Lehrkräftemangel

In zwei Jahren fehlen rund 20.000 Lehrkräfte

Der Präsident des Bayerischen Lehrer- und Lehrerinnenverbands, (BLLV), Klaus Wenzel, hat den Lehrermangel als das beherrschende Thema an den Schulen bezeichnet. "Nach unseren Berechnungen addiert sich der Lehrermangel an allen Schularten für die Deckung des Ersatzbedarfs, die Vermeidung von Unterrichtsausfall und dringend erforderlichen Reformen bis zum Jahr 2010 auf rund 20.000 Lehrkräfte." Wenzel forderte die Staatsregierung auf, dem Problem höchste Priorität einzuräumen. "Die Situation an den Schulen muss schleunigst verbessert werden. Ein ´weiter so´ darf es in der Schulpolitik nicht geben." Wer mit guter Bildungspolitik punkten will, muss ordentlich Geld in die Hand nehmen. Der einzige Weg aus dem Dilemma: Der Lehrerberuf muss attraktiver werden. mehr

28.11.2008 Pressemeldung Bayerischer Lehrer- und Lehrerinnenverband (BLLV) e.V.

GEW: alle Lehrerstellen zum 1. Februar besetzen!

Mit einer "Frühbucher-Aktion" versucht das Schulministerium, die zum Jahresbeginn examinierten Referendare an die Schulen in NRW zu binden. Erstmalig können sich Junglehrer im laufenden Ausschreibungsverfahren auch auf Stellen bewerben, die nicht zum 1. Februar, sondern erst zum neuen Schuljahr im August nächsten Jahres zu besetzen sind. Das sind immerhin gut 2.100 der knapp 5.500 jetzt im Internetportal LEO veröffentlichten Stellen. mehr

24.11.2008 Pressemeldung GEW Nordrhein-Westfalen

GEW-Erfolg: Klassenmesszahl 25 in Orientierungsstufe der Realschule plus für alle!

"Das Bildungsministerium hat heute den Schulen per EPOS-Rundschreiben mitge­teilt, dass die Klassenmesszahlen in der Orientierungsstufe aller neuen Realschulen plus einheitlich 25 Schülerinnen und Schüler pro Klasse betragen wird. Es hat damit die von der GEW von Anfang an mit Nachdruck geforderte Gleichstellung in diesem Punkt Rechnung getragen!" berichtete Klaus-Peter Hammer, der Landesvorsitzende der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft Rheinland-Pfalz mehr

21.11.2008 Pressemeldung GEW Rheinland-Pfalz

Bayerns Realschulen führend im bundesdeutschen Realschulvergleich!

Sachsen hat Bayern beim PISA-Ländervergleich nur minimal den Rang abgelaufen und schon entsteht eine Hysterie, als wäre ein zweigliedriges Schulsystem das Allheilmittel. Man vermittelt der Öffentlichkeit wieder einmal, das alles über die Schulstruktur zu regeln wäre. Nur, da macht man es sich ein bisschen zu einfach. Alle, die hinter dieser Behauptung herjagen, agieren zu oberflächlich. Es wird schlicht ignoriert, dass auch Sachsen ein vielgliedriges Schulsystem unterhält. Und das erfolgreiche bayerische System passt einfach nicht ins Bild der Gemeinschaftsschulmissionare und Strukturdebattierer. mehr

21.11.2008 Pressemeldung Verband Reale Bildung

Handlungsbedarf bei Lehrergenehmigungen an Privatschulen

Der Verband deutscher Privatschulen (VDP) – Landesverband Sachsen/Thüringen e.V. spricht sich anlässlich des VDP-Bundeskongresses in Erfurt für eine Reform der Genehmigungspraxis von Lehrkräften an Privatschulen aus: "In Thüringen sind seit knapp einem Jahr die zuständigen Schulämter dafür zuständig, Lehrern die Unterrichtsgenehmigung an Privatschulen zu erteilen," erklärte der Vorsitzende des VDP-Landesverbands, Michael Wilde. "Einige Schulämter lehnen Lehrer an Schulstandorten jedoch ab, obwohl dieselben Kräfte zuvor an einem anderen Standort mit der Genehmigung eines anderen Amtes unterrichten durften. Das ist für uns völlig unverständlich und gerade angesichts des akuten Lehrermangels, von dem Privatschulen ebenso wie die staatlichen Einrichtungen betroffen sind, nicht hinnehmbar." mehr

20.11.2008 Pressemeldung Verband Deutscher Privatschulverbände (VDP) e.V.

Schulen ohne Lehrer kein Zukunftsmodell

"Ein gewaltiger Lehrermangel kommt in den nächsten 15 Jahren auf Deutschland, Österreich und die Schweiz zu", warnte heute der Bundesvorsitzende des Verbands Bildung und Erziehung (VBE) Ludwig Eckinger auf einer gemeinsamen Pressekonferenz mit der österreichischen Gewerkschaft Pflichtschullehrerinnen und Pflichtschullehrer (GÖD) und dem Dachverband Schweizer Lehrerinnen und Lehrer (LCH) in Wien. Anlass war die Vorstellung der Wiener Erklärung von GÖD, LCH und VBE unter dem Motto "Qualifizierte Lehrerinnen und Lehrer – ein Eckpfeiler der Demokratie", das erste länderübergreifende Leitbild für den Lehrerberuf heute. mehr

20.11.2008 Pressemeldung Verband Bildung und Erziehung e.V. (VBE)

Zum ersten Mal startet in Baden-Württemberg das Verfahren zur Lehrereinstellung im November

Zum ersten Mal startet das Verfahren zur Lehrereinstellung in Baden-Württemberg bereits im November. Im Internet sind 1400 Lehrerstellen für die allgemein bildenden Gymnasien und rund 400 für die Beruflichen Schulen ausgeschrieben. In beiden Schularten ist der Bedarf besonders hoch. Weitere Etappen der Lehrereinstellung folgen im Februar und im Frühjahr. Ingesamt werden voraussichtlich über 5000 Lehrkräfte für das Schuljahr 2009/10 eingestellt. mehr

20.11.2008 Pressemeldung Ministerium für Kultus, Jugend und Sport Baden-Württemberg

GEW Bremen: Endlich die Konsequenzen aus PISA ziehen!

Das aktuelle Abschneiden Bremens bei der PISA-Untersuchung 2006 erfordert nach Auffassung der GEW prinzipielle Veränderungen: Eine erheblich bessere Versorgung der Schulen und Kindereinrichtungen ist ebenso notwendig wie die Überwindung des Einsortierens der Kinder in verschiedene Schularten. mehr

18.11.2008 Pressemeldung GEW Bremen

Bildungsungerechtigkeit lässt sich nicht wegmessen

"Die größte Risikogruppe in Deutschland besteht aus Ministerpräsidenten, Finanzministern und Bildungspolitikern", erklärt Ludwig Eckinger, der Bundesvorsitzende des Verbands Bildung und Erziehung (VBE), vor der morgigen Veröffentlichung von PISA E 2006. "Das Messen und Austesten schulischer Leistungen ist in der Bundesrepublik nach wie vor von der Verbesserung der konkreten Bedingungen an den Schulen entkoppelt", sagt Eckinger und unterstreicht: "Bildungsstandards und Vergleichsarbeiten werden zu Placebos degradiert." Seit zwei Jahren liege die gemeinsame Erklärung mit den Kultusministern vor, jede Schülerin, jeden Schüler individuell zu fördern und zu fordern, so Eckinger. Aber Eltern, Schüler und Lehrer würden an der Nase herumgeführt, denn der schulische Alltag bestehe aus Unterrichtsausfall, Lehrermangel, zu großen Klassen und zu wenig individuellen Fördermöglichkeiten. mehr

17.11.2008 Pressemeldung Verband Bildung und Erziehung e.V. (VBE)

Schulische Übergänge und Personalversorgung am Gymnasium: zentrale Themen der Hauptversammlung des Bayerischen Philologenverbandes

Aus Sicht der Lehrerschaft stellt die angespannte Personalversorgung nach übereinstimmender Meinung der 200 derzeit in Bayreuth tagenden Delegierten das Bayerischen Philologenverbandes (bpv) das aktuell drängendste Problem der Gymnasien und beruflichen Oberschulen im Freistaat dar. In der oberfränkischen Stadt hält der Berufsverband der Lehrkräfte an Gymnasien, beruflichen Oberschulen und Hochschulen heuer seine Jahreshauptversammlung ab. Zum Auftakt der dreitägigen Arbeitssitzung forderte der Vorsitzende Max Schmidt: "Schüler wie Lehrer leiden seit Jahren unter dem Mangel an derzeit rund 1.000 Lehrern. mehr

14.11.2008 Pressemeldung Bayerischer Philologenverband (bpv)