Lehrkräftemangel

Philologenverband erfreut über 400 "echte Lehrer" zum Schulhalbjahr

Erfreut hat sich der Vorsitzende des Bayerischen Philologenverbandes Max Schmidt über die von Kultusminister Schneider bekannt gegebene Zahl von 400 Neueinstellungen an den Gymnasien zum Schulhalbjahr geäußert. Besonders positiv sei, dass es sich diesmal tatsächlich ausschließlich um "echte Lehrkräfte aus Fleisch und Blut" handele und nicht um sogenannte Stellenäquivalente. "Die neuen Kolleginnen und Kollegen werden an den Schulen geradezu sehnsüchtig erwartet. Mit ihrer Hilfe wird es uns hoffentlich ein Stück weit gelingen, die seit Schuljahresanfang manchenorts prekäre Unterrichtsversorgung zu entspannen", ist der bpv-Vorsitzende vorsichtig optimistisch. mehr

30.01.2008 Pressemeldung Bayerischer Philologenverband (bpv)

Kultusminister Siegfried Schneider: Bayern besetzt zum zweiten Halbjahr gut 400 Stellen für Gymnasien

Der Freistaat Bayern besetzt Mitte Februar gut 400 Stellen für die Gymnasien. Darüber hinaus befinden sich in der zweiten Schuljahreshälfte knapp 1.400 Studienreferendare im Zweigschuleinsatz. Diese unterrichten bis zu jeweils 17 Wochenstunden in der jeweiligen Schule. "Mit der Neueinstellung der Gymnasiallehrkräfte können wir die Personalanforderungen der Schulen praktisch in vollem Umfang erfüllen und die Unterrichtsversorgung an Gymnasien verbessern", unterstreicht Bayerns Kultusminister Siegfried Schneider heute in München. Nach wie vor könnte der Freistaat in den Fächern Mathematik, Physik, Informatik und Latein für die Gymnasien mehr Lehrkräfte einstellen, als Bewerbungen vorliegen. mehr

30.01.2008 Pressemeldung Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und Kultus

Landesregierung schafft 2.500 neue Stellen in der nächsten Legislaturperiode

Die Hessische Kultusministerin Karin Wolff hat heute bei einem Pressegespräch die bildungspolitischen Schwerpunkte für die nächste Legislaturperiode vorgestellt. "Wir werden 2.500 neue Stellen für die Schulen in Hessen schaffen. Dabei wird das Augenmerk auf der Qualität des Unterrichts sowie der Qualifizierung und Entlastung von Schulleitungen liegen", kündigte die Kultusministerin an. Nachdem in den letzten beiden Legislaturperioden bereits 4.300 Lehrer- und 2.100 Referendarstellen zusätzlich geschaffen worden sind, belegen die weiteren 2.500 Stellen "ganz klar die Priorität, die die Landesregierung der Bildung zuweist". "Mit diesen neuen Stellen werden wir weiter flächendeckend freiwillige Ganztagsschulen ausbauen, landesweit SchuB-Klassen einführen und die Schulen bei Verwaltungsaufgaben entlasten", erklärte Wolff. mehr

16.01.2008 Pressemeldung Hessisches Kultusministerium

In jahrgangskombinierten Klassen haben Schüler gleiche Chancen wie in jahrgangsreinen Klassen

In jahrgangskombinierten Klassen lernen die Kinder an Grundschulen genauso erfolgreich wie in jahrgangsreinen Klassen. Aber zusätzlich können sie dort ihre sozialen Fähigkeiten in einem größeren Maße als in Klassen mit Schülern nur einer Jahrgangsstufe erweitern. mehr

03.01.2008 Pressemeldung Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und Kultus

Mehr Personal für jahrgangskombinierte Klassen

Die Einführung jahrgangskombinierter Grundschulklassen darf nicht länger auf dem Rücken der Lehrer und Schüler ausgetragen werden", forderte der Präsident des Bayerischen Lehrer- und Lehrerinnenverbandes (BLLV), Klaus Wenzel. Er kritisierte, "dass die dringend erforderliche personelle Aufstockung immer noch auf sich warten lässt." Die derzeit 325 jahrgangskombinierten Klassen an bayerischen Grundschulen - 100 mehr als im Vorjahr - sind kein pädagogischer Fortschritt, sondern ein Sparmodell. mehr

03.01.2008 Pressemeldung Bayerischer Lehrer- und Lehrerinnenverband (BLLV) e.V.

Unterrichtsausfall auf niedrigem Niveau stabilisiert

Der Unterrichtsausfall in Nordrhein-Westfalens Schulen hat sich auf niedrigem Niveau stabilisiert. Dies geht aus der Unterrichtsausfallstatistik 2007 des Schulministeriums hervor. Danach entspricht der Anteil des ausgefallenen Unterrichts mit 2,6 Prozent weitgehend dem Vorjahresergebnis von 2,4 Prozent. Gegenüber der letzten Untersuchung aus dem Jahr 2005 (4,4%), die noch unter der Vorgängerregierung erhoben wurde, konnte der Unterrichtsausfall um 41% verringert werden. mehr

02.01.2008 Pressemeldung Ministerium für Schule und Bildung des Landes Nordrhein-Westfalen

VBE warnt: Schule gefährdet noch immer über Gebühr die Gesundheit der Lehrkräfte

Die Erkenntnisse aus diversen Studien zur Belastung im Lehrerberuf müs­sten jetzt endlich in einem Warnhinweis für Pädagogen zusammengefasst werden: "Achtung, Schule gefährdet Ihre Gesundheit!", behauptet der Vor­sitzende des Verbandes Bildung und Erziehung (VBE) Baden-Württem­berg, Rudolf Karg (Karlsruhe). Auch wenn der Südweststaat im Bildungs­monitor insgesamt deutlich besser als andere Bundesländer abschneidet, werden wegen beruflicher Überlastung noch immer zu viele Lehrer viel zu früh dauerhaft krank oder schließlich ganz dienstunfähig. mehr

30.12.2007 Pressemeldung Verband Bildung und Erziehung, Landesverband Baden-Württemberg

Weiterhin steigende Schüler-Übergangszahlen erhöhen den Lehrerbedarf an den Gymnasien

"Die vom baden-württembergischen Kultusminister Helmut Rau gegenüber der Deutschen Presse-Agentur am 21. Dezember 2007 gemachte Feststellung, dass nach einer Stichprobenerhebung an den Gymnasien des Landes mit 4,3 Prozent am meisten Unterricht ausgefallen ist, wird durch Rückmeldungen der Gymnasien an den Philologenverband bestätigt. Nach einer Überschlagsberechnung des PhV fehlen an dieser Schulart in diesem Schuljahr über 500 Deputate, die nur durch Überstunden der Lehrkräfte an den Gymnasien aufgefangen werden können", so der Landesvorsitzende des Philologenverbandes Baden-Württemberg (PhV BW), Karl-Heinz Wurster. mehr

21.12.2007 Pressemeldung Philologenverband Baden-Württemberg

GEW: Ständige Lehrerreserve ist zu klein

"Bis zu fünf Prozent Unterrichtsausfall sind im selbst ernannten Kinderland Baden-Württemberg ein Skandal. Die CDU/FDP-Landesregierung ist mit dem Versprechen angetreten, die Lernbedingungen zu verbessern. Stattdessen erleben Eltern täglich, dass ihre Kinder früher vor der Haustüre stehen, weil Unterricht nicht vertreten werden kann. Wenn Kultusminister Helmut Rau sich schon damit zufrieden gibt, dass es seit 2005 nicht schlimmer geworden ist, ist das eine Ohrfeige für alle Schülerinnen und Schüler sowie deren Eltern", sagte am Freitag (21.12.07) in Stuttgart Rainer Dahlem, Landesvorsitzender der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW). mehr

21.12.2007 Pressemeldung GEW Baden-Württemberg

Heute: Wieder Eltern-Proteste in 14 Städten

Die Bildungsgewerkschaft GEW erreichen immer mehr Proteste von Eltern, die mit der Unterrichtsversorgung an den offenen Ganztagsschulen unzufrieden sind. mehr

14.12.2007 Pressemeldung GEW Baden-Württemberg