Individuelle Förderung

Olbertz zur Aktuellen Debatte im Landtag: Soziale Herkunft und Bildungskarriere

Zu heutigen aktuellen Debatte im Landtag über den Zusammenhang zwischen sozialer Herkunft und Bildungskarrieren sagte Kultusminister Olbertz: "Es ist ein Unterschied, ob man zur Bewertung der Chancengleichheit die jeweils besuchte Schulform heranzieht oder die festgestellten Schülerleistungen ins Verhältnis zur sozialen Herkunft setzt. Dann haben z.B. Migrantenkinder in Bayern nach wie vor die besten Chancen, und die soziale Selektivität ist am wenigsten ausgeprägt." mehr

11.11.2005 Pressemeldung Kultusministerium des Landes Sachsen-Anhalt

Jugendbegleiter sind keine pädagogischen Profis

Die Bildungsgewerkschaft GEW vermisst in den Vereinbarungen der Landesregierung und den Kommunalen Spitzenverbänden klare Aussagen zur Finanzierung des zusätzlichen pädagogischen Personals in Ganztagsschulen. mehr

04.11.2005 Pressemeldung GEW Baden-Württemberg

Statement Bundesministerin Bulmahn zum PISA-Ländervergleich

Anlässlich der Vorstellung des neuen PISA-Ländervergleich 2003 E erklärte Bundesbildungsministerin Edelgard Bulmahn am Donnerstag in Berlin. mehr

03.11.2005 Pressemeldung Bundesministerium für Bildung und Forschung

Niedersachsen holt im PISA-Ländervergleich auf – Vom Tabellenkeller ins Mittelfeld

"Wir sind dabei aufzuholen, auch wenn wir längst noch nicht dort sind, wo wir hinwollen", hat der Niedersächsische Kultusminister Bernd Busemann heute die jetzt vorliegenden Ergebnisse des PISA-Vergleichs 2003 kommentiert. Alle Schulformen wiesen im Vergleich zu den anderen Bundesländern mittlere Punktwerte aus. "Wir sind nicht mehr im Tabellenkeller und auch noch nicht ganz oben, aber wir kratzen bereits an der Spitzengruppe. Hier hat sich der Schock der ersten PISA-Studie von 2000 positiv ausgewirkt. Mit den von der Landesregierung eingeleiteten und bereits umgesetzten Maßnahmen sind wir nun auf dem richtigen Weg", stellte Busemann fest. Es seien aber noch erhebliche gemeinsame Anstrengungen nötig, um zu Bayern, Sachsen und Baden-Württemberg aufzuschließen. mehr

03.11.2005 Pressemeldung Niedersächsisches Kultusministerium

Gleiche Chancen für Arbeiter- und Chefarztkind

"Wir begrüßen, dass Kultusminister Helmut Rau die individuelle Förderung von Kindern ausbauen will. Damit stoppt er die Kürzungspolitik seiner Vorgängerin Schavan, unter der zuletzt für jede Schülerin und jeden Schüler in der Grund- und Hauptschule im Durchschnitt nur noch 30 Sekunden Förderunterricht pro Woche angeboten wurde. Bei gleicher schulischer Leistung muss ein Arbeiterkind die gleichen Chancen haben wie ein Chefarztkind. Um dies zu erreichen, brauchen wir gezielte Förderprogramme für benachteiligte Schülergruppen", sagte am Donnerstag in Stuttgart Rainer Dahlem, Landesvorsitzender der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW). mehr

03.11.2005 Pressemeldung GEW Baden-Württemberg

GEW: "Schüler konsequent individuell fördern!"

"Schülerinnen und Schüler müssen endlich konsequent individuell gefördert werden. Ein qualitativ gutes Bildungssystem zeichnet sich sowohl durch hohe Leistungsfähigkeit als auch durch Chancengleichheit aus. Die PISA-Ergebnisse stellen dem deutschen Bildungsföderalismus ein schlechtes Zeugnis aus", erklärten Ulrich Thöne, Vorsitzender der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW), und PISA-Expertin Marianne Demmer mit Blick auf die heute in Berlin vorgestellten Ergebnisse der PISA E-Studie. mehr

03.11.2005 Pressemeldung Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft

Kultusminister Olbertz zu Pressemeldungen über Ergebnisse des

Übermorgen werden in Berlin die Gesamtergebnisse des Ländervergleichs aus der jüngsten PISA-Studie zu den Leistungen 15-jähriger Schülerinnen und Schüler vorgestellt, die bereits im Juli in einem Vorbericht veröffentlicht wurden. Danach führt Bayern erneut die Siegerliste an, gefolgt von Sachsen, Baden-Württemberg und Thüringen. Sachsen-Anhalt ist vom drittletzten Platz in der vorigen Erhebung in das vordere Mittelfeld der Länder aufgerückt. Im Bereich Mathematik liegt das Land auf Platz 5, in der Gesamtwertung der drei einbezogenen Leistungsbereiche auf dem sechsten Platz aller Bundesländer. mehr

01.11.2005 Pressemeldung Kultusministerium des Landes Sachsen-Anhalt

PISA: Suche nach Rezepten

(bikl) Zwei Tage nach der Vorabveröffentlichung der Pisa-Ländervergleichsstudie wird allenthalben nach Rezepten gesucht, wie die Chancenungleichheit im deutschen Bildungssystem abgebaut werden könnte. mehr

01.11.2005 Artikel

VBE gegen Sozialneid-Diskussion unter PISA-Flagge

"Deutschlands Teilnahme an PISA muss zu einer veränderten Philosophie des deutschen Schulsystems führen", betont der Bundesvorsitzende des parteiunabhängigen Verbands Bildung und Erziehung (VBE) Ludwig Eckinger. "Das Zuteilen von Bildungswegen nach sozialer Herkunft widerspricht der demokratischen Verfasstheit unseres Landes", so Eckinger. "Der Zugang zu Bildung muss von unten nach oben aufgebaut werden. Nicht nur Messen und Wiegen, sondern Fördern und Fordern heißt die Maxime, um Kindern unabhängig von ihrer sozialen Herkunft gelingende Bildungskarrieren zu eröffnen." mehr

31.10.2005 Pressemeldung Verband Bildung und Erziehung e.V. (VBE)

Ungerechtes Bildungssystem: Arbeiterkind und Chefarztkind brauchen gleiche Chancen

"Die soziale Ungleichheit im deutschen Bildungssystem ist einer demokratischen Gesellschaft zutiefst unwürdig. In keinem westlichen Industriestaat ist die Abhängigkeit zwischen sozialer Herkunft und Schulerfolg bei Kindern so groß wie in Deutschland", bemerkte Dr. Kai Niemann, Landesvorsitzender der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW), am Montag, 31. Oktober 2005, zu den jüngsten PISA-Auswertungen. "Bei gleicher schulischer Leistung muss ein Arbeiterkind die gleichen Chancen haben wie ein Chefarztkind. Um dies zu erreichen, brauchen wir gezielte Förderprogramme für benachteiligte Schülergruppen und höhere Bildungsausgaben." mehr

31.10.2005 Pressemeldung GEW Schleswig-Holstein