Integration

Sachsens Förderschulen bereiten erfolgreich auf Integration vor

Immer mehr behinderte Schüler lernen gemeinsam mit nicht-behinderten Schülern, das hat heute das Statistische Landesamt gemeldet. Kultusminister Steffen Flath begrüßte diese Entwicklung. "Die Förderschulen bereiten ihre Schüler immer besser auf eine Integration an den allgemein bildenden Schulen Sachsens vor", nannte Flath als Ursache dafür. Außerdem sind immer mehr Schulen auf die Aufnahme von behinderten Schülern eingerichtet. Um die Voraussetzungen dafür zu schaffen, unterstützt der Freistaat alle Maßnahmen mit 65% der Kosten. Außerdem gibt es dauerhafte Fortbildungsprogramme für Lehrer. mehr

06.04.2006 Pressemeldung Sächsisches Staatsministerium für Kultus

Neues Leitbild ist altes Leid-Bild

"Dass die Regierungsfraktionen die gezielte Integration von Schülerinnen und Schülern ausländischer Herkunft durch eine zielgerichtete Profilierung der Hauptschulen im dreigliedrigen System erreichen will und damit diese Aufgabe weitgehend auf eine Schulform reduziert, gibt arg zu denken", erklärt Udo Beckmann, Vorsitzender der Lehrergewerkschaft Verband Bildung und Erziehung (VBE NRW) anlässlich der heutigen Aktuellen Stunde zur Situation der Hauptschulen. "CDU und FDP gehen offenbar ganz selbstverständlich davon aus, dass Kinder mit Migrationshintergund zwangsläufig Hauptschüler sind und Integration nicht die Aufgabe aller Schulformen ist." mehr

05.04.2006 Pressemeldung Verband Bildung und Erziehung, Landesverband NRW

Stellvertretender GEW-Landesvorsitzender Strohschein: Populistische Stammtischparolen helfen nicht!

Eine deutliche Absage erteilte der stellvertretende niedersächsische GEW-Vorsitzende Michael Strohschein in einem Gespräch mit tagesschau.de populistischen Stammtischparolen und –rezepten mancher Politiker und Politikerinnen nach dem Hilferuf der Berliner Rütli-Hauptschule. mehr

05.04.2006 Pressemeldung GEW Niedersachsen

Union: "Mehr fördern und fordern" bei Integration

(hib/WOL) - Bei der sprachlichen und sozialen Integration von Zuwanderern will die Union mehr fördern und fordern. Dies erklärte die Fraktion während eines Fachgesprächs zum Thema Integration mit dem Schwerpunkt "Sprachkursgestaltung" am Mittwoch im Innenausschuss. mehr

05.04.2006 Pressemeldung Deutscher Bundestag

GEW: "Über Schulgrenzen hinaus Perspektiven entwickeln"

Politik muss über die Schulgrenzen hinaus Perspektiven für die Zukunft junger Menschen entwickeln. Das hat die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) anlässlich der Bundestagsdebatte zu Gewalt an Schulen gefordert und ihre Mitarbeit angeboten. mehr

05.04.2006 Pressemeldung Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft

Bußgeld und frühzeitige Schulentlassung

(bikl) Gestern hat das bayerische Kabinett eine Änderung des Schulgesetzes beschlossen: Ausländische Kinder sollen demnach in Bayern künftig nur noch nach einem erfolgreich absolvierten Deutschtest die Grundschule besuchen dürfen. "Eltern, die ihre Kinder nicht an einem Deutschkurs im Kindergarten teilnehmen lassen, künftig mit einem Bußgeld bestraft" werden, hieß es aus der Staatskanzlei. Die Regelungen gelten voraussichtlich ab September. mehr

05.04.2006 Artikel

Integration statt Zwang

"Mit politischer Scharfmacherei wird der Konflikt um die Integration von Migranten in Deutschland nur noch verschärft", warnt der Bundesvorsitzende des Verbands Bildung und Erziehung (VBE) Ludwig Eckinger angesichts der Vorstöße des Bundesinnenministers, des bayerischen Ministerpräsidenten sowie der Bundesbildungsministerin. mehr

04.04.2006 Pressemeldung Verband Bildung und Erziehung e.V. (VBE)

Deutsch allein genügt nicht

Äußerst befremdet reagierte der Bayerische Elternverband auf den heutigen Kabinettsbeschluss zur Integrationspolitik der bayerischen Staatsregierung. Gewalt an den Schule lasse sich auf keinen Fall dadurch bekämpfen, dass man sie auf Migrantenkinder und deren mangelnde Deutschkenntnisse reduziere. mehr

04.04.2006 Pressemeldung Bayerischer Elternverband

´Integration´ bleibt Fremdwort für Unionspolitiker

Einige Hauptschüler der Berliner Rütli-Schule haben es geschafft, dass namhafte Unionspolitiker – allen voran Bayerns Ministerpräsident Stoiber – ihr wahres Gesicht in Sachen Integration zeigen. Ihr Credo lautet: "Wer sich nicht integriert, wird ausgewiesen." Damit beweisen maßgebliche Politiker von CDU und CSU, dass sie unter Integration vor allem Assimilation, die hundertprozentige Anpassung an die "deutsche Leitkultur", verstehen. Integration ist aber ein Prozess auf Gegenseitigkeit und keine Einbahnstraße. mehr

04.04.2006 Pressemeldung GEW Bayern

Sprache ist Integrationsfaktor Nummer 1

"Sprache ist der entscheidende Faktor für eine erfolgreiche Schullaufbahn und für eine gelingende Integration. Kinder und Jugendliche, die sich verständlich ausdrücken können, verhalten sich sozial bewusster." Mit diesen Worten hat sich Kultusministerin Karin Wolff in die Diskussion über Gewalt an Schulen eingeschaltet. "Wer Probleme hat, der muss auch miteinander reden können. Das haben wir in Hessen längst verstanden." mehr

03.04.2006 Pressemeldung Hessisches Kultusministerium