Lehrkräftearbeitszeit

Philologenverband Baden-Württemberg bezieht Position:

"Wir sehen in der vorliegenden Fassung der Koalitionsvereinbarung von CDU und FDP viele positive Vorhaben und Ansätze, die bildungs- und gesellschaftlichen Forderungen Rechnung tragen, allerdings vermissen wir deutliche Aussagen zum künftigen Stellenwert der verschiedenen Schularten und zur Verbesserung der schulischen Rahmenbedingungen mit immer noch zu großen Klassen", so der Landesvorsitzende des Philologenverbandes Baden-Württemberg (PhV BW), Karl-Heinz Wurster. Eine künftige Landesregierung, die das Thema "Bildung" als Schwerpunkt auf ihre Fahnen geschrieben hat, müsse deutlicher Farbe bekennen und dürfe angekündigte und mit Kosten verbundene Vorhaben nicht durch Einsparungen auf dem Rücken der Lehrerinnen und Lehrer realisieren – zum Beispiel durch Mehrarbeit und Verlängerung der Lebensarbeitszeit. mehr

05.05.2006 Pressemeldung Philologenverband Baden-Württemberg

Schavans Alleingang war rechtswidrig

"Wir erwarten, dass Kultusminister Helmut Rau nicht die Fehler seiner Vorgängerin Annette Schavan wiederholt und in Zukunft die Personalräte an solchen Entscheidungen beteiligt", sagte Rainer Dahlem, Landesvorsitzender der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) Baden-Württemberg am Freitag (07.04) in Stuttgart. Gleichzeitig setzt sich die GEW dafür ein, dass die Verschlechterungen zurückgenommen werden. "Gerade die Debatte über die Hauptschulen zeigt, dass Lehrerinnen und Lehrer dringend Entlastung benötigen", so Dahlem. mehr

07.04.2006 Pressemeldung GEW Baden-Württemberg

Neues Schulgesetz: Zwei rechts, zwei links

"Der Entwurf ist nach dem schlichten schwarz-roten Muster: "Zwei rechts, zwei links" gestrickt. Neben fortschrittlichen Ideen wie der stärkeren individuellen Förder-orientierung und der Einführung der Gemeinschaftsschule stehen pädagogische An-sätze aus der Mitte des vergangenen Jahrhunderts wie zum Beispiel bei der Umgestaltung der Oberstufe", sagte Dr. Kai Niemann, Landesvorsitzender der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) am Dienstag, 28. März 2006, in Kiel zum Ent-wurf eines neuen Schulgesetzes. mehr

28.03.2006 Pressemeldung GEW Schleswig-Holstein

Presseerklärung

Der Streik gegen die Erhöhung der Arbeitszeit und für den Erhalt eines Flächentarifvertrages in den Ländern geht in die achte Woche. Der Bremer GEWVorstandssprecher Gloede-Noweck: "Damit hat er sich zum längsten Streik im Öffentlichen Dienst seit knapp 100 Jahren entwickelt." mehr

28.03.2006 Pressemeldung GEW Bremen

Schafft die Lehrerinnen und Lehrer ab! Sie kosten nur Geld!

"Schluss mit lustig" ist für die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) nach den gestrigen Haushaltsbeschlüssen der Landesregierung. "Wir werden die ständigen Beschlüsse gegen die Beschäftigten nicht tatenlos hinnehmen. Es kann nicht sein, dass die Lehrerinnen und Lehrer im Halbjahres-Rhythmus den Kopf für die verfehlte Finanzpolitik des Landes hinhalten müssen", sagte Dr. Kai Niemann, Landesvorsitzender der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW), am Mitt-woch, 15. März 2006, in Kiel. mehr

15.03.2006 Pressemeldung GEW Schleswig-Holstein

Lehrerinnen und Lehrer sind mehr als lebendiges Sparpotenzial

"Wer nach den nächsten PISA-Tests nicht wieder über die schlechten Resultate in Deutschland und Schleswig-Holstein rumjammern will, darf bei der Bildung nicht sparen, sondern muss hier sogar noch stärker investieren", sagte Dr. Kai Niemann, Landesvorsit-zender der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW), am Freitag, 10. März 2006, in Kiel zu Presseberichten über vermeintliche Sparmaßnahmen der Landesregierung im Bil-dungsbereich. Von Bildungsministerin Ute Erdsiek-Rave erwarte er, sich Sparplänen im Bil-dungsbereich mit Nachdruck entgegen zu stellen. mehr

10.03.2006 Pressemeldung GEW Schleswig-Holstein

Bremer Lehrer und Erzieher stimmen mit großer Mehrheit für Streik

In der Urabstimmung der GEW von angestellten Lehrern im Bremischen Schuldienst und in städtischen Kindertagessstätten vom 28.02.06 stimmen 85,4 % der LehrerInnen bzw. 91,7 % der ErzieherInnen für Arbeitskampfmaßnahmen. mehr

28.02.2006 Pressemeldung GEW Bremen

Absenkung der Eingangsbesoldung?

Auf heftige Ablehnung stoßen bei der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) Vorschläge aus Regierungskreisen, die Eingangsbesoldung für Lehrkräfte absenken zu wollen. "Mit der Politik dieser Landesregierung auf dem Rücken der Beschäftigten muss endlich Schluss sein. Wer gut ausgebildete und hoch motivierte junge Leute für den Beruf der Lehrerin und den Beruf des Lehrers gewinnen will, darf den Arbeitsplatz in der Schule nicht weiter systematisch unattraktiv machen", sagte der GEW-Landesvorsitzende Dr. Kai Niemann am Montag, 20. Februar 2006, in Kiel. Nach langem Studium und anschließendem Vorbereitungsdienst sei die Eingangsbesoldung für den schweren Beruf des Lehrers keinesfalls zu hoch. Wenn Schleswig-Holstein die Eingangsbesoldung kürze, laufe es Gefahr, viele junge Lehrkräfte an andere Bundesländer zu verlieren. mehr

20.02.2006 Pressemeldung GEW Schleswig-Holstein

DGB, IG BAU, GEW, GdP und ver.di rufen Beamtinnen und Beamte zur Solidaritätsabstimmung im Internet auf

Gewerkschaften wollen Druck auf Land und Kommunen gegen die Politik der Arbeitszeitverlängerung verstärken mehr

17.02.2006 Pressemeldung GEW Baden-Württemberg

Vermeidung von Unterrichtsausfall:

Auf eine Fortsetzung der Vereinbarung zur Vermeidung von Unterrichtsausfall verständigten sich das Bildungsministe-rium auf der einen Seite sowie die GEW und die Lehrerverbände auf der anderen Seite. mehr

31.01.2006 Pressemeldung GEW Schleswig-Holstein