Lehrkräftemangel

Kultusminister weist pauschalierte Kritik an der Unterrichts-versorgung zurück

"Mehr konstruktive Vorschläge an Stelle pauschalierter Kritik und finanziell unerfüllbarer Forderungen zur Unterrichtsversorgung", wünscht sich der Niedersächsische Kultusminister Bernd Busemann. "Weder in privatwirtschaftlichen Unternehmen noch in den Schulsystemen anderer Bundesländer werden ganzjährig Personalreserven vorgehalten, mit denen sich jeder Fall einer kurzfristigen Erkrankung ausgleichen lässt. Um dies zu gewährleisten, wären in Niedersachsen zusätzlich zu den bereits geschaffenen 2.500 bis zu weitere 7.000 Planstellen für Lehrkräfte mit jährlichen Kosten von 350 Millionen Euro nötig", machte Busemann heute (23.03.2005) in Hannover deutlich. mehr

23.03.2005 Pressemeldung Niedersächsisches Kultusministerium

Offenheit und Transparenz: alle Schüler- und Klassenzahlen jetzt im Internet abrufbar

Kultusministerin Karin Wolff hat eindringlich an die Schulträger in Hessen appelliert, sich in den nächsten Monaten intensiv mit der Schulentwicklungsplanung zu befassen. "Die demographische Entwicklung lässt uns keine Wahl. Wir müssen die Zukunftsfähigkeit der regionalen Schullandschaft in Hessen aktiv sichern", sagte Wolff. An manchen Standorten sei eine vernünftige Unterrichtsorganisation schon heute kaum noch zu gewährleisten. "Damit wir nicht wie andere Länder in großem Umfang Schulen schließen müssen, ist ein behutsames und planvolles Handeln aller Verantwortlichen erforderlich." Die Ministerin verwies darauf, dass die Schülerzahlen in den kommenden Jahren mancherorts dramatisch zurückgehen werden. mehr

18.03.2005 Pressemeldung Hessisches Kultusministerium

Kultusminister legt Daten zur aktuellen Unterrichtsversorgung vor

"Auch im zweiten Halbjahr des Schuljahres 2004/2005 haben wir wieder eine Unterrichtsversorgung von annähernd 100 Prozent erreicht. Exakt beträgt die durchschnittliche rechnerische Unterrichtsversorgung landesweit 99,7 Prozent", teilte der Niedersächsische Kultusminister Bernd Busemann heute in Hannover mit. mehr

15.03.2005 Pressemeldung Niedersächsisches Kultusministerium

21.000 Unterschriften für kleinere Klassen

Die zurückgehenden Schüler/innenzahlen soll die Landesregierung nutzen, um die überfüllten Klassen in Baden-Württembergs Schulen zu verkleinern. Dies schlug die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) am Mittwoch in Stuttgart vor. mehr

10.03.2005 Pressemeldung GEW Baden-Württemberg

"Quereinsteiger" in den Schuldienst brauchen gute pädagogische Ausbildung

Der Wissenschaftsausschuss hat sich in seiner heutigen Sitzung mit dem Gesetzentwurf zur Änderung des Lehrerbildungsgesetzes befasst, der es künftig QuereinsteigerInnen mit Hochschulabschlüssen erlauben soll, direkt in den Schuldienst eingestellt zu werden. Voraussetzung ist, dass keine ausgebildeten Lehrerinnen und Lehrer für ausgeschriebene Stellen zur Verfügung stehen. Die künftigen QuereinsteigerInnen müssen dann ein berufsbegleitendes Referendariat absolvieren, das mit dem Zweiten Staatsexamen endet. mehr

09.03.2005 Pressemeldung GEW Berlin

Busemann: "Es besteht kein Grund zur Panikmache"

"Alle frei werdenden Lehrerstellen werden im Laufe des Jahres wieder besetzt. Anders lautende Behauptungen sind falsch", hat der Niedersächsische Kultusminister Bernd Busemann heute (04.03.2005) in Hannover mitgeteilt. Die Unterrichtsversorgung liege schon jetzt bei annähernd 100 Prozent. "Es besteht überhaupt kein Grund zur Panikmache", betonte Busemann. mehr

04.03.2005 Pressemeldung Niedersächsisches Kultusministerium

Kultusministerium stellt klar

Das Kultusministerium stellt klar, dass der Hauptteil der im Zuge der Verwaltungsreform frei werdenden 300 Beamten nicht als Lehrer, sondern im Bereich der Schulverwaltung eingesetzt werden soll. Hier können sie Lehrkräfte von Verwaltungsaufgaben entlasten und damit einen Beitrag dazu leisten, dass ein Mehr an Unterrichtskapazitäten entsteht. mehr

04.03.2005 Pressemeldung Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und Kultus

Hofmann-Göttig: 2005 sehr gute Chancen für Quereinstieg in den Lehrerberuf

Hochschulabsolventinnen und Hochschulabsolventen ohne Lehramtsausbildung, aber mit einem Abschluss in Fächern, die auch Unterrichtsfächer sind, haben aktuell besonders gute Chancen über den "Quereinstieg" in den Schuldienst zu kommen. Bildungsstaatssekretär Prof. Dr. Joachim Hofmann-Göttig unterstreicht: "Die Landesregierung will alle Chancen nutzen, um langfristig eine möglichst gute Unterrichtsversorgung sicherzustellen. Mit der Verabschiedung des Landeshaushalts 2005/2006 sind im Übrigen 200 zusätzliche Lehrerstellen für die Schulen im Land bereitgestellt und die Kapazitäten für den Vorbereitungsdienst ausgeweitet worden. Zugleich gibt es aber bundesweit in bestimmten Fächern und Fächerkombinationen zu wenig Bewerber mit abgeschlossenem erstem Staatsexamen." mehr

04.03.2005 Pressemeldung Ministerium für Bildung, Wissenschaft, Jugend und Kultur, Rheinland-Pfalz

Kultusminister weist Spekulationen zur Unterrichtsversorgung zurück

"Die derzeitige Datenlage lässt noch keine präzise Berechnung der Unterrichtsversorgung zu", hat der Niedersächsische Kultusminister Bernd Busemann heute (01.03.2005) von der Opposition in Umlauf gesetzte Zahlenspekulationen zurückgewiesen. mehr

01.03.2005 Pressemeldung Niedersächsisches Kultusministerium

Kultusministerin Hohlmeier zieht positive Halbjahresbilanz zum achtjährigen Gymnasium

Kultusministerin Monika Hohlmeier hat heute in München eine positive Halbjahresbilanz für das achtjährige Gymnasium gezogen. "Das erste Halbjahr im achtjährigen Gymnasium ist erfolgreich verlaufen. Viele Schulen haben erkannt, dass das neue Gymnasium nicht nur zu einer Verkürzung der Schulzeit führt, sondern dass seine Einführung auch die Möglichkeit gibt, die Schulart Gymnasium neu zu denken", sagte die Ministerin. mehr

18.02.2005 Pressemeldung Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und Kultus