Für ein "Sonderprogramm Weiterbildung" hat sich die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) stark gemacht. Das Programm müsse zwischen Bundesagentur für Arbeit (BA), Bund, Ländern und Kommunen abgestimmt sein. Insbesondere Menschen mit niedrigen Bildungsabschlüssen, Arbeitslose, alleinerziehende Frauen, Einwanderer und junge Menschen unter 25 Jahren sollten gezielt gefördert werden. "Diese Gruppen haben auf dem Arbeitsmarkt immer weniger Chancen und werden ins soziale Abseits geschoben. Sie brauchen Qualifikationsangebote, die langfristig und auf Nachhaltigkeit angelegt sind", sagte GEW-Vorsitzende Eva-Maria Stange am Sonntag auf dem Gewerkschaftstag in Erfurt.
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24.04.2005
Pressemeldung
Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft