Lehrkräftemangel

Lehrer gesucht – nein wirklich?

(Von Ulrich Herrmann) Das Stuttgarter Kultusministerium wirbt bundesweit in Tageszeitungen um Lehrkräfte für Gymnasien und Berufliche Schulen. Das ist so aussichtsreich wie der Verkauf von Kühlschränken am Nordpol. Was ist der Hintergrund? mehr

15.07.2008 Artikel

Philologenverband Baden-Württemberg (PhV BW) begrüßt Klassenteiler-Senkung als wichtiges Element zur Qualitätssteigerung

"Wir begrüßen die Initiative der CDU/FDP-Regierungskoalition des Landes Baden-Württemberg, das Schulsystem des Landes in den kommenden Jahren zusätzlich mit insgesamt 180 Millionen Euro verbessern zu wollen – jetzt kommt es darauf an, die Gelder nicht nach dem Gießkannenprinzip zu verteilen, sondern sie dort zu investieren, wo sie am dringendsten notwendig sind", kommentiert der Landesvorsitzende des Philologenverbandes Baden-Württemberg (PhV BW), Bernd Saur, dieses Vorhaben. "Damit wird ein deutliches Zeichen in Richtung einer Verbesserung der Bildungsqualität in Baden-Württemberg gesetzt!" mehr

15.07.2008 Pressemeldung Philologenverband Baden-Württemberg

Baden-Württemberg wirbt bundesweit in Tageszeitungen um Lehrkräfte für Gymnasien und Berufliche Schulen

Baden-Württemberg wirbt bundesweit in Tageszeitungen um Lehrkräfte für Gymnasien und Berufliche Schulen. Dies teilte Kultusminister Helmut Rau MdL heute (14. Juli) in Stuttgart mit. "Mit der Anzeigenkampagne machen wir auf die ausgezeichneten Einstellungschancen in unseren Gymnasien und beruflichen Schulen aufmerksam", sagte Rau. mehr

14.07.2008 Pressemeldung Ministerium für Kultus, Jugend und Sport Baden-Württemberg

Olbertz: Erheblicher Gesprächsbedarf zur Personalentwicklung im Lehrerbereich

Kultusminister Prof. Dr. Jan-Hendrik Olbertz hat heute erneut auf erheblichen Verhandlungsbedarf zum Personalentwicklungskonzept 2008-2025 von Finanzminister Jens Bullerjahn hingewiesen. mehr

11.07.2008 Pressemeldung Kultusministerium des Landes Sachsen-Anhalt

Regierung revidiert Absichten zum Abbau von Lehrerstellen

Der Vorsitzende der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft Eberhard Brandt vermisst in den Beschlüssen der Haushaltsklausur der Landesregierung ein Konzept, mit dem genügend junge Lehrerinnen und Lehrer für die Arbeit in den niedersächsischen Schulen geworben und gehalten werden. "Die Regierung trägt die Verantwortung dafür, dass auch in Zukunft Absolventen aus den Hochschulen und junge Lehrkräfte in Nachbarländer abwandern." Damit dieser Skandal beendet wird, kündigt die GEW Aktionen im neuen Schuljahr an. Das Kabinett habe bei den Referendarstellen selbst die unzureichenden Pläne der Kultusministerin deutlich beschnitten. mehr

09.07.2008 Pressemeldung GEW Niedersachsen

Lehrer unterrichten Schüler

In Bayern unterrichten nach wie vor Lehrer die Schüler. Mit dieser Feststellung weist das Bayerische Kultusministerium die Mutmaßungen des SPD-Abgeordneten Hans-Ulrich Pfaffmann zurück. Er hatte behauptet, in einer Handreichung des Kultusministeriums sei der Einsatz von Schülern als Lehrkräfte als "pädagogisch wertvoller Unterricht" zitiert worden. mehr

09.07.2008 Pressemeldung Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und Kultus

GEW: Ziel der Landespolitik: "Schuldenfrei aber dumm"

"Es ist uns leid, die neuen, noch verschärften Abbauzahlen für Lehrer, Pädagogische Mitarbeiter und Hochschulbeschäftigte zu diskutieren, ohne dass ein Stück bildungspolitische Vernunft dahinter steckt", erklärte GEW-Landeschef, Thomas Lippmann, zu den Veröffentlichungen des Finanzministeriums Sachsen-Anhalts vom gestrigen Tag. mehr

09.07.2008 Pressemeldung GEW Sachsen-Anhalt

Mit dem Aufbau einer integrierten Lehrerreserve jetzt beginnen

Anlässlich der Übergabe von 140.000 Unterschriften für mehr Lehrer und kleinere Klassen durch eine Bad Tölzer Elterninitiative in der bayerischen Staatskanzlei hat der Vorsitzende des Bayerischen Philologenverbandes Max Schmidt den Aufbau einer integrierten Lehrerreserve an Gymnasien und beruflichen Oberschulen gefordert. "Unterrichtsausfälle und Lehrermangel an den Gymnasien wären längst nicht so gravierend, wenn Bayern schon vor Jahren für eine echte Lehrerreserve gesorgt hätte", beklagte der bpv-Vorsitzende. Die langjährige Praxis, Jahr für Jahr nicht mehr als die rechnerisch unbedingt notwendige Zahl an Lehrkräften einzustellen räche sich nun bitter. mehr

08.07.2008 Pressemeldung Bayerischer Philologenverband (bpv)

Sofort und nicht erst nächstes Jahr: Landeselternbeiräte und GEW fordern 150 neue Lehrerstellen

150 zusätzliche Stellen für Lehrerinnen und Lehrer zum kommenden Schuljahr fordern die Landeselternbeiräte für Grund-, Haupt-, Sonderschulen und Gymnasien sowie die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW). Gemeinsam appellieren sie an den Landtag, auf seiner letzten Sitzung vor der Sommerpause (16.-18. Juli 2008) einen Nachtragshaushalt für die 150 neuen Planstellen zu beschließen. Nach Auffassung von Landeselternbeiräten und GEW brauchen die Schulen die neuen Planstellen schon jetzt und nicht erst zu den Schuljahren 2009/10 und 2010/11. Bildungsministerin Ute Erdsiek-Rave scheint es genauso zu sehen, da sie die 150 Stellen mitten im Schuljahr mit Lehrkräften besetzen will. mehr

08.07.2008 Pressemeldung GEW Schleswig-Holstein

Zöllner zieht eine erste Bilanz zu Einstellungen zum neuen Schuljahr:

Neben einer neuen Vertretungsfeuerwehr von 140 Stellen stellt Berlin im Jahr 2008 676 Lehrkräfte ein. Diese Einstellungsverfahren sind weitgehend abgeschlossen. Noch nicht ganz abgeschlossen sind derzeit im wesentlichen 125 Einstellungen in dezentralen Verfahren. Hier bestimmen die Schulen selbst, wann die Verfahren abgeschlossen werden: Die Schulen setzen die Termine für die Bewerbungsgespräche selbst fest und laden die Bewerber/innen ein. mehr

03.07.2008 Pressemeldung Senatsverwaltung für Bildung, Wissenschaft und Forschung