Lehrkräftemangel

Kultusministerium und Telekom unterzeichnen Vertrag zur Weiterqualifizierung von Ingenieuren für den Schuldienst

Ingenieure sind nicht nur auf dem Arbeitsmarkt rar und als Spezialisten sehr begehrt. Auch das Land Baden-Württemberg ist für den Unterricht an den beruflichen Schulen darauf angewiesen, Ingenieure für den Schuldienst zu gewinnen und geht dafür neue Wege. Allein mit dem klassischen Einstellungsverfahren lässt sich der Bedarf nicht decken, deshalb unterzeichnen das Kultusministerium Baden-Württemberg und die Telekom AG heute (30. Juli) einen Vertrag, der die Umschulung von Ingenieuren der Telekom zu Lehrkräften vorsieht. "Die Telekom sucht für interessierte Beamte neue Beschäftigungsperspektiven im öffentlichen Dienst, das Land sucht dringend Ingenieure, die als Lehrer unterrichten möchten. Das ist eine echte Win-Win-Situation für alle Beteiligten", konstatierten Kultusstaatssekretär Georg Wacker MdL und Dietmar Welslau, Bereichsvorstand Human Ressources T-Home und Vorstandsbeauftragter für Personalumbau, anlässlich der Vertragsunterzeichnung in Stuttgart. mehr

30.07.2008 Pressemeldung Ministerium für Kultus, Jugend und Sport Baden-Württemberg

Der Lehrerbildung endlich einen höheren Stellwert geben

"Dem Lehrermangel gerade in den Fächern, in denen die Bewerber auch lukrativ in die Wirtschaft wechseln können, begegnet man nur dadurch, dass man den Lehrerberuf gleich auf zweifache Weise attraktiver macht: durch mehr Geld zumindest im Referendariat und durch ein höheres Ansehen – in der Gesellschaft, aber eben auch an der Universität", so Dr. Di Fuccia, Vorsitzender der Jungen Philologen im Deutschen Philologenverband angesichts der Prognosen über einen drastischen Lehrermangel in den MINT-Fächern vor der Presse in Berlin. mehr

30.07.2008 Pressemeldung Deutscher Philologenverband (DPhV)

Bayern trägt bei den Bildungschancen die rote Laterne

Der Bayerische Elternverband wundert sich über die heutige Ankündigung des Kabinetts, im neuen Schuljahr werde an Bayerns Schulen alles noch besser. "Es ist ja vieles nicht einmal gut an Bayerns Schulen", sagte Isabell Zacharias, die Landesvorsitzende des Bayerischen Elternverbands. "Von noch besser kann daher keine Rede sein." mehr

29.07.2008 Pressemeldung Bayerischer Elternverband

Bayerisches Kultusministerium weist falsche Darstellung der Arbeitsgemeinschaft Bayerischer Junglehrer zurück

Als sachlich falsch weist das Bayerische Kultusministerium die Interpretation der Einstellungspraxis des Bayerischen Kultusministeriums durch die Arbeitsgemeinschaft Bayerischer Junglehrer zurück. mehr

18.07.2008 Pressemeldung Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und Kultus

Einstellungssituation 2008: Viele Baustellen bleiben

Die Staatsnote 2008 sorgt für gemischte Gefühle. Die Arbeitsgemeinschaft Bayerischer Junglehrer (ABJ) begrüßt, dass die rückgehenden Schülerzahlen nicht etwa zur Einsparung von Planstellen genutzt wurden, sondern dass die frei werden-den Stellen ersetzt werden. "Dennoch ist es verwunderlich, dass Diplom-Ingenieure am Gymnasium als Lehrer ohne pädagogische Nachqualifikation verbeamtet werden, während arbeitslose Grundschullehrer als billige Aushilfskräfte dort auf Vertrag unter-richten. In 2008 sind 56 % der aktuellen Prüflinge für das Lehramt Grundschule ohne Vertrag. Sie haben die weitaus bessere Qualifikation." In der ABJ sind derzeit über 10.000 junge Lehrer/innen organisiert. Die ABJ ist die Interessenvertretung junger Lehrer/innen im Bayerischen Lehrer- und Lehrerinnenverband (BLLV). mehr

18.07.2008 Pressemeldung Bayerischer Lehrer- und Lehrerinnenverband (BLLV) e.V.

Lehrermangel und zu große Klassen – Hauptbedrohung für Bildungsqualität

In dem sich zum nächsten Schuljahr nochmals dramatisch verschärfenden Lehrermangel vor allem in den alten Bundesländern und in den zu hohen Klassenstärken sieht der Vorsitzende des Deutschen Philologenverbandes, Heinz-Peter Meidinger, die gegenwärtig größten Probleme und Schwachstellen des deutschen Bildungswesens. mehr

18.07.2008 Pressemeldung Deutscher Philologenverband (DPhV)

Schlechte Chancen für junge Grundschullehrerinnen und –lehrer

Die heute bekannt gegebene Einstellungsnote von mindestens 2,09 für erfolgreich ausgebildete Grundschullehrerinnen und –lehrer bedeutet Arbeitslosigkeit für 56 Prozent der Betroffenen. Diese rigide Einstellungspolitik ist eine kurzsichtige Reaktion auf das vermeintliche Überangebot an Grundschullehrerinnen und –lehrern. Tatsächlich besteht nach wie vor ein erheblicher Bedarf an besserer Betreuung für die Kleinen in der Grundschule. mehr

17.07.2008 Pressemeldung GEW Bayern

Kultusminister Rau weist Kritik der GEW an befristeten Krankheitsvertretungen zurück

Kultusminister Helmut Rau MdL hat die Kritik der GEW an der Praxis der befristeten Krankheitsvertretungen zurückgewiesen. "Es ist unsachgemäß, dass das Land über eine zu vertretende Krankheit hinaus eine feste Stellenzusage geben soll. Jede Krankheitsvertretung hat die Chance, sich in der nächsten Einstellungsrunde für eine feste Stelle zu bewerben", sagte Rau. Für Krankheitsvertretungen stünden jährlich bis zu 17 Millionen Euro zur Verfügung. Hinzu komme eine Lehrerreserve von 1250 Stellen. mehr

17.07.2008 Pressemeldung Ministerium für Kultus, Jugend und Sport Baden-Württemberg

Bayern stellt für das Schuljahr 2008/09 knapp 1.300 Lehrkräfte für Grund- und Hauptschulen ein

Für das kommende Schuljahr stellt der Freistaat Bayern 1288 Lehrkräfte für Grund- und Hauptschule sowie 40 Förderlehrer und 154 Fachlehrer ein. "Ich freue mich, dass wir zum kommenden Schuljahr wieder eine große Anzahl junger Grund- und Hauptschullehrkräfte neu beschäftigen können", so Kultusminister Siegfried Schneider. mehr

17.07.2008 Pressemeldung Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und Kultus

VBE-Chef begrüßt Bildungsoffensive - 3 200 zusätz­liche Lehrer sind ein Kraftakt, so sie denn auch alle kommen

Rudolf, Karg, der Vorsitzende des Verbands Bildung und Erziehung (VBE) Baden-Württemberg zeigte sich angenehm überrascht, ob der Bildungsof­fensive der Lan­desregierung. Karg wörtlich: "Ich wagte nicht zu hoffen, dass das Land jetzt so viel Geld in die Hand nehmen wird." 3 200 neue Lehrer­stellen seien ein finanzieller Kraftakt, der aber den Schulen gut tue. mehr

16.07.2008 Pressemeldung Verband Bildung und Erziehung, Landesverband Baden-Württemberg