Lehrkräftemangel

GEW fordert Erhöhung der Ausbildungsplätze für Lehrer im Studienseminar für das Lehramt an Realschulen und Gesamtschulen

Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW), Landesverband Saarland, fordert dringend eine Erhöhung der Ausbildungskapazität im Studienseminar für das Lehramt an Realschulen und Gesamtschulen. Zur Zeit stehen im Studienseminar insgesamt für 4 Semester nur 88 Plätze für die Ausbildung junger Lehrkräfte zur Verfügung. Auf diese Plätze haben sich in diesem Jahr 80 Bewerberinnen und Bewerber mit erstem Staatsexamen beworben, aber nur 17 erhalten einen Ausbildungsplatz. Angesichts eines zunehmendem Mangels an Fachlehrerinnen und Fachlehrern sind dies für die GEW viel zu wenig Plätze, zumal die Bewerberinnen und Bewerber für ein Lehramt nach dem ersten Staatsexamen einen Rechtsanspruch auf einen Referendarplatz haben. mehr

26.06.2008 Pressemeldung GEW Saarland

Lehrermangel – Kleinstaaterei treibt neue Blüten

"Wir brauchen dringend einen bundesweiten Lehrerarbeitsmarkt", fordert Ludwig Eckinger, der Bundesvorsitzende des Verbands Bildung und Erziehung (VBE) heute in der Süddeutschen Zeitung. mehr

26.06.2008 Pressemeldung Verband Bildung und Erziehung e.V. (VBE)

Ganztagsklassen werden weiter ausgebaut - Unterrichtsversorgung besser als je zuvor

"Bayern bleibt das Bildungsland Nr. 1 in Deutschland und baut seinen Vorsprung noch weiter aus", so Bayerns Kultusminister Siegfried Schneider heute in München. "Das Bayerische Bildungswesen ist leistungsstark und gerecht! Wir lassen keinen Schüler im Stich, erwarten aber, dass jeder sich einbringen will." mehr

25.06.2008 Pressemeldung Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und Kultus

Das Land stellt zum nächsten Schuljahr mindestens 4100 neue Lehrkräfte in den Schuldienst ein

Zum neuen Schuljahr 2008/09 werden in Baden-Württemberg mindestens 4100 neue Lehrkräfte in den öffentlichen Schuldienst eingestellt. Das hat Kultusminister Helmut Rau am Mittwoch (25. Juni) im Landtag in Stuttgart bekannt gegeben. "Mit diesem noch vorläufigen Ergebnis möchte ich irreführenden Spekulationen über die Einstellungschancen von angehenden Junglehrern begegnen." Es sei bedauerlich, dass das Verfahren der Lehrereinstellung auch dieses Jahr wieder durch haltlose Gerüchte belastet worden sei. Dies schaffe ein Klima der Verunsicherung bei den Referendaren, kritisierte der Kultusminister. mehr

25.06.2008 Pressemeldung Ministerium für Kultus, Jugend und Sport Baden-Württemberg

Abwerbeversuche von Lehrkräften schaden Schülerinnen und Schülern

Mit deutlicher Kritik an der Abwerbekampagne des Landes Hessen reagierte das Ministerium für Bildung, Wissenschaft, Jugend und Kultur auf die heutige Pressemitteilung des Landesverbands Rheinland-Pfalz des Verbands Bildung und Erziehung "Hessen versucht derzeit, seine bildungspolitischen Versäumnisse der vergangenen Jahre wieder einmal durch eine Lehrer(ab)werbekampagne zu beheben", so das Ministerium. mehr

24.06.2008 Pressemeldung Ministerium für Bildung, Wissenschaft, Jugend und Kultur, Rheinland-Pfalz

GEW: Gute Ganztagsschulen brauchen mehr Lehrerstellen

"Die Mittel für Hausaufgabenbetreuung sind ein erster kleiner Schritt zur Entlastung von Schülerinnen und Schülern, aber von einer mutigen Bildungspolitik ist die Landesregierung weit entfernt. Wer will, dass Gymnasien und andere Schulen gute Ganztagsschulen werden, muss klotzen statt kleckern und mehr investieren statt nur Poolstunden umzuschichten", sagte am Dienstag (24.06.) in Stuttgart Doro Moritz, Landesvorsitzende der Bildungsgewerkschaft GEW. mehr

24.06.2008 Pressemeldung GEW Baden-Württemberg

VBE: Hessische Lehrer-Werbekampagne verlangt Antwort aus NRW

"Die Werbeaktion ´Lehrer nach Hessen´ wird massive Auswirkungen auf NRW haben, wenn die Landesregierung dabei tatenlos zusieht", so Udo Beckmann, Vorsitzender des VBE NRW. "Bereits jetzt herrscht in NRW besonders an Haupt- und Realschulen in bestimmten Bereichen Fachlehrermangel, der sich durch die Abwerbungen aus Hessen weiter verschärfen wird." mehr

22.06.2008 Pressemeldung Verband Bildung und Erziehung, Landesverband NRW

Rund 1.160 zusätzliche Lehrerstellen stehen ab kommendem Schuljahr zur Verfügung

"Ab dem kommendem Schuljahr stehen an den staatlichen Schulen des Freistaates rund 1.160 zusätzliche Lehrerstellen zur Verfügung. Darüber hinaus können Neueinstellungen von Erziehern für den Grundschulhort im Umfang von 180 Stellen und befristete Einstellungen von Lehrern im Umfang von 35 Stellen, dort wo dringender Bedarf besteht, vorgenommen werden", so Thüringens Kultusminister Bernward Müller (CDU). "Beim Einsatz der Lehrer hat die Absicherung des Unterrichts Priorität. Außerdem soll die individuelle Förderung der Schüler gestärkt werden. Auch die Fortbildung von Lehrern, die dadurch möglich wird, verbessert nachhaltig die Schulqualität in Thüringen." Die zusätzlichen Stellen resultieren aus der Entscheidung des Freistaates, teilzeitbeschäftigten beamteten Lehrern ab dem kommenden Schuljahr Vollzeitbeschäftigung zu ermöglichen. Zuvor hatte das Bundesverfassungsgericht die niedersächsische Regelung zur Teilzeitbeschäftigung von verbeamteten Lehrern verworfen. Rund 80 Prozent der 10.200 beamteten Lehrer haben dieses Angebot angenommen. mehr

20.06.2008 Pressemeldung Thüringer Kultusministerium

Tipps zur Lehrereinstellung 2008

Die Bildungsgewerkschaft bietet ab Montag, 23.06., eine kostenlose Hotline zur Lehrereinstellung an. "Viele abgelehnte Bewerberinnen und Bewerber wissen nicht, ob sie im Nachrückverfahren oder im nächsten Einstellungsverfahren neue Chancen haben werden. Wer aber alle Bewerbungsmöglichkeiten nutzt, kann seine Chancen deutlich verbessern und mit unserer Hotline wollen wir dabei helfen", sagte Doro Moritz, Landesvorsitzende der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) am Freitag (20.06.) in Stuttgart. mehr

20.06.2008 Pressemeldung GEW Baden-Württemberg

Mehr LehrerInnen, kleinere Klassen

"Die GEW begrüßt diese ersten Schritte der Schulbehörde; das geht in die richtige Richtung" kommentiert der Vorsitzende der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft, Klaus Bullan, die Nachricht des Senats zum 1. August 2008 insgesamt mehr als 100 neue Lehrerstellen zu schaffen und diese zur Verringerung der Klassenfrequenzen an Grundschulen sowie zum Ausbau von Ganztagsschulen in gebundener Form einzusetzen. Die Senatorin habe Recht mit der Feststellung, dass kleinere Klassen die Voraussetzung für bessere Förderung von Schulkindern sind. Bullan: "Allerdings gilt das auch für die Klassengrößen in allen anderen Schulformen" - in den Sonderschulen wie in den Gymnasien, den Gesamtschulen, Berufsschulen und den HR-Schulen – "Insofern kann die Maßnahme nur ein erster Schritt in Richtung Reduzierung der Klassengrößen in ganz Hamburg sein." mehr

18.06.2008 Pressemeldung GEW Hamburg