Lehrkräftearbeitszeit

Lehrerausbildung deutlich verschlechtert

Ab dem 1.2.06 müssen Referendare an Bremer und Bremerhavener Schulen 2 Stunden mehr bedarfsdeckend unterrichten. Die GEW sieht darin eine unzumutbare Verschlechterung der Ausbildungsbedingungen für zukünftige Lehrkräfte! mehr

31.01.2006 Pressemeldung GEW Bremen

Staatssekretär Willems weist Vorwurf des beabsichtigten Bruchs des Lehrtarifvertrages seitens der Landesregierung zurück

Zu dem heute von der GEW geäußerten Vorwurf, dass die Landesregierung das "Platzen" des Lehrertarifvertrages provoziere, erklärte Staatssekretär Winfried Willems: "Die Landesregierung hat sich an den geschlossenen Tarifvertrag gehalten und wird dieses auch zukünftig tun". Damit, so Willems, werde der soziale Frieden an den Schulen des Landes verlässlich gesichert. In der Landesregierung stoßen die Vorwürfe der GEW auf völliges Unverständnis. Willems wies daraufhin, dass alle Lehrkräfte auch weiterhin tarifvertragskonforme Gehälter erhalten und weiterhin erhalten werden. mehr

26.01.2006 Pressemeldung Kultusministerium des Landes Sachsen-Anhalt

Lehrer auf der Schulbank

In der OECD Lehrerstudie von 2004 zählt Deutschland zu den Ländern mit den geringsten Fortbildungsaktivitäten der Lehrkräfte. Ein weiteres Manko im internationalen Vergleich, dessen negative Folgen sich zeitversetzt bei den Schülern messen lassen. Aber immerhin bescheinigten die Prüfer gleichzeitig, dass die Lehrerweiterbildung ein „sich rasch entwickelnder Bereich in Deutschland“ sei. mehr

09.01.2006 Artikel

PhV-Hauptvorstand verabschiedet schulpolitischen Wunschkatalog an Kultusminister Helmut Rau

Der Hauptvorstand des Philologenverbandes Baden-Württemberg (PhV BW), des Verbandes der Lehrerinnen und Lehrer an Gymnasien, verabschiedete am heutigen Dienstag (13. Dezember 2005) einen schulpolitischen Wunschkatalog an Baden-Württembergs neuen Kultusminister Helmut Rau. Der Philologenverband richtet mit dem 14 Punkte umfassenden Katalog einen Appell an Rau, den Besonderheiten der Schulart Gymnasium mit seinen ganz spezifischen Anforderungen bei der Weiterentwicklung dieser Schulart Rechnung zu tragen. PhV-Landesvorsitzender Karl-Heinz Wurster: "Dieser Katalog enthält mit seinen Forderungen zentrale Grundpfeiler für den Erhalt und die Weiterentwicklung des Gymnasiums in einem gegliederten Schulwesen." mehr

13.12.2005 Pressemeldung Philologenverband Baden-Württemberg

Frankfurter Urteil stützt Rechtsauffassung des Bildungsministeriums:

Eine aktuelle Entscheidung des Verwaltungsgerichtes Frankfurt (Oder) stützt die Rechtsauffassung des Bildungsministeriums, dass es bei der Verbeamtung der Lehrkräfte in Teilzeit zu keinen Verfahrensfehlern gekommen ist. Die Ernennun-gen von Teilzeitbeamten wurden wirksam vollzogen. Dies ist der Begründung des Verwaltungsgerichts zu entnehmen, das sich mit der Klage einer in Teilzeit verbeamteten Lehrerin über ihre Besoldung auseinandergesetzt hat. mehr

08.12.2005 Pressemeldung Ministerium für Bildung, Jugend und Sport des Landes Brandenburg

Tarifvertrag für Lehrer/innen?

Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) Baden-Württemberg begrüßt die Abschaffung des Beamtenstatus für Lehrer/innen, wenn dafür die Arbeitsbedingungen an den Schulen in Tarifverträgen zwischen Gewerkschaft und Arbeitgeber ausgehandelt werden. "Die Beamtinnen und Beamten sind es schon lange satt, dass der Arbeitgeber Staat die Arbeitsbedingungen beliebig einseitig verändern kann und zum Beispiel zum Stopfen von Haushaltslöchern die Arbeitszeiten erhöht", sagte am Donnerstag in Stuttgart der GEW-Landesvorsitzende Rainer Dahlem. mehr

24.11.2005 Pressemeldung GEW Baden-Württemberg

GEW: "Nichts aus PISA gelernt: Länder stellen 4.600 Lehrer weniger ein als prognostiziert"

"Offenbar sind den Bundesländern die PISA-Ergebnisse nicht wirklich wichtig: Sie haben in diesem Jahr 4.600 Lehrkräfte weniger eingestellt als von der Kultusministerkonferenz (KMK) berechnet, um allein den Status quo zu halten", sagte Ulrich Thöne, Vorsitzender der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW), am Mittwoch in Berlin. mehr

16.11.2005 Pressemeldung Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft

Lehrer-TÜV darf kein Bürokratie-Monster werden

"Bessere Schulen lassen sich nicht durch mehr Bürokratie erzwingen", betont der Bundesvorsitzende des Verbands Bildung und Erziehung (VBE) Ludwig Eckinger und warnt: "Unter dem Deckmantel der Pädagogik wuchert in den Ländern ein Dickicht der Bürokratie." Nach wie vor würden Lehrerinnen und Lehrer zwar verantwortlich gemacht, aber sie dürften für ihre Arbeit nicht selbst verantwortlich sein. Eckinger sagt: "Seit langem wird in den Kultusetagen von eigenverantwortlichen Schulen geschwätzt, aber die Realität sieht anders aus. Der Gestaltung des pädagogischen Schulprofils und einer Verbesserung des Unterrichts werden allzu oft Grenzen durch ungenügende Rahmenbedingungen für die Schulen gesetzt." Das Thema steht auch auf der Tagesordnung der Bundesvertreterversammlung des VBE, die vom 24. bis 26. November in Würzburg stattfindet. mehr

16.11.2005 Pressemeldung Verband Bildung und Erziehung e.V. (VBE)

Aus Einzelkämpfern werden Teamarbeiter

Die jungen Lehrerinnen und Lehrer in Baden-Württemberg wollen eine veränderte Schule, in der Pädagog/innen nicht mehr als Einzelkämpfer, sondern im Team arbeiten. Auf dem Junglehrer/innen-Tag der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) setzen sich die 100 Teilnehmer/innen aus ganz Baden-Württemberg für eine Neubewertung der Lehrerarbeitszeit ein. mehr

14.11.2005 Pressemeldung GEW Baden-Württemberg

Büchergeld: Einsammeln kostet die Bayern 14.000 Schulstunden

(bikl/pnp/lby). Die erstmalige Erhebung des Büchergeldes hat in Bayern rund 14.000 Schulstunden in Anspruch genommen. Die Passauer Neue Presse berichtet von einem entsprechenden Umfrageergebnis des Bayerischen Philologenverbandes (BPV). An den meisten Schulen habe es auch wegen mangelnden Datenschutzes Beschwerden gegeben, habe der BPV mitgeteilt. mehr

14.11.2005 Artikel