Individuelle Förderung

Kinder individuell fördern: Ein Praxis-Ratgeber für die Grundschule

Ob in der Schulpraxis, in der Wissenschaft oder der Bildungspolitik: Individuelle Förderung von Schülern ist in aller Munde. Angesichts einer Fülle an Erwartungen und Konzepten wird zunehmend unklar, was der Begriff meint. Dagegen steuert Kinder individuell fördern (Cornelsen Verlag Scriptor) an: Der Band aus der "Lehrer-Bücherei: Grundschule" formuliert konkret, was unter Förderung zu verstehen ist, welche Ziele damit verbunden und wo Grenzen zu ziehen sind. mehr

25.03.2008 Pressemeldung Cornelsen Verlag GmbH

VDP spricht sich für Reform des Schulwesens aus

Der Bundesverband Deutscher Privatschulen e.V. spricht sich angesichts der anhaltenden Diskussion um die dreigliedrige Schulform für eine generelle Reform des Bildungssystems zu mehr Vielfalt aus. "Die derzeitige Debatte um eine Erneuerung des dreigliedrigen Schulsystems geht unserer Ansicht nach in die falsche Richtung", erklärt VDP-Präsident Michael Büchler. "Wichtiger als die Debatten um das Für und Wider von Gesamtschulen ist eine bedarfsgerechte Schülerförderung. Der damit verbundene Freiraum der Schulen ist unabdingbare Voraussetzung für ein international wettbewerbsfähiges Schulwesen." So müssten Schulen in der Lage sein, bei einheitlichen Abschlussstandards selbst entscheiden zu können, auf welchem pädagogischen Weg sie zu diesem Ziel gelangten. "Eine solche konzeptionelle Eigenständigkeit kann zur Reform der jeweiligen Schulform zugunsten einer Gesamtschule führen", so Büchler. "Genauso gut kann es aber aufgrund einer individuellen Schwerpunktlegung zu einer bewussten Entscheidung für das dreigliedrige Schulsystem kommen." Beides sei vor dem Hintergrund einer generellen Erneuerung des Bildungswesens zu mehr Eigenständigkeit von Schulen wünschenswert. mehr

19.03.2008 Pressemeldung Verband Deutscher Privatschulverbände (VDP) e.V.

Gesetzentwurf lässt noch Fragen offen

"Die heute vom Ministerium für Bildung, Wissenschaft, Jugend und Kultur vorgestellten Eckdaten für ein "zukunftsfähiges Bildungssystem" lassen noch einige Fragen offen", stellte der Vorsitzende der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft Rheinland-Pfalz (GEW), Tilman Boehlkau, vor der Presse fest. mehr

11.03.2008 Pressemeldung GEW Rheinland-Pfalz

Lust auf lebenslanges Lernen machen

"Kindern und Jugendlichen muss Lust auf lebenslanges Lernen gemacht werden." Dafür hat sich der Präsident des Bayerischen Lehrer- und Lehrerinnenverbandes (BLLV), Klaus Wenzel, anlässlich der heute und morgen stattfindenden Bezirksdelegiertenversammlung des BLLV im niederbayerischen Bad Gögging ausgesprochen. mehr

09.03.2008 Pressemeldung Bayerischer Lehrer- und Lehrerinnenverband (BLLV) e.V.

Hamburg setzt in der KMK größere Flexibilisierung der 265 Wochenstunden im Gymnasium durch

Hamburg hat in der gestern in Berlin zu Ende gegangenen 321. Plenarsitzung der Kultusministerkonferenz (KMK) durchgesetzt, dass es künftig eine weitergehende Möglichkeit der Flexibilisierung der 265 Wochenstunden im gymnasialen Bildungsgang gibt. mehr

07.03.2008 Pressemeldung Behörde für Schule und Berufsbildung (BSB)

Experten fordern mehr Musik und Kunst an den Schulen

(bkl/pm) Die Expertenkonferenz "Schule ist mehr als PISA", veranstaltet von der ZEIT-Stiftung, hat heute die "Hamburger Erklärung" veröffentlicht, in der sie unter anderem mehr Musik, Kunst, Theater und Sport an den Schulen einforderte. mehr

07.03.2008 Artikel

Realschullehrerverband für kleinere Klassen

Der Verband Deutscher Realschullehrer Niedersachsen (VDR) fordert für die Realschulen kleinere Klassen. "Klassengrößen von 32 oder gar 33 Schülerinnen und Schülern sind auch in Realschulen unpädagogisch und erschweren das Lernen ungemein", so Manfred Busch, VDR-Landesvorsitzender. mehr

06.03.2008 Pressemeldung Verband Reale Bildung

Landeselterninitiative für Bildung legt Positionspaier zum achtjährigen Gymnasium vor

Viele Eltern im Saarland sorgen sich wegen einer unzureichenden Schulbildung sowie schlechteren Zukunftschancen ihrer Kinder. Virulent ist diese Sorge bei Eltern, deren Kinder das achtjährige Gymnasium (G 8) besuchen. Denn die Verkürzung der Schulzeit hat unbestreitbar die Atmosphäre des Bewährungsdrucks an Schulen hochgeschraubt und zu hoher Arbeitsbelastung sowie enormen Leistungsanforderungen geführt, in vielen Fällen verbunden mit gesundheitlichen Problemen bei Kindern. Kinderpsychologen sprechen über ein Ansteigen ihrer Patienten aus dem G 8. mehr

05.03.2008 Pressemeldung Landeselterninitiative für Bildung e.V.

Gesamtschulen: Lehrkräfte stemmen sich gegen Verschlechterungen

An den 25 Gesamtschulen in Schleswig-Holstein brodelt es. Grund sind die von der Landesregierung geplanten längeren Arbeitszeiten für Lehrkräfte, größeren Klassen und schlechteren Rahmenbedingungen. Um ihrem Unmut Luft zu machen trafen sich rund 700 Lehrerinnen und Lehrer während der Unterrichtszeit am Dienstag, den 4.3.08 auf einer landesweiten Personalversammlung in Neumünster. In einer Protestresolution forderten sie eine einheitliche Unterrichtsverpflichtung von 24 Stunden, gleiche Besoldung und Klassen mit nicht mehr als 26 Schülern. mehr

04.03.2008 Pressemeldung GEW Schleswig-Holstein

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Die sächsische Schule – ein Modell für Deutschland?

(Von Valentin Merkelbach) Sachsen war mit seinen guten Ergebnissen in der Ländervergleichsstudie PISA 2003 die große Überraschung, - weniger unter den ostdeutschen Ländern; da hatten auch Thüringen und Sachsen-Anhalt gut abgeschnitten gegenüber PISA 2000. Sachsen stellte auch die in der ersten Studie erfolgreichen westdeutsche Länder Bayern und Baden-Württemberg in den Schatten. Auf die Frage nach den Gründen kam man sehr rasch zu der Vermutung, die guten Ergebnisse könnten etwas mit der Struktur des sächsischen Schulsystems zu tun haben. Das Land hatte, wie auch Sachsen-Anhalt und Thüringen, für kurze Zeit nach der Wende ein dreigliedriges System und hat seitdem neben dem Gymnasium nur noch eine Mittelschule, in der Haupt- und Realschule vereinigt sind. In die Mittelschule gingen 2003 61,3 Prozent der Schüler/innen, ins Gymnasium 32 Prozent. mehr

29.02.2008 Artikel