Lehrkräftemangel

Wer will, wer kann, wer hat noch nicht?

Für das in knapp drei Wochen beginnende neue Schuljahr will Berlin in letzter Minute noch 250 neue Lehrkräfte einstellen. Da diese i.d.R. Teilzeitverträge auf Zwei Drittel-Basis erhalten, werden dafür ca. 170 Stellen benötigt. Damit erhöht sich die Zahl der für Neueinstellungen vorgesehenen Stellen auf ca. 430, was insgesamt 640 neue Lehrerinnen und Lehrer bedeutet. mehr

20.07.2005 Pressemeldung GEW Berlin

Keine Kleinstaaterei bei der Rechtschreibung

"Hoffentlich geben sich Bayern und Nordrhein-Westfalen jetzt einen Ruck und setzen die Rechtschreibreform ebenfalls zum 01. August um." Mit diesen Worten kommentierte die stellvertretende Bundesvorsitzende der GEW, Marianne Demmer, die Entscheidung Niedersachsens und Baden-Württembergs, an dem einmal getroffenen Beschluss festzuhalten und in ihren Ländern die unstrittigen Teile der Reform ebenfalls verbindlich einzuführen. mehr

19.07.2005 Pressemeldung Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft

Bayern stellt im Schuljahr 2005/06 knapp 4.300 Lehrkräfte ein

Zum Schuljahr 2004/05 wird Bayern über alle Schularten hinweg knapp 4.300 Lehrkräfte anstellen - das sind rund 700 mehr als im Vorjahr. "Mit dieser großen Zahl an Neueinstellungen sichern wir die Unterrichtsversorgung in Bayern auf hohem Niveau", sagte Kultusminister Siegfried Schneider am Dienstag in München. "Zugleich bieten wir fast 75 % der Lehramtsbewerber eine Stelle im staatlichen Schuldienst. Diese solide Einstellungspolitik trotz angespannter Haushaltssituation zeigt, dass Bayern der Bildungspolitik auch weiterhin Priorität einräumt", sagte Schneider. mehr

19.07.2005 Pressemeldung Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und Kultus

NRW sackt bei Pisa- Bundesländervergleich weiter ab - Bankrotterklärung für rot- grüne Bildungspolitik

Die heute in Berlin veröffentlichten Ergebnisse von Pisa- E für Nordrhein- Westfalen sind niederschmetternd. Das weitere Absacken unseres Bundeslandes ist ein Zeichen einer verfehlten Bildungspolitik der vergangenen Jahrzehnte. mehr

14.07.2005 Pressemeldung Ministerium für Schule und Bildung des Landes Nordrhein-Westfalen

Konsequente Leistungsförderung zahlt sich aus

Nach Auffassung des Deutschen Philologenverbandes haben sich im Bundesländervergleich der PISA-Studie 2003 wiederum die Länder an die Spitze gesetzt, die in den letzten Jahren und Jahrzehnten konsequent auf schulische Leistungsförderung gesetzt haben. "Mit Bayern, Baden-Württemberg und Sachsen bilden drei Länder die PISA-Spitzengruppe, die in ihrer Schulpolitik neben dem Prinzip Fördern auch das Prinzip Fordern niemals vernachlässigt haben", sagte der DPhV-Bundesvorsitzende Heinz-Peter Meidinger. mehr

14.07.2005 Pressemeldung Deutscher Philologenverband (DPhV)

Wieder mehr Schulen geschlossen als ursprünglich geplant - Privatschulen schießen wie Pilze aus der Erde

"Auch zum Ende dieses Schuljahres steht das Schulsystem Sachsen-Anhalts wieder vor einer heftigen Belastung, die weit größer sein wird, als uns das Landesverwaltungsamt weismachen will", sagte zwei Tage vor Ferienbeginn GEW-Landeschef Thomas Lippmann. mehr

13.07.2005 Pressemeldung GEW Sachsen-Anhalt

Kultusstaatssekretär Helmut Rau: Schulsport in Baden-Württemberg entwickelt sich in gutem Tempo weiter / Handlungsempfehlungen der SPRINT-Studie bereits umgesetzt

"Wir haben in Baden-Württemberg ein außerordentlich breites und interessantes Spektrum von Sport- und Bewegungsangeboten in den Schulen und im außerschulischen Bereich. Bei Pflicht und Kür kann sich das Land auch beim Schulsport sehen lassen", bilanzierte Kultusstaatssekretär Helmut Rau in Stuttgart anlässlich der Vorstellung der "SPRINT"-Studie des Deutschen Sportbundes zum Schulsport am Dienstag in Berlin. mehr

05.07.2005 Pressemeldung Ministerium für Kultus, Jugend und Sport Baden-Württemberg

Schülerzuwachs an Fachoberschulen und Berufsoberschulen setzt sich fort

"Angesichts der angespannten Ausbildungsstellen- und Arbeitsmarktsituation streben die jungen Menschen heute zunehmend eine qualifizierte schulische Ausbildung an. So ist allein im Bereich der Fachoberschulen (FOS) und Berufsoberschulen (BOS) gegenüber der Schülerprognose ein Zuwachs von mehr als 2.200 Schülerinnen und Schülern zu verzeichnen", berichtete Kultusminister Siegfried Schneider am Dienstag im Kabinett. mehr

29.06.2005 Pressemeldung Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und Kultus

Trotz neuer Stellen volle Klassen

In diesem Jahr wird die Einstellungssituation für neue Lehrer/innen nur teilweise besser als im Vorjahr sein und die Schüler werden im kommenden Schuljahr weiter in überfüllten Klassenzimmern sitzen. "Es ist lobenswert, dass die Landesregierung die versprochenen zusätzlichen Stellen schafft. Diese reichen aber nicht aus, um die schlechte Unterrichtsversorgung sowie die unzureichenden Lern- und Arbeitsbedingungen in Klassen mit bis zu 33 Schülerinnen und Schülern zu verbessern", sagte der GEW-Landesvorsitzende Rainer Dahlem am Freitag in Stuttgart. mehr

24.06.2005 Pressemeldung GEW Baden-Württemberg

Unterrichtsausfall ist hausgemacht

Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) schlägt vor, die Vertretungsreserve an den Schulen auf 4.000 Stellen auszubau-en. "Schülerinnen und Schüler sowie Eltern beklagen zurecht ausfallende Stunden. Dieser Unterrichtsausfall ist im Kultusministerium hausgemacht, denn seit 1990 hat sich die Schüler-Lehrer-Relation in Baden-Württemberg ständig verschlechtert. Auch der Ausbau der Lehrerreserve auf 795 Stellen ist zu Lasten der regulären Unterrichtsversorgung gegan-gen und gleichzeitig wurden die Mittel für Krankheitsvertretungen stark gekürzt", sagte am Dienstag in Stuttgart der GEW-Landesvorsitzende Rainer Dahlem. mehr

14.06.2005 Pressemeldung GEW Baden-Württemberg