Junglehrkräfte

Bayern

Bildungsexperte Pfaffmann: Schuljahr voll ungelöster Probleme

Der SPD-Bildungsexperte Hans-Ulrich Pfaffmann hat ein bildungspolitisches Papier der SPD-Landtagsfraktion vorgestellt, in dem der schwarz-gelben Staatsregierung vor allem Mängel bei der personellen Ausstattung der Schulen vorgeworfen werden. "Auch in diesem Schuljahr wird es keine kleineren Klassen geben, der Ausbau der Ganztagsschulen wird nicht ausreichend vorangetrieben und es fehlen an allen Ecken und Enden Lehrer", wirft Pfaffmann der Staatsregierung vor. Sie habe sämtliche Versprechen gebrochen und versuche den eklatanten Lehrermangel dilettantisch zu verschleiern. So werden allein an den Gymnasien 1200 Planstellen für fertige Lehrer durch Referendarinnen und Referendare ersetzt und weitere 1200 Lehrer-Planstellen werden mit Aushilfskräften, die zum Großteil nicht einmal eine Lehramtsbefähigung besitzen, besetzt. mehr

10.09.2010 Pressemeldung Sozialdemokratische Partei Deutschlands

Baden-Württemberg

Unterrichtsversorgung im kommenden Schuljahr ist gesichert

"Das Land steht zu seinem Versprechen, auch weiterhin massiv in Bildung und damit in die Zukunftsfähigkeit unseres Landes zu investieren. Gute Bildung ist nicht nur der Schlüssel für individuelle Lebenschancen, sondern auch das Fundament für gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Fortschritt", erklärte Kultusministerin Marion Schick anlässlich der traditionellen Landespressekonferenz zum Schuljahresanfang am Mittwoch (8. September 2010) in Stuttgart. "Deshalb werden wir trotz eines vom Statistischen Landesamt prognostizierten Schülerrückgangs um rund 32.000 zum kommenden Schuljahr keine Lehrerstellen abbauen, sondern im Gegenteil zusätzlich noch rund 1.800 neue Stellen schaffen. Damit werden wir die Qualität unseres Bildungssystems weiter verbessern", betonte Schick. Rechne man die durch den Schülerrückgang frei werdenden Stellen hinzu, würden im Vergleich zum Vorjahr rund 2.500 zusätzliche Stellen für wichtige bildungspolitische Maßnahmen zur Verfügung stehen. mehr

08.09.2010 Pressemeldung Ministerium für Kultus, Jugend und Sport Baden-Württemberg

Baden-Württemberg

Berufliche Gymnasien: Realschüler/innen müssen draußen bleiben

Die Bildungsgewerkschaft GEW erwartet von Kultusministerin Marion Schick ein Sofortprogramm für die Beruflichen Schulen. "Wir erwarten von Kultusministerin Marion Schick, dass sie ihre Versprechen einlöst und durch zusätzliche Klassen an den Beruflichen Gymnasien den Absolventen der Realschulen einen Schulplatz anbietet. Auch angesichts des Fachkräftemangels ist der zögerliche Ausbau der beruflichen Schulen fahrlässig", sagte am Mittwoch (01.09.) in Stuttgart Doro Moritz, Landesvorsitzende der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW). mehr

01.09.2010 Pressemeldung GEW Baden-Württemberg

Bildung für die Hosentasche – maßgeschneidert für alle Lehrer

Ratgeber und gute Steaks sind einander äußerst ähnlich: Sie schmecken am besten "auf den Punkt". Kulinarisch bereits eine Königsdisziplin, scheint das bei Ratgebern ebenfalls ausgesprochen schwierig zu sein. Gerade Pädagogen, die schnelle Hilfe für die Praxis brauchen, suchen in der Fülle der Ratgeber oft vergeblich: Kostspielige, komplizierte und vor allem umfangreiche Fachliteratur verhindert ein kurzes Informieren im stressigen Schulalltag. mehr

26.08.2010 Pressemeldung Verlag an der Ruhr

© bikl.de
Lehrerausbildung

Problemzone Referendariat

(ht). Es ist die Zeit, in der angehende Lehrer ihr praktisches Rüstzeug erlernen – gern auch als 14. Klasse bezeichnet. Nicht wenige stöhnen über hohe Belastung. Prüfungs- und Notendruck sitzen im Nacken, der Schock der späten Praxis sitzt tief. Unumstritten ist das getrennte Modell von Studium und Ausbildung nicht. Dennoch eröffnet es Chancen – nicht zuletzt für eine innovative Entwicklung der Schulen. mehr

20.08.2010 Artikel

Baden-Württemberg

VBE beklagt: Zu viele Junglehrer ohne Anstellung

Der Verband Bildung und Erziehung (VBE) Baden-Württemberg bedauert es, dass wieder viel zu viele gut ausgebildete Junglehrer keine Anstellung bekommen. Nach über fünf Jahren qualifizierter, aber hoch spezialisierter Ausbildung stehen zu viele junge Pädagogen vor verschlossenen Schul­türen. Sie kommen nicht in den Schuldienst, obwohl an den Schulen drin­gend mehr Lehrer benötigt würden, was nicht nur Eltern bei immer noch zu vollen Klassen und häufigem Unterrichtsausfall mit zunehmenden Un­mut missbilligend feststellen. mehr

18.07.2010 Pressemeldung Verband Bildung und Erziehung, Landesverband Baden-Württemberg

Bayern

Schlechte Chancen für Bayerns Junglehrer

"Die heute veröffentlichte Staatsnote entspricht leider unseren düsteren Erwartungen. Bereits in den letzten Jahren lag die Einstellungsnote für Grund-, Haupt-, Förder-, Fach- und Sonderschullehrer so hoch, dass viele Junglehrer keine Einstellung beim Staat erhielten." Mit diesen Worten hat die Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Bayerischer Junglehrer (ABJ), Anja Lanzendörfer, auf die heute veröffentlichte Einstellungsnote für Nachwuchslehrer/innen reagiert. mehr

16.07.2010 Pressemeldung Bayerischer Lehrer- und Lehrerinnenverband (BLLV) e.V.

Bayern

Bayerisches Kultusministerium stellt für das Schuljahr 2010/11 mehr als 1.200 Lehrkräfte für Grund- und Hauptschulen ein

Für das Schuljahr 2010/2011 stellt der Freistaat Bayern 1.203 Lehrkräfte für Grund- und Hauptschule sowie 23 Förderlehrer und 209 Fachlehrer ein. Sie tragen dazu bei, die individuelle Förderung an Grund- und Hauptschulen auszubauen, etwa durch Senkung der Klassengröße, durch zusätzliche Förderstunden und den Ausbau von Ganztagsangeboten. mehr

16.07.2010 Pressemeldung Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und Kultus

Bayern

Zukunftschancen gemopst - Bayerische Junglehrer starten Kampagne für mehr Lehrer

Kurz vor Bekanntgabe der diesjährigen Einstellungsnote für angehende Grund- und Hauptschullehrer startet die Arbeitsgemeinschaft Bayerischer Junglehrer (ABJ) die Internet- Kampagne "Zukunftschancen gemopst - Gassi gehen als neue Herausforderung für arbeitslose Junglehrer?" mehr

15.07.2010 Pressemeldung Bayerischer Lehrer- und Lehrerinnenverband (BLLV) e.V.

Mecklenburg-Vorpommern

Schulen gehen sehr verantwortungsvoll mit neuer Freiheit um

"Veränderungen an Schulstrukturen und Schularten gab es in Mecklenburg-Vorpommern in der Vergangenheit reichlich. Da ist jetzt Stabilität eingekehrt - das war unser Anspruch, das haben wir erreicht. Diese stabilen Schulstrukturen gilt es zu erhalten und sich jetzt den inhaltlichen Herausforderungen zu stellen, die mit der Selbstständigen Schule verbunden sind. Die Selbstständige Schule wurde seit 2007 gründlich vorbereitet, 2009 im Schulgesetz verankert und seit dem vergangenen Schuljahr 2009/10 landesweit in den 514 allgemein bildenden Schulen eingeführt. Die erste Schuljahresbilanz zeigt: die Selbstständige Schule ist der Schlüssel für eine bessere individuelle Förderung der Schülerinnen und Schüler, für mehr Bildungsgerechtigkeit, für mehr Freiraum für die Schulleiter und Lehrkräfte, für eine bessere Einbindung von Eltern und Schulpartner. Ich bin beeindruckt davon, wie verantwortungsvoll alle mit den neuen Möglichkeiten der Selbstständigen Schule umgehen. Meine Erwartungen wurden übertroffen", so bilanziert Bildungsminister Henry Tesch das erste Schuljahr, in dem nach dem neuen Schulgesetz gearbeitet wird. mehr

05.07.2010 Pressemeldung Ministerium für Bildung und Kindertagesförderung Mecklenburg-Vorpommern