Lehrkräftemangel

Tarifverhandlungen

In den Tarifverhandlungen um den Abbau von Lehrerstellen hat Kultusminister Steffen Flath Kompromissbereitschaft signalisiert. "In den Einzelpunkten sind wir verhandlungsbereit", sagte Flath am Dienstag, 10. Mai, in Dresden. Gleichzeitig forderte Flath die Gewerkschaften auf, ein quantifizierbares Angebot vorzulegen mehr

10.05.2005 Pressemeldung Sächsisches Staatsministerium für Kultus

Neue Stichtagsumfrage zur Unterrichtsversorgung - Bayernweit werden rund 97% des stundenplanmäßigen Unterrichts gehalten

An bayerischen Schulen werden rund 97% des stundenplanmäßigen Unterrichts gehalten. Dies ergab eine neuerliche Stichtagserhebung zur Unterrichtsversorgung, die das Kultusministerium am 19. April 2004 an den Schulämtern sowie an allen weiterführenden Schulen durchgeführt hat. mehr

06.05.2005 Pressemeldung Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und Kultus

Tarifvertrag: Staatsregierung legt Eckpunkte vor

Kultusminister Steffen Flath hat heute in der Verhandlung mit den Gewerkschaften zum Lehrerstellenabbau erste Eckpunke eines Bezirktarifvertrages vorgestellt. "In wesentlichen Punkten muss jetzt Einigkeit erzielt werden, damit wir schnellstmöglich Klarheit bekommen bei der Arbeitszeit und Vergütung", sagte Flath. mehr

03.05.2005 Pressemeldung Sächsisches Staatsministerium für Kultus

Rede des Kultusministers Steffen Flath zum Bildungshaushalt 2005/2006

Schule in Sachsen kann man nicht losgelöst von den Entwicklungen und Problemen unserer Gesellschaft betrachten. Vielmehr ist die Schule auch hier Seismograph und Spiegel von Prozessen, die von der Öffentlichkeit oft noch nicht so deutlich wahrgenommen werden. Doch gleichzeitig ist die sächsische Schule nicht hilflos den Entwicklungen ausgesetzt: Kluge Schulpolitik kann die Gegenwart, aber noch viel mehr die Zukunft unseres Landes in nicht unerheblichem Maße mitbestimmen. Denn Bildung nimmt eine Schlüsselrolle im Leben jedes Einzelnen ein und sie bestimmt zugleich nachhaltig die Entwicklung unseres Landes in einer modernen dynamischen Welt. Dazu muss Schulentwicklung aber mit langfristiger Perspektive erfolgen und im besten Wortsinn modern sein, ohne Traditionen und Ideale aus dem Blick zu verlieren. mehr

19.04.2005 Pressemeldung Sächsisches Staatsministerium für Kultus

1754 Lehrerplanstellen werden wieder besetzt - Ausschreibungen noch in dieser Woche

"Zum Schuljahresbeginn 2005/2006 werden 1.754 frei gewordene Planstellen für Lehrkräfte an den allgemein bildenden Schulen in Niedersachsen wieder besetzt. Die Landesschulbehörde beginnt noch in dieser Woche mit den notwendigen Ausschreibungen", teilte der Niedersächsische Kultusminister Bernd Busemann heute in Hannover mit. mehr

18.04.2005 Pressemeldung Niedersächsisches Kultusministerium

Flath: Schülerrückgang für Qualitätsoffensive nutzen

Kultusminister Steffen Flath hat für Strukturanpassungen in der Schullandschaft geworben. Der demographische Wandel müsse als Chance verstanden werden. mehr

16.04.2005 Pressemeldung Sächsisches Staatsministerium für Kultus

Land organisiert Unterrichtsausfall an Berufsbildenden Schulen

Die Landesregierung Sachsen-Anhalts nimmt an den Berufsbildenden Schulen einen massiven Unterrichtsausfall in Kauf. Mit ihrer fehlenden Reaktion auf die seit Jahren angestaute "defizitäre Unterrichtsversorgung" von offiziell 92,8 Prozent (2003/04) bzw. voraussichtlichen 94 Prozent im laufenden Schuljahr "organisiert das Land gewissermaßen den Unterrichtsausfall zumindest für die nächsten drei Jahre", sagte das im GEW-Landesvorstand zuständige Vorstandsmitglied, Dr. Gabriele Pohl. mehr

08.04.2005 Pressemeldung GEW Sachsen-Anhalt

Freistaat unternimmt zum neuen Schuljahr außerordentlichen Kraftakt bei der Lehrereinstellung

Kultusstaatssekretär Karl Freller hat der SPD vorgeworfen, mit ihrer Forderung nach 5000 neuen Lehrerstellen bis 2008 den realen Bezug zum haushaltspolitisch Machbaren verloren zu haben. mehr

06.04.2005 Pressemeldung Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und Kultus

"Dringender Handlungsbedarf bei der Lehrerausbildung"

Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) teilt die Position des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK), dass bei der Reform der Lehrerbildung dringender Handlungsbedarf bestehe. "Vorschläge etwa der GEW, der Kultusministerkonferenz oder der OECD liegen auf dem Tisch: Jetzt muss gehandelt werden", betonte GEW-Vorsitzende Eva-Maria Stange heute in Frankfurt a.M. in einer ersten Reaktion auf den DIHK-Vorstoß. mehr

05.04.2005 Pressemeldung Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft

Das große Schulsterben

(P.S.) Schulschließungen und Schulzusammenlegungen sind in Deutschland keine Seltenheit. Ob im Saarland, in Hamburg oder in Brandenburg, immer weniger Schülerinnen und Schüler besuchen die Schulen, immer mehr Schulen schließen. Kein Bundesland bleibt verschont. Besonders hart trifft es die neuen Bundesländer. Laut Statistischem Bundesamt setzt sich dort sowie in Berlin seit dem Schuljahr 1996/97 die anhaltende Abnahme der Schülerzahlen fort. 5,7 Prozent weniger Schülerinnen und Schüler gehen hier zur Schule. Das ist ein Minus von 95.800. Im Osten erreicht Berlin mit minus 2,2 Prozent das beste Ergebnis, während Sachsen-Anhalt mit minus 7,6 Prozent vor Mecklenburg-Vorpommern mit 7,1 Prozent sowie Sachsen und Thüringen mit 6,4 Prozent das Schlusslicht bildet. Hier ist die Lage am dramatischsten. In dem Zeitraum von 1992 bis 2002 musste in Sachsen-Anhalt fast jede zweite Schule schließen. Erst im Jahr 2009 ist wieder ein leichter Anstieg der Schülerzahlen zu erwarten. mehr

01.04.2005 Artikel