Lehrkräftearbeitszeit

Arbeitszeitverlängerung: GEW-Protest zum Schuljahresbeginn

Mit Galgenhumor wendete sich die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) am 11.8.05 in Kiel gegen die vorgesehene Arbeitszeitverlängerung für Lehre-rinnen und Lehrer. Vor der Pressekonferenz der Bildungsministerin zum Schul-jahresauftakt präsentierten Gewerkschafterinnen und Gewerkschafter vor dem Landeshaus ein riesiges Transparent, das einen bei Nacht korrigierenden Lehrer zeigt. Dazu die Aufschrift: "Lehrer haben 's gut, die dürfen jetzt noch arbeiten!" mehr

11.08.2005 Pressemeldung GEW Schleswig-Holstein

Neue Lehrkräfte für die Berliner Schule fallen nicht vom Himmel!

Am 3. August werden 426 künftige Lehrer/innen ihr zweijähriges Referendariat in Berlin beginnen. Fast 500 Bewerberinnen und Bewerber gingen allerdings leer aus. Sie warten zum Teil schon über zwei Jahre darauf, endlich ihre Ausbildung mit dem Referendariat fortsetzen zu können. Damit wird wertvolle Lebens- und Arbeitszeit der angehenden Lehrerinnen und Lehrer vergeudet und ihre im Studium erworbene Qualifikation nicht zeitnah genutzt. Diese negative Bilanz hängt vor allem damit zusammen, dass Berlin in diesem Jahr 200 Referendariatsplätze gestrichen hat (von 1.900 auf 1.700 Plätze). mehr

02.08.2005 Pressemeldung GEW Berlin

Bewerbung für 1.000 zusätzliche Lehrerstellen über Listenverfahren

Die von der neuen Landesregierung für das kommende Schuljahr geschaffenen 1.000 zusätzlichen Lehrerstellen werden über das Listenverfahren vergeben. Dies ist nötig, um die weiteren Lehrkräfte kurzfristig zum Beginn des neuen Schuljahres einstellen zu können. Bisher wurden die Stellen überwiegend im Ausschreibungsverfahren besetzt. mehr

18.07.2005 Pressemeldung Ministerium für Schule und Bildung des Landes Nordrhein-Westfalen

VBE: PISA E als Faustpfand für Länderinteressen ungeeignet

Im Zusammenhang mit der vorgezogenen Präsentation von Teilergebnissen der Studie PISA E 2003 durch die KMK erklärt der Bundesvorsitzende des Verbands Bildung und Erziehung (VBE) Ludwig Eckinger: "Die Bundesländer haben spätestens seit den Auseinandersetzungen über die Föderalismusreform ihre Unschuld verloren. Die Qualität von Schule darf nicht zum Faustpfand fragwürdiger Machtgelüste von 'Kleinstaaten' werden. Angesagt ist kooperativer Föderalismus, um der nationalen Verantwortung für ein Schulsystem gerecht werden zu können, das sozial unterschiedliche Ausgangslagen ausbalanciert." mehr

08.07.2005 Pressemeldung Verband Bildung und Erziehung e.V. (VBE)

Jugendmusikschule: "Die Zukunft der musikalischen Bildung durch die JMS ist mit der familiengerecht gestalteten Gebührenordnung gesichert."

Bildungssenatorin Alexandra Dinges-Dierig und der Direktor der Staatlichen Jugendmusikschule (JMS) Wolfhagen Sobirey haben heute die neue Gebührenordnung für die JMS sowie die Auswirkungen der Einführung des Lehrerarbeitszeitmodells in der JMS vorgestellt. mehr

28.06.2005 Pressemeldung Behörde für Schule und Berufsbildung (BSB)

Betreuung an gebundenen Ganztagsgrundschulen gesichert

Die Betreuung von Schülerinnen und Schülern an den gebundenen Ganztagsgrundschulen ist gesichert. Es ist ein wichtiger Reformschritt, dass im kommenden Schuljahr 2005/2006 alle Berliner Grundschulen mindestens Halbtagsgrundschulen werden, d. h. mindestens in der Zeit der verlässlichen Halbtagsgrundschule (VHS) von 7:30- 13:30 Uhr alle Schülerinnen und Schüler betreuen. Im offenen Ganztagsbetrieb (OGB) wird Kindern mit Bedarf, eine ergänzende Betreuung vor der Schule (von 6:00 - 7:30 Uhr) und/ oder nach der Schule (ab 13:30 - 16:00 bzw. 18:00) angeboten. In gebundenen Ganztagsgrundschulen (GTB) ist die Betreuung von 7:30 - 16:00 Uhr garantiert. Den Eltern, die darüber hinaus noch einen Bedarf haben (auch z. B. in den Ferien), werden wie im OGB ergänzende Betreuungsmodule angeboten. mehr

07.06.2005 Pressemeldung Senatsverwaltung für Bildung, Wissenschaft und Forschung

Neubewertung soll Chefsache werden

Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) erwartet, dass die Neubewertung der Lehrer/innenarbeit nach der Bundestagswahl im September im Kultusministerium zur "Chefsache" gemacht wird. "Lehrer wollen anders arbeiten und Kinder anders lernen als im 45-Minuten-Takt. Mit einem seriösen Modell zur Lehrerarbeitszeit kann Baden-Württemberg auch innerhalb Deutschlands zum Vorreiter werden. Die geplanten Modellversuche sind der richtige Weg, Schavans unsinnige Bandbreitenregelung wird sich dagegen nicht durchsetzen", sagte am Montag in Stuttgart der GEW-Landesvorsitzende Rainer Dahlem. Dahlem wies darauf hin, dass die Südwest-GEW mit ihrer reformfreudigen Politik Erfolg hat. Die Bildungsgewerkschaft hat seit Anfang Juni 40.000 Mitglieder und damit einen Mitgliederhöchststand seit ihrem Bestehen erreicht. mehr

07.06.2005 Pressemeldung GEW Baden-Württemberg

Sachsen-Anhalts Tarifmodell für Lehrer macht Schule

Mit Blick auf die in Sachsen erzielte Einigung in den Tarifverhandlungen für die rund 17.000 Lehrer (Beschäftigungsumfänge von 85 % bis 75 %) an den Mittelschulen und Gymnasien im Freistaat Sachsen äußerte sich heute Bildungsstaatssekretär Winfried Willems in Magdeburg. mehr

01.06.2005 Pressemeldung Kultusministerium des Landes Sachsen-Anhalt

Die Sächsischen Staatsministerien für Kultus und Finanzen sowie die Gewerkschaften haben sich nach äußerst schwierigen Verhandlungen geeinigt

Zur Beschäftigungssicherung für Sachsens Lehrer an Mittelschulen und Gymnasien wurden Eckpunkte für einen Bezirkstarifvertrag zur Regelung einer besonderen regelmäßigen Arbeitszeit fixiert. Im Mittelpunkt stehen Kündigungsschutz für die Laufzeit des Tarifvertrages und folgende Teilzeitregelungen: mehr

01.06.2005 Pressemeldung Sächsisches Staatsministerium für Kultus

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Einer für viele! Viele für einen!

Der Berliner Bildungsserver [www.bebis.de](http://www.bebis.de) ist seit dem Start im Jahr 1999 eine Informations-, Kommunikations- und Kooperationsplattform für schulische und außerschulische Bildungseinrichtungen in Berlin. Er unterstützt Schulen und Bildungseinrichtungen, die rasante Entwicklung im Bereich der neuen Informations- und Kommunikationstechnologien umzusetzen. Er dient dem schnellen Austausch, der arbeitszeitsparenden und produktiven Vernetzung. mehr

31.05.2005 Pressemeldung Senatsverwaltung für Bildung, Wissenschaft und Forschung