fand auf Einladung des Ministers für Erziehung, Hochschulbildung und Forschung der Französischen Republik, Gilles de Robien, und in Anwesenheit des Bevollmächtigten der Bundesrepublik Deutschland für kulturelle Angelegenheiten im Rahmen des Vertrages über die Deutsch-Französische Zusammenarbeit, Ministerpräsident Peter Müller, statt. Die Kultusministerkonferenz war durch den Vizepräsidenten Minister Jürgen Schreier vertreten. mehr

11.05.2006 Pressemeldung Sekretariat der Ständigen Konferenz der Kultusminister der Länder

DHV sieht Hochschulpakt 2020 in der "Föderalismusfalle"

"Die Hochschulen drohen in den nächsten fünf bis zehn Jahren zu ersticken. Sie bedürfen dringend staatlicher Hilfe", erklärte der Präsident des Deutschen Hochschulverbandes, der Kölner Völkerrechtler Professor Dr. Bernhard Kempen. Die derzeitige Lage der Hochschulen sei durch folgende Faktoren gekennzeichnet: Nahezu 50 Prozent aller Studiengänge seien zulassungsbeschränkt – mit zunehmender Tendenz. In den nächsten Jahren seien zusätzlich mindestens eine halbe Million Studierende zu erwarten. Hinzu komme, daß ein doppelter Abiturjahrgang in die Hochschulen dränge. Gleichzeitig würden durch die Umgestaltung auf Bachelor-/Masterstudiengänge zusätzliche Ressourcen in Anspruch genommen. "Wenn nichts Durchgreifendes passiert, saufen die Hochschulen in den nächsten Jahren schlichtweg ab. Dann war die hoffnungsvoll gestartete Exzellenz-Initiative nur noch ein letztes Aufbäumen vor dem Erstickungstod", sagte Kempen. mehr

11.05.2006 Pressemeldung Deutscher Hochschulverband (DHV)

Niedersachsen-Studienbeitragsdarlehen

Der Niedersächsische Minister für Wissenschaft und Kultur Lutz Stratmann hat am (heutigen) Dienstag das zinsgünstige "Niedersachsen-Studienbeitragsdarlehen" zusammen mit der landeseigenen NBank und Vertretern der Landeshochschulkonferenz (LHK) vorgestellt. mehr

02.05.2006 Pressemeldung Niedersächsisches Ministerium für Wissenschaft und Kultur