Kultusstaatssekretär Georg Wacker MdL hat sich gegen einen verpflichtenden Instrumentalunterricht an den Grundschulen ausgesprochen. "Musikalische Bildung, die Spaß machen soll, verträgt keinen Zwang", sagte Wacker zur heutigen Forderung der Grünen-Landtagsfraktion, allen Schülerinnen und Schülern das Erlernen eines Instruments vorzuschreiben. Die positiven Wirkungen der musikalischen Erziehung auf das Sozialverhalten und die kognitiven Fähigkeiten junger Menschen drohten verloren zu gehen, wenn das Instrumentenspielen angeordnet würde. Das Land setze vielmehr darauf, durch eine früh einsetzende musikalische Elementarbildung das Interesse für das Erlernen von Musikinstrumenten zu wecken. Wacker verwies auf das pädagogische Konzept des Klassenmusizierens. Dabei werde das Instrumentalspiel im Klassenverband gefördert.
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21.01.2008
Pressemeldung
Ministerium für Kultus, Jugend und Sport Baden-Württemberg