Lehrkräftemangel

"Lehrkräfte fordern Signale der Entlastung statt neue Denkrunde!"

"Dieses Arbeitszeitmodell ist weder haltbar noch reformierbar. Das hat die Behörde offenbar endlich erkannt. Trotzdem müssen die Hamburger Lehrerkräfte auf ein deutliches Zeichen der Kehrtwende noch warten – die Senatorin setzt auf eine weitere Denkrunde und so was kann dauern", kommentiert die stellvertretende Vorsitzende der GEW Hamburg, Sigrid Strauß, die heute von der Senatorin erläuterten Konsequenzen aus dem aktuell veröffentlichten so genannten "Behler-Bericht". mehr

29.10.2008 Pressemeldung GEW Hamburg

Kultusministerium: Schulen für Vertretungskonzept verantwortlich

Trotz intensiver Anstrengungen der Schulverwaltung und der Schulen selbst wird es einen hundertprozentigen Ausgleich von Unterrichtsausfall auch in Zukunft nicht geben können. mehr

28.10.2008 Pressemeldung Ministerium für Kultus, Jugend und Sport Baden-Württemberg

VBE bemängelt, dass die Hauptschule als Lehrer­reservoir für die verlässliche Grundschule herhalten muss

Nicht nur an Gymnasien muss landesweit immer wieder Unterricht ausfal­len. Problema­tisch wird es bei kurzfristigen Erkrankungen von Lehrern be­sonders im Grundschul­bereich. Müsse doch an Grund- und Hauptschulen häufig die Hauptschule als "Reservoir" für Lehrerstunden herhalten, um die "Ver­lässlichkeit" der Grundschule zu garantieren, schimpft der Vorsit­zende des Verbandes Bildung und Er­ziehung (VBE) Baden-Württemberg, Rudolf Karg. mehr

28.10.2008 Pressemeldung Verband Bildung und Erziehung, Landesverband Baden-Württemberg

Bildungsgewerkschaft warnt vor Mangel an Hochschullehrern

Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) hat ein Bund-Länder-Programm zur Finanzierung von 10.000 zusätzlichen Stellen für promovierte Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler (so genannte Postdocs) gefordert. Dieses Bund-Länder-Programm habe zweierlei zu leisten, erklärte das für Hochschule und Forschung verantwortliche GEW-Vorstandsmitglied Andreas Keller: "Zum einen brauchen wir ausreichend qualifizierte Fachkräfte, um den bevorstehenden Generationenwechsel in der Hochschullehrerschaft, den Ausbau der Hochschulen und die Verbesserung der Qualität der Lehre zu schultern. Zum anderen müssen Bund und Länder wirksame Impulse für die überfällige Reform der Karrierewege in Hochschule und Forschung geben." mehr

28.10.2008 Pressemeldung Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft

"Überstundenzahl und Unterrichtsausfall im Pflichtbereich an Gymnasien weiter auf hohem Niveau!"

Die Unterrichtsversorgung ist an den Gymnasien nach wie vor nicht in vollem Umfang gesichert. Das geht aus den Meldungen von über 70 Gymnasien des Landes hervor, die sich gegenüber dem Philologenverband Baden-Württemberg (PhV BW) in den ersten Wochen des neuen Schuljahres zur Unterrichtsversorgung an ihren Schulen äußerten. Eine große Anzahl dieser Schulen meldete trotz geleisteter Überstunden weiterhin Stundenausfälle im Bereich des Pflichtunterrichts, wobei das Fach Sport mit 23 Prozent des Unterrichtsausfalls am stärksten betroffen ist, gefolgt von den Naturwissenschaften (20 Prozent), Bildender Kunst und Fremdsprachen (je 15 Prozent), Musik (10 Prozent) und Religion/Ethik (9 Prozent). Hochgerechnet bedeutet dies, dass zur Abdeckung des Pflichtunterrichts durchschnittlich fünf Wochenstunden pro Gymnasium fehlen. mehr

28.10.2008 Pressemeldung Philologenverband Baden-Württemberg

Gewerkschaftstag: GEW-Chef Meyer-Lauber fordert kräftige Erhöhung der Lehrereinkommen

Mit den Resultaten des Dresdner Bildungsgipfels und mit den gewerkschaftlichen Leitzielen für die Tarif- und Besoldungsrunde 2009 werden sich die 400 Delegierten der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) auf ihrem Gewerkschaftstag am Samstag in Hamm, Maximilianpark, befassen. mehr

24.10.2008 Pressemeldung GEW Nordrhein-Westfalen

"Viel Arbeit gab's und wenig Brot"

Der Vorsitzende des Bayerischen Philologenverbandes (bpv) Max Schmidt hat Bund und Länder dazu aufgefordert, die vor Jahren gekürzten Gehälter des Lehrernachwuchses deutlich anzuheben: "Die heute beim ´Bildungsgipfel´ von Bundeskanzlerin Merkel besprochenen Ziele, den Bogen der Anstrengungen für eine bessere Bildung vom Kindergarten über die Schule bis zur Hochschule zu spannen, sind sehr ambitioniert. Die Gehälter des zur Umsetzung erforderlichen Personals sind es nicht. Auch deswegen ist der Lehrermangel derzeit so gravierend. Der Lehrerberuf muss daher von Anfang an auch finanziell wieder attraktiver werden." mehr

22.10.2008 Pressemeldung Bayerischer Philologenverband (bpv)

Bildungsgipfel-Theorie jetzt praktisch umsetzen!

Der nordrhein-westfälische Philologen-Verband begrüßt sehr, dass mit dem ´Gipfeltreffen´ die Bildungspolitik große öffentliche Aufmerksamkeit erfährt. Umfassende und nachhaltige Investitionen im Bildungsbereich sind unerlässlich, will Deutschland als rohstoffarmes Land konkurrenzfähig bleiben. mehr

22.10.2008 Pressemeldung Philologenverband NRW (PhV NRW)

Philologenverband Baden-Württemberg appelliert an den Bildungsgipfel:

"Wir begrüßen es, dass Bundeskanzlerin Merkel trotz der gegenwärtigen Finanzkrise das Thema ´Bildung´ ins Zentrum ihrer Regierungsarbeit stellt und nun zum Bildungsgipfel nach Berlin einlädt; denn eines steht fest und wird durch zahlreiche Studien belegt: Schüler brauchen genügend Lehrer, eine ihrer Begabung entsprechende Förderung und die hierfür erforderliche finanzielle Unterstützung durch den Staat, um gute Bildung als beste Zukunftsinvestition erfolgreich umzusetzen", so der Landesvorsitzende des Philologenverbandes Baden-Württemberg (PhV BW), Bernd Saur. Die Schulen dürfen mit der schwerer gewordenen Erziehungsarbeit nicht allein gelassen werden, so der PhV-Landesvorsitzende weiter mit dem Hinweis, dass die Elternhäuser, Medien und Gesellschaft ganz wesentlich an der Erziehungsarbeit beteiligt sind und sich dieser Verantwortung in stärkerem Maße stellen müssen. mehr

20.10.2008 Pressemeldung Philologenverband Baden-Württemberg

VBE: Sparpolitik zeigt Mängel auf

Angesichts der vielfältigen Abschlüsse von Krankheitsverträgen, die sich alleine in Südbaden seit Beginn dieses Schuljahres im Hunderterbereich bewegen, lassen beim Verband Bildung und Erziehung (VBE) zwei Themen im Schulbereich aufleuchten. Offenbar war die Lehrerversorgung doch nicht so üppig, wie die Landesregierung und das Kultusministerium es offiziell zu Schuljahresbeginn verbreiten ließen. Und: in einigen Kreisen ist die zur Verfügung stehende Lehrerreserve weitgehend aufgebraucht. Diese Feststellung trifft der Vorsitzende des VBE Südbaden, Ekkehard Gabriel (Gundelfingen). Der VBE zeigt sich angesichts der offiziellen Entwicklung erneut sehr beunruhigt. mehr

17.10.2008 Pressemeldung Verband Bildung und Erziehung, Landesverband Baden-Württemberg