Lehrkräftemangel

GEW warnt Wulff vor Wortbruch

Ministerpräsident Christian Wulff hat nach Presseberichten einen Kurswechsel bei der Wiederbesetzung der Lehrerstellen angekündigt. Danach sollen künftig nicht mehr alle durch Pensionierung ausscheidenden Lehrkräfte durch junge ersetzt werden. Die Äußerungen fielen bei einem Gespräch in der Redaktion der Neuen Presse Hannover, in dem es um die künftige Haushaltspolitik und die Kabinettsklausur im Februar ging. Das von der Staatskanzlei autorisierte Interview soll am Sonnabend erscheinen. Wulff soll erklärt haben, ab 2011 wolle die Landesregierung mit der Streichung von Stellen im Kultusetat beginnen. Die durch das Doppelabitur freiwerdenden Stellen – nach bisherigen Berechnungen 1.100 – sollten nur teilweise für die Senkung der Klassenobergrenzen insbesondere an den Gymnasien eingesetzt werden. mehr

21.01.2010 Pressemeldung GEW Niedersachsen

Bildung: Schluss mit der Stop and Go-Personalpolitik

Die Grünen im Bayerischen Landtag kritisieren die anhaltende Flickschusterei im bayerischen Bildungssystem. "Wir begrüßen natürlich, dass jetzt 100 Referendare mehr an den Gymnasien fest eingestellt werden", erklärt der schulpolitische Sprecher Thomas Gehring. mehr

20.01.2010 Pressemeldung Bündnis 90/Die Grünen

"Nun 400 Festeinstellungen für Gymnasiallehrer"

"Mit der Einstellung von nun 400 Bewerberinnen und Bewerbern stellt Bayerns Kultusministerium zum zweiten Schulhalbjahr den Unterricht an den Gymnasien und Beruflichen Oberschulen mit qualifizierten Lehrkräften sicher. Die Einstellung erfolgte nach dem jeweiligen Bedarf der Schulen", nahm Kultusminister Dr. Ludwig Spaenle heute zur Einstellungspraxis Stellung. Er hat nochmals 50 Superverträge im Umfang von Zweidrittel-Beschäftigungsverhältnissen zusätzlich bereit gestellt. Damit erhöht sich die Anzahl der Einstellungen von der Hälfte der Bewerber auf zwei Drittel. In den nächsten Tagen wird Minister Spaenle mit den Vertretern der Referendare für Gymnasien ein Gespräch über deren Forderungen zur Beschäftigungssituation und zur Bildung eines Lehrerpools führen, die dem Minister gestern übergeben worden waren. mehr

20.01.2010 Pressemeldung Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und Kultus

Einsatz von Philologenverband mit Betroffenen schafft 100 zusätzliche Stellen:

"Das ist eine ganz hervorragende Nachricht für unsere jungen Kollegen und die bayerischen Gymnasien. Unser Einsatz Seite an Seite mit den Betroffenen hat zu einem ersten schnellen und guten Erfolg geführt. Ich danke Kultusminister Dr. Spaenle, der in dieser schwierigen Situation rasch gehandelt hat", reagierte der Vorsitzende des Bayerischen Philologenverbandes (bpv) Max Schmidt auf die heutige Mitteilung von Dr. Spaenle, bereits zu Beginn des zweiten Schulhalbjahres im Februar 100 weitere junge Kolleginnen und Kollegen an Gymnasien und Beruflichen Oberschulen fest einzustellen. Schmidt lobte: "Damit werden unseren Schulen schon bald weitere, bestens qualifizierte Kolleginnen und Kollegen bekommen, die sie gut gebrauchen können, um die lern- und Lehrbedingungen für Schüler und Lehrer zu verbessern: Denn noch zu oft sind die Klassen zu groß, zu selten ist echte individuelle Förderung möglich." mehr

20.01.2010 Pressemeldung Bayerischer Philologenverband (bpv)

Referendare informieren in einer vom bpv organisierten Aktion Ministerpräsident Seehofer über dramatische Einstellungssituation für Junglehrer

Am Rande der heutigen Kabinettssitzung in Fürth haben Referendare aus etlichen bayerischen Seminarschulen Ministerpräsident Horst Seehofer im Rahmen einer durch den Bayerischen Philologenverband (bpv) organisierten Aktion über die dramatische Einstellungssituation an den bayerischen Gymnasien informiert: mehr

19.01.2010 Pressemeldung Bayerischer Philologenverband (bpv)

Junge Gymnasiallehrer fühlen sich im Stich gelassen

Die Ankündigung des Kultusministeriums, im Februar nur etwa 50% aller Gymnasialreferendare in den Schuldienst zu übernehmen, stößt sowohl bei den Betroffenen als auchbei vielen älteren Kolleginnen und Kollegen auf völliges Unverständnis. mehr

18.01.2010 Pressemeldung Bayerischer Lehrer- und Lehrerinnenverband (BLLV) e.V.

Spaenle lässt Junglehrer im Regen stehen

Die Landtagsgrünen haben die Personalpolitik des Kultusministeriums heftig kritisiert. Wie das Ministerium in dieser Woche bekannt gegeben hat, sollen von den ausgebildeten Referendaren nur die Hälfte tatsächlich in den Schuldienst übernommen werden, in manchen Fächerkombinationen sogar nur eine Handvoll. "Es kann nicht sein, dass die Staatsregierung fast einen kompletten Jahrgang gut ausgebildeter Lehrerinnen und Lehrer auf die Straße schickt", sagte der schulpolitische Sprecher Thomas Gehring. "Dieses Verfahren ist eine persönliche Katastrophe für die Betroffenen, ein Fiasko für die Schulen und ein Armutszeugnis ersten Ranges für die Staatsregierung." mehr

15.01.2010 Pressemeldung Bündnis 90/Die Grünen

Schritt in die richtige Richtung

Die GEW Bremen begrüßt den Beschluss der Deputation für Bildung von gestern, die Referendarsstellen für Lehrkräfte im Lande Bremen um 100 Stellen zu erhöhen. Damit werden zukünftig 550 statt 450 angehende Lehrerinnen und Lehrer für ihren Beruf qualifiziert. Ebenso positiv sieht die Bildungsgewerkschaft die Festlegung, nunmehr vier Einstellungstermine für den Einstieg in die zweite Phase der Lehrerausbildung vorzuhalten. mehr

15.01.2010 Pressemeldung GEW Bremen

Ausbildungskapazitäten für Lehrämter werden stetig erhöht

"Die Landesregierung hat in den vergangenen Jahren die Ausbildungskapazitäten für angehende Lehrkräfte stetig erhöht und wird diesen Kurs bedarfsgerecht auch weiter fortsetzen." Das unterstrich der Pressesprecher des rheinland-pfälzischen Bildungsministeriums, Wolf-Jürgen Karle, in Reaktion auf kritische Anmerkungen des Verbands der Realschullehrer (VDR). Aktuell liege dabei ein Schwerpunkt auf dem Ausbau der Seminarkapazitäten für das Gymnasiallehramt, die Anfang Februar durch die Inbetriebnahme von zwei weiteren Ausbildungsstätten um weitere 80 Plätze aufgestockt würden. mehr

15.01.2010 Pressemeldung Ministerium für Bildung, Wissenschaft, Jugend und Kultur, Rheinland-Pfalz

Über 200 Lehreramtsanwärter abgewiesen

Sie haben die erste Staatsprüfung für das Lehramt an Realschulen abgelegt und wollen nun ihre Ausbildung im Studienseminar und an den Schulen fortsetzen. Aber trotz Lehrermangels wird Ihnen wohl der Zugang zu den Seminaren in Kaiserslautern und Koblenz verwehrt bleiben, weil nicht genügend Ausbildungsplätze vorhanden sind. mehr

15.01.2010 Pressemeldung Verband Reale Bildung