Individuelle Förderung

Kein Klassen-Kampf an Grundschulen!

Die kürzlich durchgeführte VBE-Umfrage zur Größe der Eingangsklassen an Grundschulen hat belegt, dass dort im kommenden Schuljahr zahlreiche Klassen mit mehr als 30 Kindern gebildet werden sollen. Aufgrund der vielen Rückmeldungen hat das Schulministerium mit Erlass vom 22. April 2008 klargestellt, dass die Bildung von Eingangklassen mit mehr als 30 Kindern nicht zulässig ist. Ausdrücklich ist in diesem Erlass aber von den Eingangsklassen die Rede. Die Obergrenze für die Klassenbildung an Grundschulen liegt aber für alle Jahrgangsstufen bei 30. mehr

07.05.2008 Pressemeldung Verband Bildung und Erziehung, Landesverband NRW

© kmk

"Wir wollen, dass Kinder und Jugendliche ihre Fähigkeiten besser ausschöpfen können"

Als "Einstieg zu längerem gemeinsamen Lernen und individueller Förderung unserer Kinder" hat Schleswig-Holsteins Bildungsministerin Ute Erdsiek-Rave im vergangenen Jahr die Umsetzung des neuen Schulgesetzes bezeichnet, das die Umwandlung der Gesamtschulen in Gemeinschaftsschulen und die Einführung von Regionalschulen vorsieht. Warum in Schleswig-Holstein also bald keine Gesamtschulen mehr existieren werden und warum Hauptschüler auf den neuen Schularten besser gefördert werden können, erklärt sie im folgenden Interview. mehr

07.05.2008 Artikel

GEW fordert Sofortprogramm: Keine Grundschulklasse über 30!

Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) fordert ein Sofortprogramm für die Einstellung von zusätzlich 400 Lehrkräften an den Grundschulen in NRW. In keiner Klasse, nicht nur in den Eingangsklassen, sollen dort mehr als 30 Schülerinnen und Schüler lernen. Nach Informationen der Gewerkschaft führt derzeit die Bildung kleiner Schulanfängerklassen, wie ministeriell vorgegeben, dazu, dass die Klassengrößen in den Folgejahrgängen zwei bis vier stark ansteigen, weil die Lehrerversorgung an den Grundschulen insgesamt zu knapp bemessen ist. mehr

07.05.2008 Pressemeldung GEW Nordrhein-Westfalen

Scheidender Kultusminister zieht positive Bilanz

Der morgen aus dem Amt scheidende Thüringer Kultusminister Prof. Dr. Jens Goebel (CDU) zieht nach knapp vierjähriger Amtszeit eine positive Bilanz: "Wir haben es geschafft, die für den Freistaat wichtigen Zukunftsbereiche Frühkindliche Bildung, Schule, Hochschule und Forschung weiter voranzubringen. Die Kulturfinanzierung wurde auf eine solide Basis gestellt." mehr

07.05.2008 Pressemeldung Thüringer Kultusministerium

VBE: Öffentliches Schulwesen muss Nachhilfe verzichtbar machen

"Gegen ein Tutorenprinzip an Schulen, bei dem ältere Schüler jüngere unterstützen, ist grundsätzlich nichts einzuwenden", kommentiert Udo Beckmann, Vorsitzender des VBE NRW, den Vorschlag des Ministeriums zur Organisation von Nachhilfe. "Wer aber die individuelle Förderung nicht nur als Floskel im Schulgesetz verstehen will, muss dafür sorgen, dass die Schulen keine Nachhilfe anbieten müssen, sondern sie vermeiden können." mehr

05.05.2008 Pressemeldung Verband Bildung und Erziehung, Landesverband NRW

"VERA 3" startet erstmals an Grundschulen

Knapp 20.000 Drittklässler an den 425 Brandenburger Grundschulen werden morgen, den 06. Mai, und am Donnerstag, den 08. Mai, erstmals die bundesweiten Vergleichsarbeiten der Jahrgangsstufe 3 ("VERA 3") schreiben. Bildungsminister Holger Rupprecht begrüßte das neue Instrument, um Schülerleistungen zu vergleichen. "Die Ergebnisse der nationalen und internationalen Schulleistungsstudien wie IGLU und PISA bestärken uns darin, allen Kindern gute und gleichberechtigte Bildungschancen zu bieten", so Rupprecht. "Vergleichsarbeiten sind ein gutes Instrument, das Leistungsvermögen von einzelnen Kindern und Klassen mit allgemein gültigen Qualitäts- und Leistungsstandards für Grundschulen zu vergleichen und sie bieten Lehrkräften und Schulleitungen die Chance, konkret nach besseren Möglichkeiten der gezielten Förderung für ihre Schülerinnen und Schüler zu suchen." mehr

05.05.2008 Pressemeldung Ministerium für Bildung, Jugend und Sport des Landes Brandenburg

Initiative gegen Sitzenbleiben: Vertreter der Lehrerorganisationen und Schulministerin Barbara Sommer starten eine Initiative zur Reduzierung der Zahl der Sitzenbleiber

Vertreter der nordrhein-westfälischen Lehrerorganisationen und das Ministerium für Schule und Weiterbildung Nordrhein-Westfalen sind übereingekommen, eine gemeinsame Initiative zur Reduzierung der Sitzenbleiberquote auf den Weg zu bringen. Dazu haben heute Schulministerin Barbara Sommer, Udo Beckmann (VBE NRW), Andreas Meyer-Lauber (GEW NRW), Peter Silbernagel (Philologen-Verband NRW) und Monika Straub (Verein katholischer deutscher Lehrerinnen NRW) eine "Gemeinsame Erklärung" unterzeichnet. Die Unfallkasse NRW ist Partner der Initiative "Gütesiegel Individuelle Förderung" und unterstützt in diesem Rahmen auch die Initiative gegen das Sitzenbleiben. mehr

29.04.2008 Pressemeldung Ministerium für Schule und Bildung des Landes Nordrhein-Westfalen

Legasthenie – medizinisch anerkannt, pädagogisch in Frage gestellt?

Weltweit sind ca. 4-5% der Menschen von einer Legasthenie (Lese-Rechtschreibstörung) betroffen. Das Störungsbild ist in der "Internationalen Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme" (ICD-10) dokumentiert. Zur Diagnostik hat die Deutsche Gesellschaft der Kinder- und Jugendpsychiater (DGKJP) Leitlinien verfasst. mehr

29.04.2008 Pressemeldung

Klassenbildung in der Grundschule

Mit Pressedienst vom Dienstag, den 22.04.08, hatte der VBE als Ergebnis seiner landesweiten Umfrage an den Grundschulen die Öffentlichkeit darauf aufmerksam gemacht, dass es an vielen Schulen in NRW zu einer Klassenbildung mit über 30 Schülerinnen und Schülern kommt. mehr

24.04.2008 Pressemeldung Verband Bildung und Erziehung, Landesverband NRW

VBE – Umfrage zeigt: Eingangsklassen an Grundschulen häufig zu groß

Die Landesregierung hat das Recht auf individuelle Förderung im Schulgesetz verankert. Das war aus Sicht des VBE eine richtige Entscheidung. Allerdings stimmen die Rahmenbedingungen nicht. mehr

22.04.2008 Pressemeldung Verband Bildung und Erziehung, Landesverband NRW