Lehrkräftemangel

SPD sagt die Unwahrheit - falsche Zahlen zu Klassengrößen

Falsche Zahlen nannte gestern der bildungspolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion Hans-Ulrich Pfaffmann. Er behauptete, nahezu die Hälfte aller Klassen an Bayerns Gymnasien und Realschulen hätten mehr als 33 Schüler. mehr

17.09.2008 Pressemeldung Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und Kultus

VBE fordert Lehrer auf, zusätzliche Belastungen zu melden

Der Verband Bildung und Erziehung (VBE) Baden-Württemberg sieht mit Sorge, dass Lehrer einerseits schulisch immer mehr belastet werden, auf der anderen Seite diese enorme Mehrbelastung von der Öffentlichkeit häu­fig gar nicht wahrgenommen wird, wie es die jüngste Äußerung des Finanz­ministers in Richtung Überprüfung der Lehrerarbeitszeit erahnen lässt. mehr

17.09.2008 Pressemeldung Verband Bildung und Erziehung, Landesverband Baden-Württemberg

Zum Unterrichtsausfall

"Dass weniger Unterricht ausfällt, ist natürlich grundsätzlich positiv zu bewerten und sicherlich teilweise ein Ergebnis der verbesserten Lehrerversorgung", kommentiert der VBE-Landesvorsitzende die vom Schulministerium vorgelegte Statistik zum Unterrichtsausfall. "Es muss aber genau hingesehen werden, was sich hinter den Zahlen verbirgt, die die Landesregierung als Erfolg ihrer Schulpolitik feiert." mehr

16.09.2008 Pressemeldung Verband Bildung und Erziehung, Landesverband NRW

Kleine Klassen, mehr Ganztagsangebote

Die schon bisher günstigen Klassenstärken an den Grund- und Hauptschulen in Bayern können zum neuen Schuljahr weiter abgesenkt werden: Die durchschnittliche Schülerzahl liegt an Grundschulen bei 22,9, an Hauptschulen bei 21 Schülerinnen und Schülern. mehr

15.09.2008 Pressemeldung Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und Kultus

Mit neuer Kraft und Optimismus ins neue Schuljahr!

Zu Beginn des neuen Schuljahres 2008/09 sieht der Vorsitzende des Bayerischen Realschullehrerverbands (brlv) Anton Huber spürbare Verbesserung in der Lehrerversorgung, die übergroßen Klassen werden abgebaut und der Klassendurchschnittswert wird bei ca. 28,2 liegen, aber damit immer noch deutlich über der 25-Schülerdurchschnittsgrenze, die man in den kommenden fünf Jahren anstrebe. Er sieht gleichzeitig einen nicht unerheblichen Nachbesserungsbedarf bei der Planstellenversorgung, weil im Realschulbereich zwar Geldmittel zur Verfügung gestellt, Planstellen hingegen im Vergleich viel zu wenige geschaffen wurden. mehr

15.09.2008 Pressemeldung Verband Reale Bildung

Situation an Bayerns Schulen bleibt schwierig

Die Situation zum Schuljahresbeginn ist an vielen bayerischen Schulen unverändert schwierig. Hauptproblem ist nach wie vor der Lehrermangel. "In vielen Fällen kann lediglich das reguläre Stundenmaß aufrecht erhalten werden. Alles, was darüber hinaus geht, spezielle Angebote wie Fremdsprachen, Arbeitsgruppen oder Sportkurse etwa, muss gestrichen werden. "Die Lehrkräfte sind bitter enttäuscht. Trotz vollmundiger Ankündigungen müssen sie feststellen, dass es auch in diesem Schuljahr keine durchgreifenden Verbesserungen gibt", erklärte der Präsident des Bayerischen Lehrer- und Lehrerinnenverbandes (BLLV), Klaus Wenzel. mehr

15.09.2008 Pressemeldung Bayerischer Lehrer- und Lehrerinnenverband (BLLV) e.V.

Unterrichtsausfall im Vergleich zum Jahr 2005 mehr als halbiert

Der Unterrichtsausfall an den Schulen in Nordrhein-Westfalen hat sich im Vergleich zu den Vorjahren noch einmal deutlich verringert. Dies geht aus der Unterrichtsausfallstatistik 2008 hervor. "Der Unterrichtsausfall in Nordrhein-Westfalen hat mit 2,0 Prozent den niedrigsten jemals gemessenen Wert erreicht. Großer Dank dafür gebührt den Lehrerinnen und Lehrern, die hart für diesen Erfolg gearbeitet haben. Im Vergleich zum letzten Amtsjahr der rot-grünen Landesregierung konnten wir den Unterrichtsausfall um 55 Prozent reduzieren. Damit hat die Landesregierung ihr Versprechen zur Sicherung der Lernzeit eingehalten", erklärt Schulministerin Barbara Sommer. mehr

15.09.2008 Pressemeldung Ministerium für Schule und Bildung des Landes Nordrhein-Westfalen

VBE: Stächele soll seine Hausaufgaben machen

Finanzminister Willi Stächele soll zuerst einmal seine Hausaufgaben machen, bevor er meint, er müsse erneut die leidige und ungerechtfertigte Diskussion um die Arbeitszeit der Lehrkräfte neu entfachen. Der Sprecher des des Verbandes Bildung und Erziehung (VBE) in Südbaden, Josef Klein (Rickenbach), gibt sich irritiert über Widersprüche. Gerade nach der Ära Schavan habe Kultusminister Helmut Rau erkannt, dass Lehrer gute, wichtige und notwendige Arbeit leisten. Erst vor einer Woche hat Rau im Schulleiterbrief zum Schuljahresanfang die Lehrkräfte gelobt. Dass nun der Finanzminister aus fiskalischen Gründen durch eine müßige Diskussion Öl ind Feuer gieße, stoße auf völliges Unverständnis des VBE. mehr

15.09.2008 Pressemeldung Verband Bildung und Erziehung, Landesverband Baden-Württemberg

Heftiger Protest des Philologenverbandes Baden-Württemberg (PhV BW) über bildungspolitische Vorschläge von Finanzminister Willi Stächele (CDU)

"Kaum sind die Worte des Ministerpräsidenten in seiner Regierungserklärung zu Ferienbeginn verklungen, dass Baden-Württemberg mit seinen Bildungsausgaben an der Spitze steht und mit der ´Qualitätsoffensive Bildung´ über 500 Millionen Euro in die schulische Bildung gesteckt werden sollen, da meint sein Finanzminister Willi Stächele (CDU), über Arbeitszeitkonten der Lehrer wieder Geld aus den Taschen der Lehrer zurückholen zu können; das ist ein schlechter Kuhhandel", so die empörte Reaktion von Bernd Saur, dem Vorsitzenden des Philologenverbandes Baden-Württemberg (PhVBW), über Stächeles Forderungen, Arbeitszeitkonten für Lehrer einzuführen. "Der Finanzminister wäre gut beraten, im ´Kinder- und Bildungsland Baden-Württemberg´ seinem Kultusminister nicht in den Rücken zu fallen und ihm die Bildungspolitik zu überlassen mehr

12.09.2008 Pressemeldung Philologenverband Baden-Württemberg

Lehrermangel an Gymnasien und beruflichen Oberschulen bleibt Hauptproblem

"Die heute von Kultusminister Schneider bekannt gegebenen Zahlen zur Lehrerversorgung an den Gymnasien überraschen mich nicht. Sie liegen recht genau im Rahmen unserer Erwartungen. Erste Anzeichen einer Entspannung wird es frühestens zum kommenden Schuljahr geben, jedoch noch nicht in mathematisch-naturwissenschaftlichen Fächern." Damit sei, so der Vorsitzende des Bayerischen Philologenverbandes (bpv) Max Schmidt weiter, jetzt klar: "Den Gymnasien steht ein weiteres schwieriges Schuljahr bevor. Trotz Volleinstellung in fast allen Fächern wird es schon ein Erfolg sein, wenn es überall gelingt, den Stand der Unterrichtsversorgung des vergangenen Schuljahres zu sichern." mehr

12.09.2008 Pressemeldung Bayerischer Philologenverband (bpv)