Lehrkräftemangel

Bayern

An Bildung wird nicht gespart - Koalitionsvereinbarung wird erfüllt – Lehrerstellen stehen zur Verfügung

"An Bildung wird nicht gespart. Für den Bildungsbereich stehen für das Jahr 2011 die Lehrerplanstellen, die nach dem ersatzlosen Wegfall des neunjährigen Gymnasiums im Sommer 2011 und aufgrund der rückläufigen Schülerzahlen eingezogen werden könnten, weiterhin zu Verfügung", fasst Kultusminister Dr. Ludwig Spaenle die Ergebnisse des Ministerrats zusammen. Dabei handelt es sich um mehr als 2.000 Lehrerstellen. Mit diesem Beschluss hält die CSU/FDP-Koalition hinsichtlich der Lehrerstellen das Versprechen, das sie in der Koalitionsvereinbarung gegeben hat, nämlich 1.000 Lehrerstellen pro Jahr zusätzlich bereitzustellen "Wir können damit z.B. die Ganztagsangebote sichern und weiter ausbauen", so Minister Spaenle. mehr

12.11.2010 Pressemeldung Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und Kultus

Bayern

Huber: "So lässt sich der Leistungsgedanke im neuen Dienstrecht nicht umsetzen!"

Auch wenn man sich noch härtere Einsparmaßnahmen vorstellen könnte als die jetzt angekündigten, kann Anton Huber, Vorsitzender des Bayerischen Realschullehrerverbandes, den Einsparvorschlägen nur sehr bedingt Verständnis entgegenbringen, weil im Bereich der Bildung doch gespart werden soll: mehr

09.11.2010 Pressemeldung Verband Reale Bildung

Ist Spaenle noch der richtige Kultusminister?

Der SPD-Bildungssprecher Hans-Ulrich Pfaffmann wirft der bayerischen Staatsregierung nach den Entscheidungen in der gestrigen Kabinettsklausur Wortbruch vor in der Bildungspolitik vor. Die vielfach zugesagten 1000 zusätzlichen Lehrer für Bayerns Schulen wird es nicht geben, 640 Stellen werden darüber hinaus den Hochschulen zugeschlagen. mehr

08.11.2010 Pressemeldung Sozialdemokratische Partei Deutschlands

Bayern

Ausgerechnet junge Lehrer müssen bluten

Der Präsident des Bayerischen Lehrer- und Lehrerinnenverbands (BLLV), Klaus Wenzel, hat es als kontraproduktiv und unsozial bezeichnet, die Eingangsbesoldung junger Lehrkräfte abzusenken. "Die Staatsregierung nimmt es ausgerechnet von denen, die am wenigsten haben." Auch sei dies für die Gewinnung qualifizierten Lehrernachwuchses ein denkbar schlechtes Signal. Wenzel appellierte an die Staatsregierung, das Vorhaben noch einmal zu überdenken. Nach Informationen des BLLV soll die Eingangsbesoldung angehender Lehrkräfte um eine volle Stufe (ca. 200 Euro pro Monat) herabgesetzt werden. mehr

08.11.2010 Pressemeldung Bayerischer Lehrer- und Lehrerinnenverband (BLLV) e.V.

Baden-Württemberg

Sprecherin des Kultusministeriums weist Zeitungsbericht zu Lehrer-Engpass an Schulen zurück

Eine Sprecherin des Kultusministeriums wies am Montag (8. November 2010) einen aktuellen Bericht der Stuttgarter Nachrichten zurück, wonach die Schulbehörden die Schulen darauf hingewiesen haben sollen, dass sie im Laufe des Winters keinen Ersatz für langfristig erkrankte Lehrer erwarten dürften. "Diese Behauptung entbehrt jeglicher Grundlage. Es stehen ausreichend Mittel zur Verfügung, um möglicherweise zu erwartende Krankheitsvertretungen auch über die Wintermonate abzudecken. Auch im Mutterschutzfall wird selbstverständlich umgehend die Vertretung organisiert, sobald Fristen oder Termine bekannt sind. Es ist abwegig zu unterstellen, dass hier erst dann Ersatz gesucht wird, wenn der Mutterschutzfall unmittelbar eintritt", stellte die Sprecherin klar. mehr

08.11.2010 Pressemeldung Ministerium für Kultus, Jugend und Sport Baden-Württemberg

Bayern

"So lockt man in Zeiten massiven Lehrermangels keine Nachwuchslehrkräfte!"

Der Vorsitzende des Bayerischen Philologenverbandes (bpv) Max Schmidt sieht die jüngsten Spar­beschlüsse des bayerischen Kabinetts kritisch: "Ich mag mich dem allgemeinen Erleichterungsseufzer, die Beamten seien ja noch einmal mit einem blauen Auge davongekommen, nicht gänzlich anschließen. Besonders kritisch sehe ich die Absenkung der Einstiegsgehälter. Dieser Beschluss trifft voll die Berufseinsteiger in der Phase der Familiengründung. mehr

08.11.2010 Pressemeldung Bayerischer Philologenverband (bpv)

Bayern

Auch Bayerns Junglehrer müssen die Zeche zahlen

Die Arbeitsgemeinschaft Bayerischer Junglehrer (ABJ) im Bayerischen Lehrer- und Lehrerinnenverband (BLLV) zeigt sich angesichts der am Wochenende auf der Kabinettsklausur zum Doppelhaushalt 2011/12 beschlossenen Absenkung der Eingangsbesoldung für Berufseinsteiger bestürzt. mehr

08.11.2010 Pressemeldung Bayerischer Lehrer- und Lehrerinnenverband (BLLV) e.V.

Niedersachsen

Ganztagsschule-light wird mehr und mehr zum Problem

Die Landtagsgrünen haben Kultusminister Althusmann "gravierende Versäumnisse" bei der Konzeption und der Unterstützung von neuen Ganztagsschulen attestiert. "Es reicht nicht aus, sich für die Genehmigung neuer Ganztagsschulen feiern zu lassen; auch deren pädagogische Qualität muss gewährleistet sein", sagte die schulpolitische Sprecherin Ina Korter heute (Donnerstag). mehr

08.11.2010 Pressemeldung Bündnis 90/Die Grünen

Bayern

Junglehrer dürfen nicht Opfer der Sparpolitik werden

Die Arbeitsgemeinschaft Bayerischer Junglehrer (ABJ) im Bayerischen Lehrer- und Lehrerinnenverband (BLLV) fordert eine Verbesserung der Einstellungssituation und bessere Arbeitsbedingungen für junge Lehrerinnen und Lehrer an den bayerischen Schulen. mehr

04.11.2010 Pressemeldung Bayerischer Lehrer- und Lehrerinnenverband (BLLV) e.V.

Hamburg

Start in den Vorbereitungsdienst

Bildungssenatorin Christa Goetsch begrüßte heute am Landesinstitut für Lehrerbildung und Schulentwicklung (LI) 363 neue Referendarinnen und Referendare, die heute in den Vorbereitungsdienst gehen. Das sind so viele neue Lehrkräfte für Hamburg wie seit den neunziger Jahren nicht mehr. Zum letzten Start im Mai 2010 waren es 303, im November 2009 283. Die Ausbildung dauert 18 Monate und findet sowohl am LI als auch in den Schulen statt. mehr

01.11.2010 Pressemeldung Behörde für Schule und Berufsbildung (BSB)