Lehrkräftemangel

Kultusministerium stellt Mittel für zusätzliche 2245 Lehrerstellen zur Verfügung und baut gebundene Ganztagsklassen an Hauptschulen und Förderschulen massiv aus

Das Bayerische Kultusministerium stellt im neuen Schuljahr 2008/2009 tatsächlich Mittel für zusätzlich 2245 Lehrerstellen zur Verfügung, weist das Kultusministerium die Vorwürfe der Grünen von heute zurück. Die Mittel werden zur Senkung der Klassenhöchstgrenze, zur Sicherung des Unterrichts in Form von befristeten Stellen und als Mittel für Aushilfskräfte genutzt. mehr

09.09.2008 Pressemeldung Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und Kultus

Sonderschule braucht Anerkennung

Lehrkräfte an Sonderschulen leiden darunter, dass dieser wichtigen Schulart die gesellschaftliche Anerkennung versagt bleibt. Wie die Referatsleiterin "Sonderschule" des Verbandes Bildung und Erziehung (VBE) Südbaden, Barbara Timm (Müllheim/Kandern) mitteilt, beziehe sich diese Aussage auf mehrere Tatsachen, die nicht von der Hand zu weisen seien. Alleine schon, dass sämtliche Diskussionen über das so genannte dreigliedrige Schulsystem die vierte Säule, nämlich die im Schulgesetz festgeschriebenen zehn Sonderschularten vernachlässigen, zeugt von der Ignoranz Außenstehender. Eine mit Mängeln behaftete Lehrerversorgung für Sonderschulen, sowie zu geringe Kooperationsmöglichkeiten zu Grund- und Hauptschulen seien ebenfalls nicht geeignet, so Barbara Timm, die segensreiche Arbeit dieser Schularten ins gebührende Licht zu rücken. mehr

09.09.2008 Pressemeldung Verband Bildung und Erziehung, Landesverband Baden-Württemberg

Unterrichtsausfall melden

Die Bildungsgewerkschaft GEW bietet ein Internetportal zum Thema Unterrichtsausfall an. Sie bittet Eltern, Lehrer und Schüler, Unterrichtsausfälle auf der Homepage der GEW Baden-Württemberg, [www.gew-bw.de](http://www.gew-bw.de), zu melden. mehr

05.09.2008 Pressemeldung GEW Baden-Württemberg

RLV und VBE begrüßen Gesetzentwurf zur Reform der Lehrerausbildung

Gemeinsame Pressemitteilung des Realschullehrerverbandes NRW (RLV) und des Verbandes Bildung und Erziehung (VBE NRW) mehr

03.09.2008 Pressemeldung Verband Bildung und Erziehung, Landesverband NRW

VBE befürchtet trotz 4200 neuer Lehrer Engpässe

Der Verband Bildung und Erziehung (VBE) Baden-Württemberg freut sich mit den 4 200 neuen jungen Lehrkräften, die für die Schulen des Landes eine Art "Frischzellenkur" sind, befürch­tet aber für das kom­men­de Schul­jahr trotzdem spürbare Engpässe in der Unterrichtsversorgung, was zu Quali­tätseinbußen an den Schulen führen wird, da gleich­­zeitig etliche Kol­legen mit den Sommerferien in den Ruhestand oder in eine Beur­laubung gegan­gen sind respektive im neuen Schuljahr wegen einer ernsthaften Er­kran­kung oder Elternzeit längerfristig ausfallen. mehr

03.09.2008 Pressemeldung Verband Bildung und Erziehung, Landesverband Baden-Württemberg

"Der Philologenverband sieht den guten Willen der Landesregierung, erwartet aber deutlich mehr Anstrengungen zur Verbesserung der Arbeitsbedingungen der Lehrkräfte und der Unterrichtsversorgung an den Gymnasien!"

"Wir nehmen erfreut zur Kenntnis, dass die ´Qualitätsoffensive Bildung´ ein Schritt in die richtige Richtung ist, der aber erst in den nächsten Jahren auf eine nachhaltige Wirkung hoffen lässt. Denn: Von deutlichen Verbesserungen der Arbeitsbedingungen für die Lehrkäfte an den Gymnasien ist im neuen Schuljahr noch nichts zu spüren", so der Landesvorsitzende des Philologenverbandes Baden-Württemberg (PhV BW), Bernd Saur, mit dem Hinweis, dass die Übergangsquoten aufs Gymnasium unvermindert hoch sind und die Absenkung des Klassenteilers sowie die Entlastung der Schulleitungen für das kommende Schuljahr noch nicht vorgesehen sind. mehr

03.09.2008 Pressemeldung Philologenverband Baden-Württemberg

Pflichterfüllung reicht nicht

Die Bildungsgewerkschaft GEW setzt sich dafür ein, dass die 17 Millionen Euro für Krankheitsvertretungen in den Schulen in feste Stellen umgewandelt werden. "Wir brauchen für die 5.000 Schulen in Baden-Württemberg etwa 6.000 Pädagoginnen und Pädagogen in der ständigen Lehrerreserve, damit kein Unterricht mehr ausfallen muss. Stattdessen haben wir nur 1.250 Stellen und die Landesregierung lässt hunderte von hier ausgebildeten Lehrerinnen und Lehrern in andere Bundesländer abwandern. Die 4.700 in diesem Jahr nicht eingestellten Lehrkräfte sitzen nicht zuhause am Telefon und warten darauf, dass sie im Dezember eine befristete Krankheitsvertretung übernehmen können", sagte am Mittwoch (03.09.) in Stuttgart Doro Moritz, Landesvorsitzende der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW). mehr

03.09.2008 Pressemeldung GEW Baden-Württemberg

Kultusminister Helmut Rau: 2008 werden 4200 neue Lehrkräfte in den Schuldienst eingestellt

Zum kommenden Schuljahr 2008/09 treten insgesamt rund 4200 Junglehrer in den öffentlichen Schuldienst ein. Dies gab Kultusminister Helmut Rau am Mittwoch (3. September) in Stuttgart bei der traditionellen Pressekonferenz zum Schuljahresanfang bekannt. "Die Einstellungszahlen liegen bereits dieses Jahr auf einem hohen Niveau und werden in den kommenden Jahren nochmals deutlich steigen", sagte Rau. Die "Qualitätsoffensive Bildung" der Landesregierung führe zu "ausgezeichneten Jobperspektiven" für angehende Lehrkräfte. mehr

03.09.2008 Pressemeldung Ministerium für Kultus, Jugend und Sport Baden-Württemberg

Verpflichtende Fremdevaluation startet zum neuen Schuljahr

"Mit der Einführung der verpflichtenden Fremdevaluation beginnt ein neues Kapitel in der Schulkultur unseres Landes. Das Zusammenwirken von Eigenverantwortung, externer Erfolgskontrolle und gezielter Unterstützung wird die Qualität von Schule und Unterricht weiter verbessern", sagte Kultusminister Helmut Rau MdL am Mittwoch (3. September) in Stuttgart. Der Start erfolgt mit 240 Schulen, die von zwei- bis dreiköpfigen Expertenteams des Landesinstituts für Schulentwicklung (LS) überprüft werden. Zusätzlich werden zehn berufliche Schulen evaluiert. Zu den weiteren Neuerungen zählen Änderungen in der gymnasialen Oberstufe, ein Budget für Hausaufgabenbetreuung an Gymnasien sowie der Start der Sprachstandsdiagnose. mehr

03.09.2008 Pressemeldung Ministerium für Kultus, Jugend und Sport Baden-Württemberg

Gemeinsame Erklärung der Niedersächsischen Kultusministerin, des dbb beamtenbundes und tarifunion landesbund niedersachsen sowie des Deutschen Gewerkschaftsbundes Bezirk Niedersachsen – Bremen – Sachsen-Anhalt

Die dauerhafte Sicherstellung der Unterrichtsversorgung sowie die Schaffung angemessener und verlässlicher Rahmenbedingungen für die Lehrerinnen und Lehrer sind ein besonderes Anliegen der Niedersächsischen Kultusministerin, des dbb beamtenbund und tarifunion landesbund niedersachsen und des Deutschen Gewerkschaftsbundes Bezirk Niedersachsen – Bremen – Sachsen-Anhalt. Deshalb begrüßen die Unterzeichner, dass flexible und rechtlich abgesicherte Rahmenbedingungen für die Ausgleichsphase des verpflichtenden Arbeitszeitkontos – unter Wahrung der Interessen der Lehrkräfte – festgelegt worden sind, die auch die Belange der Unterrichtsversorgung nicht außer Betracht lassen. Die gemeinsamen Anstrengungen und der konstruktive Dialog haben zu einem sachgerechten Ergebnis geführt. mehr

03.09.2008 Pressemeldung Niedersächsisches Kultusministerium